24.05.11 14:04 Uhr
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Viele Griechen plündern ihre Konten

Erst gestern hatte die Regierung in Griechenland ein großes Sparpaket beschlossen, das unter anderem die Privatisierung von Häfen und Flughäfen beinhaltet. Jetzt warnte Finanzminister Papakonstantinou, man könne "die Rollläden runter machen", sollten nicht bald die Rettungsgelder fließen.

In Sorge um ihre Ersparnisse holen viele Griechen nun große Summen ihres Geldes von der Bank. Seit Januar 2010 sanken so die Einlagen um mehr als 30 Milliarden Euro. Auch Unternehmen vertrauen den Banken nicht mehr und verringerten die Einlagen von 40,6 auf nur noch 33,6 Milliarden Euro.

Das Sparpaket soll nun weitere Zahlungen aus dem Rettungsfond ermöglichen. Insgesamt 50 Milliarden Euro möchte die griechische Regierung so bis 2015 einsparen.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Griechenland, Plünderung
Quelle: www.tagesschau.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2011 14:22 Uhr von Katerle
 
+30 | -0
 
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das war die logische konsequenz

der trend wird sich noch weiter fortsetzen
denn wer will freiwillig auf seine einlagen verzichten
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24.05.2011 14:30 Uhr von :raven:
 
+43 | -1
 
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Die flüchten bereits seit: Nov/Dez 2010 in Fremdwährungen, Gold und Immos.
Das diese Tatsache nun breiter in der Presse berichtet wird, zeigt nur eins...bis zum Knall dauerts nicht mehr lang!
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24.05.2011 14:34 Uhr von :raven:
 
+20 | -4
 
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Man könnte meinen: Finanzminister Papakonstantinou erpresst mit seinen Panikäusserungen die EU um weitere Rettungsmilliarden zu erpressen. Wahrscheinlich will er nochmals abgreifen, bevor Spanien/Italien ebenfalls um Geld betteln.
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24.05.2011 14:44 Uhr von TestoBoost
 
+21 | -0
 
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Wie funktioniert das eigentlich, wenn die EU und damit allen voran Deutschland Milliarden um Milliarden in dieses Land pumpt/leiht und anschließend eine Umschuldung/Ein Haircut stattfindet.

Ist dann nicht das Geld sofort zu einem großen Teil weg? Wieso sollten wir das denn dann tun? Bekommen wir etwa enorme Risikoaufschläge, sodass sich das laut Investitionsrechnung doch lohnt das Geld an Griechenland zu geben?

Klärt mich bitte einer auf. Ich interessiere mich für das Thema mit aber nur normaler, einfacher Metallarbeiter und habe Probleme die Hintergründe zu erkennen.

Wieso?

[ nachträglich editiert von TestoBoost ]
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24.05.2011 14:55 Uhr von Wurst_afg
 
+20 | -9
 
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von wegen "ihre": die plündern unsere
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24.05.2011 15:03 Uhr von TestoBoost
 
+8 | -2
 
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Danke für die Antworten. Aber eine Frage bleibt mir noch, auch wenn sich das etwas Krank anhört. Aber wenn ich meine Schulden nicht mehr bezahlen kann, kommt bei mir der Gerichtsvollzieher und holt meine Wertsachen ab in Höhe der Schuld die ich zu leisten habe (zum Glück noch nie passiert und wird es auch nicht).

Wenn Griechenland seine Schulden nicht mehr bezahlen kann, können wir dann auch in deren Land gehen und uns Wertsachen (im Sinne von Inseln, Land, Rohstoffe, Gold, Schatztümern) holen? Zur Not auch mit militärischer Gewalt?

Wie funktioniert dieses Prinzip auf internationaler Ebene wenn jemand seine Schulden nicht begleichen kann?

Und eine weitere Frage. Sollten wir nicht Gerichtsvollzieher spielen können/dürfen. Wo ist der Nachteil wenn sich Griechenland Milliarde um Milliarde holt und dann sagt "Ätsch, alle unsere Verbindlichkeiten zahlen wir nicht mehr"? Welche Konsequenzen drohen dann?
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24.05.2011 15:35 Uhr von meks3478
 
+4 | -1
 
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@TestoBoost: Es geht nicht darum die Kohle wiederzubekommen. Im Gegenteil je mehr Schulden die bei den Bonzen haben desto besser. Die sind auf Zins und Zinseszins aus. Gesicherte Einnahmen für die Bilanz. Ob die jetzt ihre Zinsen zahlen können oder nicht stehjt ja wieder auf nem anderen Blatt, jedenfalls nicht in der Bilanz.
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24.05.2011 15:48 Uhr von CommanderRitchie
 
+8 | -0
 
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@ cortexiphan. Zitat: "Deustchland muss das tun, nur so kommen wir noch gut bei weg, stell dir vor keiner hilft den Griechen, wenn die pleite gehen reißt es die gesammte eu hinunter und dann die weltwirtschaft".

Richtig ist aber auch: Stell dir vor ALLE helfen den Griechen, wenn die trotzdem pleite gehen reißt es die gesamte EU hinunter und dann die Weltwirtschaft.

Stellt sich dann aber auch die Frage:
Wie geht es weiter, wenn die Rettungsaktionen für die Griechen - und demnächst auch für die Spanier nicht ausreichen ??

@ meks3478
Zitat: "Die sind auf Zins und Zinseszins aus. Gesicherte Einnahmen für die Bilanz".
Wann soll das Geld denn zurückfließen ?? In zweihundert Jahren vielleicht ??
Wenn man mal darüber nachdenkt, wieviel Kredite Deutschland schon in aller Herren Länder verteilt hat - und wieviel davon erst zurück gezahlt wurde - bzw. wieviel Kredite wegen Zahlungsunfähigkeit der verschuldeten Staaten von unserer Regierung erlassen wurden - da kann ich nur sagen "gute Nacht Europa" !!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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24.05.2011 15:49 Uhr von knuddchen
 
+8 | -5
 
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die spinnen: die griechen. Von mir aus sollen die keinen Cent mehr von uns kriegen. Aber hauptsache ne Formel1-Strecke erstmal bauen, die schon haufen Geld kostet.
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24.05.2011 15:57 Uhr von Acun87
 
+8 | -1
 
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wieso: kehren wir dieser schnapsunion nicht endlich den rücken?
wir pinkeln uns mit dieser ständigen kreditgewährung ans eigene bein! deutschland wäre sher viel besser drann, wenn sie die gute alte d-mark wieder einführen würde
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24.05.2011 16:02 Uhr von dagi
 
+9 | -1
 
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die: griechen holen ihr geld von der bank damit es nicht verfällt, und die deuitschen, die bezahlt haben, verlieren ihr geld !!! gut gemacht !!
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24.05.2011 16:10 Uhr von sigiunger
 
+12 | -0
 
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Ich werde mein Geld auch von der Bank abheben und in Gold und Silber investieren, bevor das ganze Finanzsystem bzw. die Eu zusammenbricht und wir zu unseren nationalen Währungen zurückkehren werden.
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24.05.2011 16:13 Uhr von certicek
 
+3 | -1
 
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@Testo: Griechenland hat überwiegend Schulden bei privaten Banken in verschiedenen Ländern. Normalerweise muß Deutschland gar nichts. Man könnte auch einfach die entsprechenden Banken Pleite gehen oder ihre Verluste allein tragen lassen.

PS.: Oder verstaatlichen, dann hätte man aber die Verluste an der Backe!

[ nachträglich editiert von certicek ]
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24.05.2011 16:31 Uhr von sicness66
 
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Griechenland ist überall !!! Wann hört endlich diese Polemik gegenüber den Griechen auf ? Man sollte doch das Übel beim Namen nennen: Die Banken! Seit Jahren machen diese Milliardengewinne mit dem Geld der Bevölkerung und investieren global das Geld, was ihnen gar nicht gehört in risikoreiche Instrumente. Wenn aber jetzt Verluste drohen, wie in Griechenland, die sie maßgeblich mitverursacht haben, soll die Bevölkerung gerade stehen um wiederum die zukünftigen Gewinne zu sichern.

Aber die Geschichte vom faulen Griechen, der die ganze Zeit auf Pump lebt, lässt sich halt leichter verkaufen. Das aber alle großen Volkswirtschaften dieses System betreiben, wird dabei ausgeblendet, wenn man nach einem Sündenbock sucht.
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24.05.2011 23:33 Uhr von Leeson
 
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Wie soll Griechenland: je auf die Beine kommen?
Was hat Griechenland zu bieten?
Die Griechen importieren mehr als sie exportieren und
verbrauchen mehr als sie herstellen.
Da kann nichts kommen!

Weizen, Korn, Gerste, Zuckerrüben, Oliven, Tomaten, Wein, Tabak, Kartoffeln, Rindfleisch und Molkereiprodukte bekommen wir auch aus näher gelegenden Ländern und somit günstiger, genau wie Nahrung, Tabak, Textilien, Chemikalien, Metallprodukte, Bergbauprodukte und Petroleum.
Das Einzige was GR bieten konnte, ist/war der Tourismus und damit kann man keinen Staat über Wasser halten.
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25.05.2011 03:08 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+1 | -1
 
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Griechenland ausschliessen und fertig: Die Griechen haben kein Vertrauen mehr in die Währung?
Dann müssen sie aus dem System oder sie werden es in den Abgrund reissen.
Man kann kein Finanzsystem haben und gleichzeitig keines haben.
Jeder weitere Euro der für dieses Land "hergezaubert" würde, weicht die Währung nur auf.
Die griechen haben kapiert das sie sowieso immer geld bekommen würden, egal wie schlecht sie damit haus halten.
Aber dann würden im restlichen Europa die Leute wohlmöglich noch auf die gleiche Idee kommen.
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25.05.2011 08:44 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Und bei uns herrscht XXL-Volksverdummung Die Endloskassette eines XXL-Aufschwunges muss weiter bedient werden. ´´Auszeichnungen´´ als Lohnersatzleistungen sollen den Realeinkommensverlierern der EU ein weltmeisterliches Gefühl bescheren.

Gefühlt hat sich die Wirtschaft in den letzten 3 Jahren verdreifacht, real hat sie gerade einmal den Stand von 2008 wieder erreicht und somit defacto noch drei verlorene Jahre vor sich.

Doch soll man damit ein Volk belasten, dem Brot & Spiele reicht und welches systematisch auf Transferleistungen vorbereitet werden soll?

Heute erschien zur gleichen Zeit dieser Artikel eines bekannten Finanz-Magazins, welches nicht gerade als ´´linkstendenziell´´ einzustufen ist. Darin geben sich sogar Berufsoptimisten kritisch:

´´Die Mär vom Konsumwunder´´, Financial Times

--- http://is.gd/...
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26.05.2011 02:49 Uhr von Matilde
 
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Bah Zitat:
"den Greichen ihren arsch zu retten heißt EU/Deutschland zu retten."

Klar, alle kommenden verschuldeten Landesärsche müssen bald auch "gerettet" werden und dann hat bald auch Deutschland keinen Arsch mehr in der Hose. Richtig?

Man schaue auf Spanien....und auf...Italien? Ach, da gibt es doch noch genug EU-Insassen, denen es potentiell lausig geht.
Sollten mal nur Zwölfe sein, ist aber explodiert das Ganze, bald macht es endgültig "Bum", vielen Dank, liebe Verantwortlichen! Uns gehts ja noch sooo zu gut!
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26.05.2011 06:11 Uhr von 22century
 
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Ja , die Griechen sind schon von früher bekannt als Mathematiker.
Deshalb ziehen die Menschen jetzt ihren persönlichen Schlußstrich bevor das System kolabiert.

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