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Zensus-Interviewer plauderte möglicherweise pikante Details aus

Die Auskünfte bei der Volkszählung sind streng vertraulich, heißt es. In Luckenwalde soll ein Interviewer nach einem Hausbesuch geplaudert haben. Das bringt sein Opfer in Schwierigkeiten.

Der Interviewte hatte im Vertrauen in die Verschwiegenheit des Zensus-Mitarbeiters erzählt, dass er eine Pflegekraft aus der Ukraine beherbergt.

Kurze Zeit nach dem Interview erfuhr er, dass diese Information sich in seinem Dorf bereits Gesprächsthema war. Bisher hat das "Geständnis" aber noch kein Nachspiel - weder für den Interviewer noch für den Interviewten.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Detail, Datenschutz, Volkszählung, Zensus
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2011 13:27 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+86 | -2
 
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Das war ja nur eine Frage der Zeit.
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23.05.2011 13:38 Uhr von tobe2006
 
+22 | -2
 
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gibts nich sowas...das nen sich datenschutz?
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23.05.2011 13:39 Uhr von PeterLustig2009
 
+23 | -3
 
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Wenn es ein Nachspiel haben sollte dann: ja wohl für den Zensus-Interviewer und da muss es eigentlich auch Konsequenzen geben. Aber wieso soll der Interviewte deswegen Probleme bekommen oder war die Pflegerin "schwarz" hier?
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23.05.2011 13:44 Uhr von Mankind3
 
+45 | -1
 
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peter: Würde ich mal stark annehmen das sie vielleicht nicht ganz legal hier ist.

Und nunja, für diesen Zensustyp mit der lockeren Zunge sollte es schon konsequenzen geben.
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23.05.2011 13:48 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+11 | -0
 
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@tobe2006: Daten...was für´n ding? Ach du meinst das Teil, dass von der Regierung und den Behörden gern mal mit Füßen getreten wird?


@Warpilein2

Ich bin mir jetzt gerade nich so ganz sicher, ob man in deinem Beitrag nach den "...." Ironie oder die traurige Wahrheit erkennen soll...

[ nachträglich editiert von Kepas_Beleglorn ]
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23.05.2011 14:11 Uhr von Xanoskar
 
+20 | -4
 
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kleinen dörfern muss sie nicht mal illegal sein da reichts das sie keine deutsche ist. habt wohl noch nicht in nem wirklichen dorf gelebt hm?
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23.05.2011 14:27 Uhr von Delios
 
+12 | -0
 
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Ich fand: es auch bedenklich, dass der Zensusmensch der zu uns kam auch aus dem selben Dorf kommt....
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23.05.2011 14:37 Uhr von derSchmu2.0
 
+9 | -0
 
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Traeges Dorf bei uns in der Gegend bedarf es keine derartigen Informanten um neuen Dorftratsch zu finden. Das regelt sich im Dorf so oder so selber...da muss das Dorf aber gepennt haben...bei uns uebrigens sieht man gute Freunde/Bekannte vor der Tuer stehen, die die Zensus-Umfrage machen...will da nicht wissen, was durch die Zensus-Umfrage noch getratscht wird, ich mach den Wisch online fertig und gut is...
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23.05.2011 14:56 Uhr von E10-Gegner.de
 
+7 | -0
 
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Willkommen in Deutschland!

Wundert sich irgendjemand darüber? Ich wahrlich nicht...
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23.05.2011 15:52 Uhr von Soulfire
 
+2 | -0
 
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Strafe: Bis zu 2 Jahre Haft drohen ihm. Das wirds wahrscheinlich nicht, aber eine empfindliche Geldstrafe ist hoffentlich schon drin.
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23.05.2011 17:12 Uhr von fandango
 
+4 | -0
 
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....war ja: so klar das das kommen muss bald gibts die daten dann im netz
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23.05.2011 17:27 Uhr von Rexmund
 
+7 | -0
 
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Dorfleben: bei uns im Dorf gibt es eine rießen Tafel auf der die Personen stehen, die aus der Kirche ausgetreten sind. Werde demnächst auch austreten und die den verantwortlichen dafür verklagen!
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23.05.2011 17:56 Uhr von romifreak
 
+4 | -5
 
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@xence: Du weißt aber schon, dass es gesetzlich Verboten ist falsche Angaben zu machen, die mit hohen Geldstrafen belegt werden können? :)

Ich weiß auch nicht warum sich immer jeder so einscheißen muss. Ihr habt den ganzen Tag doch scheinbar eh nichts besseres zu tun als hier auf Shortnews rumzugurken. Als ob irgendwer Geld dafür aufwenden würde eure Bewegungsmuster beim iPhone, oder eben eure Zensus-Angaben zu nutzen.
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23.05.2011 18:28 Uhr von freax
 
+3 | -0
 
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@Rexmund: Ist das wahr? Und da hat noch keiner geklagt? Ich wusste gar nicht, dass es in D wieder erlaubt ist, Leute an den Pranger zu stellen. Wenn da mein Name auf der Tafel erscheinen würde, würde das Ding in tausend Teile zersplittern, umgehend.
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23.05.2011 22:25 Uhr von maretz
 
+3 | -0
 
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tja: das ist der Grund warum ich da nur Angaben machen würde wenn der Interviewer mir
a) ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegt (woher soll ich sonst wissen ob der nicht ggf. nen bereits xfach vorbestrafter Einbrecher ist der mich nur aushorchen will?)
b) er mir eine verschwiegenheitserklärung unterzeichnet in der er sich persönlich haftbar macht
c) er mir durch Geburtsurkunde, guten Realschulabschluss usw. nachweisen kann das er wirklich die richtige Person ist (den Dienstausweis könnte der ja gefälscht haben) und das er die sprachliche Fähigkeit hat meine Antwort korrekt einzutragen
d) mir mindestens 5 Vorgesetzte persönlich bestätigen das derjenige wirklich berechtigt ist diese Fragen zu stellen und die Untersuchung zu machen

Ich MÖCHTE also die Umfrage gerne mitmachen - aber eben auch sicher sein das meine Antworten korrekt übernommen werden UND auch dort landen wo die hinsollen... Oder gibt es hier Leute die das etwa nicht wollen?

(Und wer ironie findet der darf die beim Zensus mit als Fundsache angeben...)
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24.05.2011 09:00 Uhr von spamsucks
 
+1 | -2
 
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luckenwalde ist doch ne stadt mit 20000 einwohnern. in nem dorf mit unter 1000 einwohnern, da kennt jeder jeden. aber in einer stadt...


lustiger find ich die ganzen poser die hier auf großmaul machen "von mir gibts keine daten" oder "der soll erst mal das und das vorlegen". wahrscheinlich wurden sie interviewt und haben brav ihre daten abgeben. ;)

[ nachträglich editiert von spamsucks ]
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24.05.2011 09:40 Uhr von killozap
 
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Als mein Zensus-Interviewer da war, da habe ich mir die Unterlagen aushändigen lassen, um sie per Internet auszufüllen. Dann bin ich schnell noch in den Supermarkt gegangen, da kam mir der Zensus-Interviewer entgegen. Ich ging zu den Einkaufswagen, da stand einer, der hatte eine blaue EInkaufswagen-Münze stecken und war leer. Ich nehm den, nach dem Einkauf stell ich den Wagen in die Schlange, nehm die Münze raus.
Es war eine Münze mit Werbung für die CDU...
Ich weiss ja nicht, ob diese Mitarbeiter die bezahlte Zensus-Arbeit für die Parteiwerbung nehmen müssen ...
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25.05.2011 10:23 Uhr von bigdaddy2
 
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tja anonym ist hier nichts: deine daten weden automatisch z.B. an die GEZ weitergeleitet,
warum die volkszählung überhaupt gemacht wird, ist denk ich eh zimlich fragwürdig.

es werden vermieter und hausbesitzer gefragt, soweit ich weis.
fragen über name anschrift, anzahl der familienmitglieder ist ja ok. beruf und arbeit kann ich auch noch akzeptieren, aber was geht die mein verdienst an?

und soweit ich gehört habe kann sogar der amerikaner auf einige daten zurückgreifen.

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