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Älteste Wirbeltiere hatten vermutlich doppelte Oberlippe und Zähne auf der Zunge

Kiefer aus Knochen sind heute weit verbreitet. Doch wie die Kiefer evolutionär entstanden sind, ist immer noch ungeklärt. Ein neuer Fossilienfund könnte jetzt dabei helfen, das Rätsel zu lösen, denn eines der ältesten Gebisse aller Zeiten ist jetzt von Forschern analysiert und nachgebildet worden.

Dazu entwickelte man eine animierte 3D-Simulation, die einen Kiefer eines Conodonten imitiert. Das 3D-Model zeigt, wie die ältesten Wirbeltiere fraßen und was für ein Fressapparat sie besaßen - zwei Oberlippen mit langen fangzahnartigen Gebilden und einer Zunge voller spitzer Zähne.

Die Zunge konnte dann durch einen beweglichen Knorpel nach vorne und hinten ausgerichtet werden. Die Zunge und die Oberlippen setzten die Conodonten ein, um Beute zu greifen, die Rachenzähne zerschnitten und zermahlten es anschließend, so die Wissenschaftler.


WebReporter: handstand
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Zahn, Evolution, Zunge, Kiefer, Oberlippe
Quelle: g-o.de

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