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Frankfurt: Archäologisches Museum kauft Sammlung von Hobby-Archäologen

Das Archäologische Museum Frankfurt hat die private Sammlung des Hobby-Archäologen Heinz Janse aufgekauft. Janse war der Entdecker des "Malergrabs".

Der Archäologe suchte stets nach Brunnen, Gräbern und Zisternen im Umfeld der Römerstadt Nida. Er katalogisierte seine Funde und legte Pläne an.

Heinz Janse war es wichtig, dass seine Fundstücke richtig geborgen und erhalten wurden. Nun kaufte das Museum rund 300 Stücke aus seinem Fundus. Zu sehen sind die Gegenstände aus der Römerzeit im Gebäude des Bürgervereins Heddernheim.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Frankfurt, Museum, Hobby, Sammlung
Quelle: www.hr-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2011 09:07 Uhr von Afkpu
 
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ehm ja ruckzuck wenn man keine ahnung hat...

dieser mann ist einer der wenigen privaten archäologen (auch wenn man die wenigsten so nennen kann), die sich um die dokumentation der fundumstände/fundsituation etc kümmern. bei anderen heißts nur metalldetektor macht piep spaten raus un drauf losgraben.. was dann passiert sieht man an der durch solche unfähigen typen beschädigte himmelsscheibe (die die fundumstände und dein beifund nichtmal komplett bemerketen...). da geht dann die keramik oder leichenbrand durchaus verloren.. aber was solls man buddelt ja meist ohnehin für ebay....
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24.05.2011 10:08 Uhr von Klecks13
 
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@ ruckzuckzackzack: Aus der Quelle: "Viele Hobbyarchäologen nutzen die Arbeiten, um nach antiken Fundstücken zu suchen - allerdings meist, um sie für sich zu behalten. Anders der vor wenigen Jahren verstorbene Heddernheimer Heinz Janse."

Hätte man in der News durchaus erwähnen können, dass der gute Heinz nicht mehr am Leben ist. Hätte Missverständnisse bzgl. seiner Motivation vermieden ;-)

Unabhängig davon geht es nicht jeden Hobbyarchäologen ums Geld. Stell dir vor, manche Leute machen sowas aus purem Interesse!
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24.05.2011 10:19 Uhr von Afkpu
 
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ruckzuck: mir gings darum, dass du einen der wenigen hobbyarchäologen die wirklich wissenschaftliche arbeit betrieben haben diffamiert hast. ich mochte den mann (auch wenn ich ihn nicht kannte).

und klecks: natürlich gibts auch positive beispiele, und leute die es gut betreiben, aber selbst diejenigen die es nur aus interesse und für sich machen, begehen in den meisten bundesländern eine straftat und schaden der forschung wenn sie die funde nicht öffentlich machen, kartieren u. ä
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24.05.2011 11:10 Uhr von Klecks13
 
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@ Afkpu: Schon klar; da wird auch viels aus reiner Unkenntnis zerstört. Mir gings auch nur darum, dass nicht jeder, der eine Sammlung aufbaut und fachgerecht pflegt, dies aus finanziellem Interesse tut.
Meistens ist es sogar eher umgekehrt: Wem es ums Geld geht, betreibt keinen großen Aufwand mit Katalogisierung und Pflege sondern versucht, seine Funde möglichst schnell zu Geld zu machen. Oft wird noch schnell (ohne jede Sachkenntnis) "kaputtrestauriert", um einen möglichst hohen Preis zu erzielen.
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24.05.2011 15:51 Uhr von Afkpu
 
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wobei die schwarzmärkte für sowas (zumindest auf kleineren ebenen) zum glück mit leuten besetzt sind die ihre funde nichtmal richtig einordnen können.. und so schwer ist die typologische methode ja nun auch wieder nicht

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