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EU-Parlament ist gegen russische Truppen in Georgien

Der Präsident des EU-Parlaments Jerzy Buzek bereiste in der vergangenen Woche die Länder des südlichen Kaukasus und forderte die betroffenen Staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien auf, weitere Reformanstrengungen zu unternehmen.

In Tbilisi betonte er die Unterstützung des EU-Parlaments für die territoriale Integrität Georgiens und drückte sein Bedauern über die Anwesenheit russischer Truppen in einigen Teilen Georgiens aus, die nach russischer Ansicht neuerdings unabhängig sind.

Das EU-Parlament lehne diese "Unabhängigkeit" ab. In der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku ehrte Buzek die Opfer der sowjetischen Invasion 1920 und erklärte, die EU wolle an der Lösung des Problems um das armenisch besetzte Berg-Karabach mitwirken.


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WebReporter: Theo_B
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Russland, Truppe, Georgien, EU-Parlament, Jerzy Buzek
Quelle: www.europarl.europa.eu

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24.05.2011 08:49 Uhr von Babelfisch
 
+8 | -9
 
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Gut so! Es ist gut, dass die EU immer wieder zeigt, dass sie die Lage im südlichen Kaukasus aufmerksam verfolgt. Strategie der Russen ist ja, die Besatzung und Quasi-Annexion der Regionen Abchasien und Zchinwali durch Zeitablauf zu "Realitäten" werden zu lassen.
Die EU zeigt Flagge- Bravo!
Es geht auch um den letzten freien Energiekorridor nach Europa. Alles andere hat bereits Gazprom in der Hand und kann Politik und Preise bestimmen. In Georgien aber haben sie keine Handhabe.
Daher ist der südliche Kaukasus so wichtig für Europa.
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24.05.2011 08:54 Uhr von Kabeltrommel
 
+7 | -6
 
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rettung: Als europäische Staatschefs im August 2008 mitten im Bombenhagel demonstrativ nach Tbilisi gereist sind, und als Sarkozy durch sein beherztes Eingreifen die Kampfhandlungen bereits nach kurzer Zeit beendete, verhinderten sie, dass Russland den letzten freien Energiekorridor für Europa unter Kontrolle bringen konnte.
Diese Leute haben damals Europa gerettet. Einer davon, der polnische Präsident, kam später bei einem Flugzeugabsturz in Russland ums Leben.
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24.05.2011 09:02 Uhr von Koppeldorn
 
+7 | -6
 
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der eiserne vorhang: Der "Eiserne Vorhang" der Ost und West einstmals trennte, schien auch ewig sein. Auch hier hat Beharrlichkeit zum Sieg über den Sowjettotalitarismus geführt.
Mit Beharrlichkeit wird die illegale russische Besetzung Abchasiens und Zchinwalis rückgängig gemacht werden.
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24.05.2011 10:56 Uhr von Babelfisch
 
+4 | -5
 
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@atze.f: Kosovo und Abchasien/Zchinwali sind nicht dasselbe! Das ist nur das ewige Lied des rusischen Revanchismus, das du hier pfeifst.
In Georgien hat eine Besatzungsmacht (Russland) einen Sezessionskonflikt entfesselt und gelenkt bis das gewünschte Ergebnis zu Stande kam: Quasi-Annexion von Teilen Georgiens durch die Besatzer.
Und eigentlich will man ganz Georgien einverleiben, aber -wie gesagt- die EU stellt sich mit ihrer ganzen Kraft dagegen. Mit Erfolg wie man sieht.

Das ist auch nicht verlogen. Die EU muss im südlichen Kaukasus verhindern, dass alles unter russische Kontrolle gerät.

Im Gegensatz zum Kosovo mit seiner angestammten albanischen Bevölkerung sind die Konflikte in den georgischen Regionen Abchasien und Zchinwali dagegen durch russische Demographiepolitik mit der Brechstange entstanden.
Beispiel Zchinwali: Das ist uraltes georgisches Königsland. In der Stadt Zchinwali hat es nach ureigenen zaristischen Aufzeichnungen ("Buch der Familien") vor 100 Jahren noch keine einzige ossetische Familie gegeben. Heute ist Zchinwali "Hauptstadt" eines Kunstproduktes namens "Südossetien".

Dennoch gebe ich dir insoweit Recht, dass die Unabhängigkeit des Kosovo besser im Einklang mit der serbischen Regierung hergestellt worden wäre.
Schwer zu sagen, was letztlich zu der einseitigen Entscheidung von Teilen des Westens geführt hat.
Serbien hätte sich halt nicht so sehr auf Russland verlassen sollen, sondern von Anfang an mit der EU zusammenarbeiten sollen - jetzt machen Sie es ja.

[ nachträglich editiert von Babelfisch ]
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24.05.2011 11:02 Uhr von BRDraus-ausDDR
 
+5 | -4
 
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Südossetien hat nie zu Georgien gehört: Südossetien hat nie zum Staat Georgien gehört und hat deutlich früher seine Unabhängigkeit von der UdSSR erklärt als Georgien. Ausserdem wollen die Einwohner Südossetiens überhaupt nicht zum georgischen Terrorstaat dazugehören; deshalb versuchte der georgische Diktator Sakaschwili durch Massaker an Zivilisten die dortige freiheitsliebende Bevölkerung zu morden und zu vertreiben. Abgesehen davon: Im Armenhaus Georgien möchte die Bevölkerungsmehrheit lieber heute als morgen eine Wiedervereinigung mit Russland, wo die Wirtschaft zigfach besser aufgestellt ist als in Georgien, welches das wenige Geld nur für Waffenkäufe, Schlägertrupps, Polizei- und Spitzeltechnik und für die korrupte Oberschicht verwendet, das georgische Volk hingegen muss hungern und will die antidemokratischen hochputschten US-EU-Marionetten loswerden. Die Kriegsverbrecher Obama und Sakozy sollten übrigens endlich ihre Invasionen in Libyen, Irak und Afghanistan beenden, bevor sie sich in den Unabhängigkeitskampf der Osseten einmischen. Und vor allem müssen die BRD-Faschisten endlich aus Afghanistan, Jugoslawien und der DDR verschwinden, ihre unsäglichen Propagandaparolen gegen Russland sind unglaubwürdig und strotzen vor Größenwahn und Doppelmoral, offenbar leicht abgewandelt aus dem Goebbels-Ministerium übernommen.
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24.05.2011 12:55 Uhr von Kabeltrommel
 
+1 | -3
 
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@ vorredner: durch dein geschreibsel und deinen namen hast du dich ja schon selber als geistiger dünnbrettbohrer geoutet.
Von der Geschichte des Kaukasus hast ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung.

Das so genannte "Südossetien" also die georgische Region Zchinwali ist eine Erfindung Russlands. Tatsächlich reden wir über die georgische Provinz Shida Kartli , und die gehört seit 2000 Jahren zu Georgien. Sie ist wie schon gesagt wurde altes georgisches Königsland.

Die Georgier lieben ihre Freiheit. Sie mussten sie in den vielen Jahrhunderten mit hohem Blutzoll gegen Seldschuken, Mongolen, Osmanen, Perser, Russen etc. verteidigen.

Darum fühlen sich die Georgier auch zum freien Westen zugehörig. Jeder georgische Staatslenker, der diese Freiheit zugunsten eines Verbundes mit Russland aufgeben würde, hätte keine Chance im Land.

Der jetzige Präsident ist weder ein Diktator noch ist er an einem Massaker beteiligt gewesen.
Die Massaker wurden durch Russen an den Georgiern verübt: zum Beispiel 1956 und 1989.

Der so geannte "Unabhängigkeitskampf" der Osseten ist lediglich ein von Moskau initiierter Kampf zur Destabilisierung Georgiens gewesen. Weder Osseten noch Abchasen hatten in "ihrem" Gebiet die Bevölkerungsmehrheit. Da musste erst die russische Demographiepolitik mit der Brechstange herhalten: Das heißt Säuberungen, Deportationen. Die georgischstämmige Bevölkerung wurde gewaltsam vertrieben. Heute gibt es in Restgeorgien ein gewaltiges Flüchtlingsproblem deswegen.


Zum Schluss noch ein persönliches Wort: Du sprichst von "BRD-Faschisten", "Jugoslawien", "DDR" machst Goebbels-Vergleiche - meinst du nicht, du solltest mal zum Arzt gehen? Vielleicht ist ja noch was zu retten.
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24.05.2011 13:02 Uhr von Theo_B
 
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@brdraus... und so weiter: Es tut mir sehr Leid, aber das was du schreibst und vor allem wie du es schreibst ist nicht diskussionswürdig. So kann man keine ernsthafte Auseinandersetzung in der Sache führen.
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24.05.2011 14:40 Uhr von U.R.Wankers
 
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Russland zum Aggressor abzustempeln: ist eine einseitige Darstellung der Ereignisse.
Fakt ist, das die georgische Armee zuerst angegriffen hat.
Als die Russen sich dazwischen gestellt haben, rannte
Präsident Saakaschwili zur Nato und schrie "Hilfe, Hilfe, Überfall!" Selbst John Beyrle, der neue amerikanische Botschafter in Moskau, hatte damals in einem Interview mit der Tageszeitung "Kommersant" eingeräumt, dass die russischen Streitkräfte das Recht hatten, auf die Attacke Georgiens so zu reagieren, wie sie es taten.

Georgien war und ist eine instabile Region, in der es wegen Waffen- und Drogenschmuggel und der Nähe zu Tschetschenien immer wieder zu Krawall kommt.

Seltsamerweise geht man hier ganz klar von einer unrechtmäßigen Invasion aus, während man amerikanischen "Befreiungskriege" als selbstverständlich gerechtfertigt hinnimmt: http://www.freitag.de/...
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24.05.2011 15:08 Uhr von U.R.Wankers
 
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Saakaschwili ist ein Lügner und Betrüger: der georgische Fernsehsenders Imedi verbeitete nachgewiesenermassen entsprechende Falschmeldungen zu Propagandazwecken.

Saakaschwili beauftragte sogar eine renommierte PR-Agentur Podesta Group. 1,7 Millionen kostet das dieses bettelarme Land, man sendet in den USA regelmässig Werbespots bei dem Sender, den in den Vereinigten Staaten rund hundert Millionen Haushalte empfangen. Bereits seit längerem bucht Georgien großformatige Anzeigen gezielt in englischsprachigen Magazinen und Tageszeitungen.

Sogar ein Propagandafilm wird unter dem Titel "Georgia 2008" gedreht. Regie führt Renny Harlin, der passender weise bereits fünf Mal die goldene Himbeere für den schlechtesten Film des Jahres erhielt.

Zu den Fakten:
Ein Untersuchungsbericht der Europäischen Union zum Krieg zwischen Georgien und Russland im August 2008 hatte nicht nur beiden Seiten Provokationen zur Last gelegt, sondern vor allem Saakaschwilis Behauptung, Moskau habe den Fünf-Tage-Krieg begonnen, als Lüge entlarvt.

http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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25.05.2011 12:39 Uhr von Babelfisch
 
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@U R Wankers: Es ist kaum nachvollziehbar, weswegen jemand wie du so vehement Partei für eine brutale imperialistische Macht wie Russland im ungleichen Kampf gegen einen viel kleineren Nachbarn ergreift. Georgien kämpft um seine Freiheit und ums Überleben. Fakt.

Zu deinen falschen Darstellungen:

Die Russen sind in den Sezessionskonflikten nicht "dazwischen getreten" wie du behauptest, sondern sie waren von Anfang an Teil des Problems, da sie die Separatisten finanziell, personell, logistisch und militärisch unterstützen.
Dies hat bereits das EU-Parlament in einer Resolution 2001 so festgestellt.

Und selbstverständlich stellt die Verletzung der georgischen Souveränität durch die russische Armee im August 2008 eine Invasion dar. Das steht völlig außer Frage.

Übrigens ist die Tatsache, dass sich schon vor dem Krieg 2008 russische Soldaten in begrenzter Anzahl in den abtrünnigen Gebieten Georgiens aufhalten durften, einer russischen Erpressung zu verdanken. Hätte nämlich Schewardnadse nicht der Stationierung der als "Friedenstruppe" verkleideten russischen Soldateska zugestimmt, wäre Georgien schon Anfang des Jahrtausends mit Krieg überzogen worden. Den Kriegsgrund hatten die Russen schon parat: angebliche Rückzugslager der tschetschenischen Freiheitskämpfer im georgischen Pankisi-Tal.

Weiter:
Auch Georgien betreibt PR für sich. Na und ? Das machen alle, jeden Tag gibt es irgendwo Werbefilmchen für Zypern oder Türkei oder Montenegro etc zu sehen.
Damit sollen Touristen und Investitionen ins Land gelockt werden. Das ist nicht verwerflich, sondern vernünftig.

Die große sowjetgestählte Propagandamaschinerie des Kreml lässt dagegen nichts unversucht, das kleine Georgien in den Schmutz zu ziehen: mit nachgewiesenermaßen falscher Greuelpropaganda, Verunglimpfung, Herabwürdigung etc.

Danke, dass du Werbung für den Harlinfilm über den Georgienkrieg machst. Er ist sehr gut, aber der Titel ist "5 Days of August", da musst schon richtig zitieren.

Und noch ein Wort dazu, dass du Saakashvili der Lüge bezichtigst:
Georgien hat sich gegen die Angriffe von russisch unterstützen Separatisten gewehrt. Das war legal. Der Konflikt wurde durch Russen und Sezessionisten entfacht.
Nicht derjenige, der sich gegen Eindringlinge verteidigt ist Schuld am Krieg, sondern derjenige der eindingt. Der Eindringling war Russland und seine sezessionistischen Helfershelfer
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25.05.2011 17:01 Uhr von U.R.Wankers
 
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es geht mir um die korrekte Darstellung: der Ereignisse. es geht auch nicht darum etwas schönzureden. Wie schon gesagt: die Russen einseitig als Agressor hinzustellen und Georgien als friedliebendes Land,
das vom brutalen Nachbarn überfallen wurde ist schlicht falsch.

Georgien hat aktiv als erster angegriffen, das ist durch
neutrale Beobachter der OSZE, Amnesty international und
einen neutralen Untersuchungsausschuss der UN bestätigt worden:

http://www.faz.net/...

Der Angriff Georgiens war nicht von südossetischen Freischärlern provoziert, wie es von georgischer Seite behauptet wird, sondern von langer Hand vorbereitet. Am 7. August um 23.00 Uhr marschierte die georgische Armee laut den Untersuchungen von Amnesty International in Südossetien ein. Dies widerspricht der offiziellen georgischen Version, nach der Georgien erst in den Nachmittagsstunden des 8. Augusts südossetisches Gebiet unter Feuer nahm, nachdem russische Panzerkolonnen den Grenztunnel passiert hätten. Amnesty International kritisiert am georgischen Vorgehen vor allem den flächendeckenden Einsatz von schwerer Artillerie, GRAD-Raketenwerfern in dicht besiedelten Gebieten und den Beschuss von Zivilgebäuden durch Panzer.

Mit den Medienberichten und den Untersuchungsergebnissen der OSZE und der Menschenrechtsorganisationen konfrontiert, ruderten dann sogar die vorbehaltlosesten Unterstützer Georgiens Schritt für Schritt zurück. Das US-Außenministerium musste zähneknirschend eingestehen,
dass Georgien "wohl im Irrtum gewesen sei", als es den Angriff auf Südossetien startete . Der britische Außenminister David Miliband verurteilte Georgien in einem Interview gar für dessen "rücksichtslosen Angriff".

http://news.bbc.co.uk/...

Wer von einer "brutalen imperialistischen Macht" redet,
zeigt damit auch wie voreingenommen er ist.
Den USA könntest du den gleichen Titel verleihen, denn
unter Bush und der Nato wurde Georgien grosszügig mit Waffen versorgt, sonst hätte es auch die Raketenangriffe durch die Georgier nicht gegeben.

http://www.timesonline.co.uk/...

Zum Kriegsbeginn waren die USA mit zahlreichen Militärberatern in Tiflis vertreten.
Die massive Gewährung von Militärhilfe müsse auch dann, wenn sie nicht gegen internationales Recht verstoße, in einem gesunden Rahmen bleiben. Seit Obama gibt es keine derart grosszügigen Waffenlieferungen mehr.

Saakaschwili hatte mit einem panischen Auftritt im Fernsehen die Bevölkerung in tiefste Angst und Schrecken versetzt. "Bald kommt die wilde russische Armee nach Tiflis", schrie der größenwahnsinnige Politikclown: "verteidigt euch mit allem, was ihr habt: mit Messern, Gabeln, Stöcken, Rohren und Regenschirmen!" Einige Tage später wurde vom staatlichen Fernsehen sogar der Tod Saakaschwilis verkündet was zu Massenpanik und Flüchtlingstströmen in ganzen Land führte.

Nach der militärischen Okkupation des georgischen Territoriums durch Russland begann die Okkupation der Vernunft und Seele des georgischen Volkes durch die eigenen Machthaber: Alle sechs vom Innenministerium und von "Sicherheitsdiensten" kontrollierten Fernsehkanäle sowie der Rundfunk wollten die Menschen davon überzeugen, dass diese Niederlage gegen Russland schon fast ein Sieg gewesen sei und Präsident Saakaschwili gar nicht so schlimm gewesen sei. Schlimm und grausam wären nur Russland und die georgische Opposition.

Dabei stand der Fernsehkanal Rustavi 2 hinsichtlich der Betäubung der Bevölkerung an erster Stelle. "Hätte Hitler Rustavi 2 gehabt, so hätten die Deutschen bis heute nicht mitbekommen, dass sie den Krieg verloren haben", resümierte der Vorsitzende der georgischen Arbeitspartei, Schalwa Natelaschwili.

Der georgische Präsident und seine Freunde sind bei der eigenen Bevölkerung inzwischen derart verhasst, das er sich nicht mehr auf die Strasse traut. Politologe Ramas Klimiaschwili: "Saakaschwili würde gerne Georgien verlassen, aber die USA erlauben ihm das nicht. Sie brauchen ihn noch."

Den Film habe ich übrigens gesehen, der ist etwa so gehaltvoll wie "blackhawk down", ein Propagandafilm auf Wochenschau Niveau. Diese Rolle steht ihm besser: http://youtu.be/...

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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26.05.2011 08:53 Uhr von Babelfisch
 
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du redest schlicht müll: und rezitierst eins zu eins, was die russische propaganda dir vorgibt. du bist leider offensichtlich nicht fähig, selbständig zu denken.

du verstehst beispielsweise den kern dieses konfliktes nicht. es ist ein jahrhundertealter konflikt. es ist daher keineswegs so,dass es sich um einen US-Stellvertreterkrieg handelt. Die Georgier kämpfen seit der Annexion 1801 um ihre Freiheit. Nach dem ersten Weltkieg hatten sie sie wiedererlangt, dann kam erneut Russland mit seinen imperialistischen Ambitionen.
1989 konnten sich die Georgier erneut vom russischen Würgegriff befreien.
Das ist auch der Grund, warum Präsident Saakashvili nach wie vor sehr beliebt in Goergien ist. Wenn du schreibst, er sei verhasst, verbreitest du nur die üblichen russischen Propagandalügen.
Die aktuellen Proteste, die sogar nach Ansicht der Moskau Times vollkommen wirkungslos und vom Kreml inszniert sind, wird nur von sehr wenigen Leuten unterstützt.

Und in der Tat war der Augustkrieg kein kompletter Sieg für den despotischen Mafiafüsten Putin, der von der ganzen Welt verachtet wird.
Putins Ziel war nämlich, ganz Georgien zu unterjochen. Jetzt muss er sich mit 20 Prozent begnügen
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27.05.2011 00:11 Uhr von custodios.vigilantes
 
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wenn man keine Argumente hat: muss man anscheinend ausfallend werden...

neutrale Quellen wie die Times, die FAZ, die OSZE und Amnesty International verbreiten ganz sicher keine russische Propaganda.

http://www.themoscowtimes.com/...

http://www.veoh.com/...

[ nachträglich editiert von custodios.vigilantes ]
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27.05.2011 11:09 Uhr von Koppeldorn
 
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russland war schuld am krieg: schreibt der russische Analyst und intime Kremlkenner Andrei Illarionov

http://politicom.moldova.org/...
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27.05.2011 11:49 Uhr von U.R.Wankers
 
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