23.05.11 13:00 Uhr
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Ansbach: Polizei schikanierte Autofahrer für möglichst hohe "Abschusszahlen"

Im bayerischen Ansbach konnte es vorkommen, dass man als Autofahrer dreimal täglich kontrolliert wurde. Einem Abgeordneten kam dies wie eine "offensichtliche Schikane" vor und er forschte nach.

Heraus kam, dass in den Behörden Strichlisten geführt wurden und diejenigen Beamten mit den höchsten "Abschusszahlen" befördert wurden. Also suchten die Polizisten zwanghaft nach Verkehrssündern.

Für die unter Druck gesetzten Beamten werden die Verkehrskontrollen so zum Spießrutenlauf. Inzwischen seien die Strichlisten jedoch abgeschafft und es herrsche laut Polizeileitung nur noch sanfter Druck auf die Beamten.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Polizei, Autofahrer, Beamte, Verkehrskontrolle, Ansbach, Strichliste
Quelle: www.sueddeutsche.de

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23.05.2011 13:34 Uhr von Allmightyrandom
 
+115 | -7
 
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Das: gibts garantiert nicht nur in Ansbach. Auch in Brandenburg gibt es seeehr fragwürdige Geschwindigkeitskontrollen an unsinnigen Punkten und zu noch unsinnigeren Uhrzeiten - hier gehts nicht um Verkehrssicherheit, sondern ums Geld!
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23.05.2011 13:42 Uhr von PeterLustig2009
 
+48 | -107
 
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23.05.2011 13:50 Uhr von NilsGH
 
+80 | -4
 
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@PeterLustig: naja, deine Argumentation verstehe ich schon, aber ...

... ist doch seltsam, dass die Polizei in der Regel dort steht, wo es für sie am einfachsten ist jemanden zu blitzen und wo die Möglichkeit besteht, dass man aus Gedankenlosigkeit mal etwas schneller fährt, oder?

In der Regel sind das lang gezogene Geraden, welche keine Einmündungen oder Kreuzungen besitzen, oder höchstens mal ein Feldweg einmündet.

An wirklichen Verkehrsunfallorten, an denen es regelmäßig scheppert wird sehr selten geblitzt. Und da die Unfallprävention immer das Hauptargument für die Geschwindigkeitskontrollen herangezogen wird muss man da schon eine gewisse Abzocke unterstellen.

Wenn dort geblitzt würde, wo an wirklich Unfälle verhindern könnte, wäre das in meinen Augen absolut gerechtfertigt. Da würde ich auch nichts sagen, wenn sie zwei oder drei Mal die Woche nen Blitzer aufstellen. Aber wie das momentan in Deutschland gehandhabt wird ist für mich eine Frechheit.

Blitzer da, wo es notwendig ist und nicht wo am meisten Geld gemacht werden kann, das ist meine persönliche Forderung.
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23.05.2011 14:18 Uhr von freax
 
+79 | -15
 
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@PeterLustig: Solche Typen wie dich find ich gar nicht mehr lustig. Immer schön ja und amen sagen und zu allem nicken, richtig?

Ich geb dir mal ein schönes Beispiel. In den USA ist an Schulen ein Schild, was aufleuchtet wenn Schulbeginn, Pause oder Schluss ist. Dann gilt ein extremes Tempolimit. Während des Unterrichts ist die Lampe aus -> normales Limit. Hab ich da schon Ende der 90er ständig so gesehen.

Hier haben wir eine Realschule, wo Tempo 30 angeschlagen ist auf einer recht gut ausgebauten Straße, wo vorher und nachher auch 50 ist. Da steht sogar die Einschränkung "Schule" unter dem Schild. Dort haben sie in der Nacht auf Sonntag um 3 Uhr morgens geblitzt. Und du willst mir ernsthaft sagen, dass um die Zeit Gefahr für Schüler bestand und dass es nicht nur ums Geldeintreiben ging? Träum weiter deinen Traum von "wer sich an die Regeln hält und nichts zu verbergen hat blablubbetc".
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23.05.2011 14:32 Uhr von nightfly85
 
+38 | -6
 
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@PeterLustig: Du bist ganz schön naiv. Wenn jemandem die Beförderung winkt, werden auch schonmal Sachen gefunden die sonst irrelevant wären ("Ihr Tagfahrlicht ist aber 5mm zu tief angebracht", "Sie haben einen Verkehrsteilnehmer absichtlich behindert", "Ist Ihr Verbandskasten auch noch gültig?" etc)..
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23.05.2011 14:46 Uhr von Xanoskar
 
+18 | -46
 
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23.05.2011 14:48 Uhr von derSchmu2.0
 
+14 | -4
 
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Lasst den Peter, der is mitm Fahrrad unterwegs also spaetestens dann, wenn die Streife an einer "unsinnigen" Stelle die Fotos macht und andernorts auf einer Autobahn oder so n Unfall passiert und die fehlende Streife nicht rechtzeitig zur Absicherung der Unfallstelle vor Ort ist, ist eine Geschwindigkeitskontrolle eine Schikane.

Ich begruesse an Unfallhaeufungspunkten, Schulen und anderen (sinnvoll) verkehrsberuhigten Bereichen eine derartige Kontrolle. Auch manche Schulgebiete, wo eine Begrenzung annaehernd 24 gilt. Dort sind meist Spielplaetze und Sportanlagen oeffentlich zugaenglich und da muss man mit Kindern und Jugendlichen auch nach der Schulzeit und in Ferien rechnen.
Aber es gibt einige Beispiele, wo diese Geschwindigkeitskontrollen Wegelagerei bedeutet.

Bei uns wurde an einer Umgehungsstrasse vor Ort eine Blitze installiert, nachdem ein paar Stichproben ueber ein halbes Jahr hinweg anscheinend bewiesen haben, dass die Leute dort ueberdurchschnittlich schnell unterwegs sind (gemessen wurde ueberwiegend nachts und/oder am Wochenende). Dabei sei zu beachten, dass dort viele nicht-ortsansaessige vorbeikommen, wegen der Naehe zur deutsch-niederlaendischen Grenze. Viele Buerger vor Ort haetten sich lieber einen Kreisverkehr an dieser Kreuzung gewuenscht. Gerade am Wochenende ist dieser "Fremdverkehr" so dicht, dass an der Kreuzung kaum eine Ueberquerung moeglich ist. Durch diese Massnahme waere diese Kreuzung, an der alle 10 Jahre hoechstens mal ein Unfall passiert ist, sicherer geworden (wenns noetig waere) und die 70er Begrenzung hinfaellig. Nun haben wir eine Blitze und die Stadt freut sich ueber Mehreinnahmen. Ein Kreisverkehr wuerde nur Kosten verursachen.
Naja...letzte Woche war die Blitze verschwunden und ein paar verkohlte Reste deuten auf einen Brandanschlag hin. Laut Zeugen befand sich ein Fahrzeug mit gelbem Nummernschild in der Naehe. Ich komme nicht umhin, die Niederlaender ein bisschen mehr zu moegen, denn Einnahmen hin oder her, Geschwindigkeitsuebertretung zum Trotze, diese Kreuzung waere fuer alle Verkehrsteilnehmer sicherer gewesen, wenn dort ein Kreisverkehr installiert worden waere...wie es im Stadtgebiet sonst bei jedem Feldweg der Fall ist...
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23.05.2011 14:52 Uhr von freax
 
+12 | -6
 
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@Xanoskar: Jep, das ist genau die Einstellung, mit der sich z.B. auch die Mauerschützen versucht haben aus der Affäre zu ziehen. Egal wie unsinnig eine Regel oder ein Befehl ist, immer erstmal schön alles befolgen.

Übrigens werde ich nicht dauernd erwischt. Meine letzten Punkte habe ich 1996 eingefahren und das letzte mal 15EUR bezahlt habe ich irgendwann vor 2 Jahren. Seitdem pendel ich aber jede Woche die Strecke Köln-Frankfurt auf der A3 und da wird im Berufsverkehr auch dauernd irgendwo geblitzt.

Aber hüte du mal schön deine Vorurteile, gewöhn dir jegliches kritisches Denken ab (falls noch nicht geschehen) und befolge deine Befehle, dann wirst du noch groß rauskommen *lol*
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23.05.2011 14:55 Uhr von Stadtaffe_84
 
+11 | -28
 
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23.05.2011 14:57 Uhr von PeterLustig2009
 
+10 | -16
 
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@freax: [...]Da steht sogar die Einschränkung "Schule" unter dem Schild. Dort haben sie in der Nacht auf Sonntag um 3 Uhr morgens geblitzt. Und du willst mir ernsthaft sagen, dass um die Zeit Gefahr für Schüler bestand und dass es nicht nur ums Geldeintreiben ging?[...]

Und genau darum geht es. Demnach könnten wir in den Großstädten die Geschwindigkeit nachts auf 70 oder gar 100 km/h anheben, weil ja eh niemand auf der Straße ist. Blöd dass man dann den Nachtschwärmer übersieht, aber ist ja kein Thema nciht wahr.

Ich kann doch nicht gegen Regeln verstoßen und mich beschweren wenn ich erwischt werde!!!

Fahr ich nachts mit 70 durch die Stadt und werd angehalten ist das mein Problem!!

@nightfly85
Das hat nichts mit naiv zu tun. Mir ist durchaus bewußt dass eine "winkende" Beförderung durchaus dazu führt dass man mal genauer hinsieht um nen Fehler zu finden. Aber fakt ist auch, dass niemand eine Radarmessanlage manipulieren kann ohne dass der geblitzte dagegen vorgehen kann.
Und wenn mein Tagfahrlicht zu tief angebracht ist (5mm liegt innerhalb der Tolleranz) dann ist das mein Versäumnis. Wenn mein Verbandskasten abgelaufen ist und ich damit weiterfahr ist das mein Versäumnis.

Vielleicht solltet ihr euch mal weniger als Opfer ansehen und mal sagen, wenn ich Scheisse baue und erwischt werde ist halt Pech.

Ich fahre auch auf Autobahnen und Bundesstraßen mal zu schnell. Aber werd ich geblitzt, ärger ich mich über mich selbst und nicht darüber dass jemand geblitzt hat


Man sollte auch mal nicht vergessen dass es auch Zonen gibt wo geblitzt wird, weil ohne Blitzer sich niemand an die Begrenzung halten würde und dadurch Gefahren entstehen.

Die B4 von Uelzen nach Wolfsburg runter geht immer schön geradeaus oder zumindest ohne scharfe Kurven. Ohne Blitzer wäre es locker möglich weitestgehend 150 160 zu fahren. Dank der Blitzer hält man sich zumindest einigermaßen an die Geschwindigkeit.

Und ja solche Schilder wie in den USA kenn ich zugenüge und würde ich auch befürworten, aber solang es die hier nicht gibt kann ich mich nicht darüber beschweren dass ich da geblitzt werde.

Zumal ich die Aussage einer mobilen Blitze in der Nacht von Samstag auf Sonntag für sehr unwahrscheinlich halte, denn das würde mehr Kosten als Nutzen verursachen
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23.05.2011 15:01 Uhr von shathh
 
+20 | -3
 
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Da kommen sie, die Gutmenschen: Kommt mal klar. Es geht hier überhaupt nicht um "gefährliche Raser", sondern um die willkürliche Schikanierung der Verkehrsteilnehmer.

Geschwindigkeitslimits sind oft - aber nicht immer - sinnvoll.
Geblitzt zu werden muss nichts mit purer Aggression zu tun haben (wie hier gern von der Radfahrer- Öko-Fraktion dargestellt), sondern kann durch temporäre Unaufmerksamkeit oder eine falsche Einschätzung der Straßenbeschaffenheit begründet sein.

Heißt:
Wir haben hier sehr viele SEHR GUT ausgebaute Straßen (Leitplanken, zweispurig in jede Richtung, in der Mitte durch Grünstreifen+Leitplanken getrennt, rechts und links nur Bäume und keine Kindergärten o.ä., ca 2km schnurgerade aus - Tempo 50 !), bei denen man auf Grund der Bebauung das Limit falsch einschätzen kann.
Außerdem werden teilweise Limits willkürlich gesenkt, um kurze Zeit später mobil zu blitzen.


Autofahrer fühlen sich schikaniert, wenn Vorschriften nicht ausreichend begreifbar und begründbar sind.
Wenn vor einem Kindergarten geblitzt wird, dann wird NIEMAND hier etwas dagegen sagen!
Anders sieht es bei Strecken aus, bei denen z.B.: nach Bauarbeiten die Schilder vergessen wurden. Auch da wird geblitzt, obwohl es keine sachliche Begründung mehr für das Limit gibt.


Wenn Polizisten für die Schikanierung der Verkehrsteilnehmer belohnt werden, dann halte ich die Objektivität der Beamten für gefährdet , da nicht mehr die Sicherheit im Vordergrund steht, sondern beinahe ausschließlich die Strichliste.

Meiner Meinung nach sollte das Blitzen nur noch an nachweisbaren Gefahrenstellen erlaubt sein und die Anzahl der Provida-Fahrzeuge sollte verdoppelt werden!
ProVida ist eine gute und ehrliche Sache.

[ nachträglich editiert von shathh ]
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23.05.2011 15:08 Uhr von E10-Gegner.de
 
+6 | -6
 
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GPS- Überwachung? Da möchte ich den Vorschlag von Xanoskar doch direkt mal aufgreifen.

Bitte gern! Wenn die Leute aus dem Verkehr gezogen werden sollen, die 10 km/h SCHNELLER als erlaubt fahren, sollen bitte auch DIEJENIGEN rausgezogen werden, die 10 km/h LANGSAMER als erlaubt fahren!

Es regen sich gewiss nicht immer nur diejenigen auf, die ständig erwischt werden. Klar, man wird mal geblitzt, sowas passiert. Aber jeder DENKENDE Mensch regt sich richtigerweise über die Art und Weise des Blitzens und damit Geldabzockens auf, was man hier auch gut nachlesen kann.

Wie gesagt, wenn man deinen Vorschlag mit der Überwachung aufgreifen vermag, dann bitte konsequent! Denn wenn die ganzen Omis, Opis und unsicheren Autofahrer den Leuten morgens nicht den Weg zur Arbeit versperren, haben sie auch keinen Grund, nach dem Überholen schneller zu fahren als sie müssen (da sich die Zeit für den Weg zur Arbeit exakt kalkulieren lässt).

So.
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23.05.2011 15:22 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -22
 
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23.05.2011 15:23 Uhr von freax
 
+15 | -2
 
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@Peterunlustig: Du schnallst es immer noch nicht, oder? Diese 30 dort an dieser Schule sind dort nur, weil dort eine Schule ist. Sie gelten 20m vor und nach der Schule, davor und dahinter ist 50 erlaubt. Da geht es weder um Nachtschwärmer noch sonstirgendwas, rein um Schüler. Und die sind eben Sonntag morgens um drei nicht in der Schule und auch nicht auf dem Weg dorthin. Deshalb gehört die Beschränkung eingeschränkt und nicht die Autofahrer abgezockt.

Ich kann deine engstirnige Argumentation ja nachvollziehen, was aber nichts daran ändert, dass sie schlicht und ergreifend falsch ist.

Ich kann dir noch ein tolles Beispiel nennen. Landstrasse, relativ enge Kurve, 50 erlaubt. Jemand wickelt sich mit 120 um einen Baum. Reduzierung des Limits auf 30. Es wickelt sich jemand mit 150 um einen Baum, Reduzierung des Limits auf 20 (!). Fällt dir was auf? Jeder, der mit den früher erlaubten 50 dort langfährt, was locker möglich ist, ist auf einmal 30 zu schnell und kriegt zumindest Punkte. Die ganze Aktion hindert aber niemanden daran, sich auch jetzt noch mit über 100 um einen Baum zu wickeln.
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23.05.2011 15:26 Uhr von NolanDaneworth
 
+1 | -1
 
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unsere ach so beliebten beamten sollen mal bei mir vorm haus kontrollieren kommen oder zumindest nen passbildgenerator. da würde einiges an geld in die kasse kommen.
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23.05.2011 15:59 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -22
 
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23.05.2011 16:38 Uhr von Kojote001
 
+5 | -0
 
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Es war doch nur eine Frage der Zeit bis rauskommt das zu einem bestimmten Teil nur geblitzt wird um die Statistik hochzujubeln und um eventuell ne Beförderung zu bekommen.An was für "sinnvollen" Stellen manchmal geblitzt wird ist auch schon ein Hammer aber das wurde hier ja schon ausführlich geschrieben. Und genau dieses Handeln habe ich schon mehr als einmal erlebt. Aber das die mobilen Blitzer ( oder auch Starrkästen ) mal an Stellen stehen wo sie gebraucht werden wie z.B. Schulen, Kindergärten, etc. das kommt so gut wie gar nicht vor.

Genau das Gegenteil ist der Fall. Und ja mir ist es auch schon passiert das ich geblitzt wurde, was nicht heißen soll das ich ein notorischer Raser bin. Dagegen wehre ich mich vehement. Natürlich ärgert man sich hinterher, was auch zu verstehen ist. Aber was manche hier nicht bedenken, Namen muss ich bestimmt nicht nennen, das man manchmal zum schneller fahren gezwungen wird ( nochmal zum Verständnis einiger hier - schneller fahren NICHT Rasen ) zum Beispiel durch Leute die denken in einer 50 kann ich mit 30 durch die Gegend fahren. Und jetzt kommt mir nicht damit das man auch mit 50 schnell genug vorbei ist, weil solche "Musterautofahrer" sich dann denken ach jetzt geb ich mal Gas und wenn der wieder hinter mir ist dann schleiche ich wieder. Soetwas muss bestraft werden. Desweiteren kann es auch passieren das man unbewusst 110 statt der erlaubten 100 fährt, was bei gut ausgebauten Straßen öfters passieren kann da man nicht alle 5 Sekunden auf den tacho schaut. Man sollte ja schlieslich die Straße im Auge haben. Und glaubt mir das da teilweise auch schon mächtig abgezockt wird.

Und auserdem geht es hier nicht nur um Fahrer die Rasen oder auch nur etwas schneller fahren, sondern auch darum das teilweise Sinnloskontrollen durchgeführt werden.
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23.05.2011 16:59 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -7
 
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@freax: Ich verstehe sehr wohl wo dein Problem liegt. Du verstehst nicht wieso du außerhalb von Schulzeiten an einer Schule immer noch mit 30 vorbeituckern musst, anstatt 50 fahren zu dürfen (die ja vor und nach der Schule erlaubt sind.

In dem Ort wo ich herkomme, gab es mal ein Projektmit dem Ziel Geschwindigkeitsbegrenzungen abhängig von der Uhrzeit aufzuheben.
Da gab es dann während der 1 Stunde vor Schulbeginn und 1 Stunde nach Schulbeginn eine Reduzierung und außerhalb der Schulzeit durfte frei gefahren werden. Dies führte dazu, dass man nach und nach bemerken konnte wie diese Stunde immer "kleiner" wurde, da bei 5 Min ja niemand so genau hinschaut. Des weiteren führte es dazu dass in den Osterferien die zwischen dem Testzeitraum lagen 2 Kinder totgefahren wurden, weil war schließlich keine Schule also rauf aufs Gas.

Klar kannst du dir sagen da ist keine Schule also kann ich schneller fahren. Aber Kinder realisieren nicht, heute bin ich später dran oder es sind Ferien und deswegen muss ich vorsichtiger sein. Wenn die, und ob du es glaubst oder nicht das tun sie, während der Schulzeit gedankenverloren auf die Straße rennen, dann tun sie das dort auch in den Ferien!!!

Genauso wie du gedankenverloren zu schnell fährst.

@DerSchmuh
Vielen Dank für deine "blöde Bemerkung" in meine Richtung. Ich fahre, da selbstständig und viele Kundentermine mehrere tausend Kilometer im Jahr (meist zwischen 70000 und 80000 im jahr)

Und ja auch ich bin schon geblitzt worden. Aber ich beschwer mich nicht. Weil ich die Schuld nicht bei anderen suche, sondern einsehe dass ich für mein Handeln selbst verantwortlich bin.

Und dass sie die Geschwindigkeit absenken weil irgendwelche Trottel sich bei weit überhöhter Geschwindigkeit totfahren ist lächerlich.
Bei meinen Eltern um die Ecke sind letztes Jahr 4 die Böschung runtergeknallt weil sie statt 70 mit 150 und mehr angerauscht kamen. Heute sind dort immer noch 70 erlaubt

[ nachträglich editiert von PeterLustig2009 ]
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23.05.2011 17:06 Uhr von Allmightyrandom
 
+6 | -1
 
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@PeterLustig: Ich bin heute 40km A11 gefahren, von der Ostsee nach Berlin.

Dort stand 40km lang
"120 wegen fehlendem Standstreifen". Nur war dort durchgehend ein Standstreifen.

Genau so gibt es Blitzer die VOR einer Baustelle aufgestellt werden, 100m hinter dem 80 Schild (und vorher war Tempo frei).

Wer dann Nachts um 2 180 fährt und ab dem Schild bremst hat schon verloren...

Ich bin für Kontrollen im laufenden Verkehr, aber mit Streifenwagen und "Auswahl" von Fahrern, die andere gefährden. Aber gegen ein automatisiertes "Abmahnsystem" mit Gewinngarantie! Vor allem stören mich die neuen Laserblitzer. Da bekommt man 2 Monate später Post, weiß schon gar nicht mehr wann und wo etwas gewesen sein soll und soll sich dann verteidigen?!

Direkt anhalten und zur Rede stellen! Nicht erstmal ein paar Monate warten, damit man auch nu ja nichts mehr zu dem "Ding" weiß!
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23.05.2011 17:10 Uhr von Allmightyrandom
 
+6 | -4
 
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ROFL: "Regeln sind dazu da, um eingehalten zu werden".

Und wer, oder warum die Regeln aufgestellt werden ist egal, richtig?

Dann brauchts ja jetzt nur einen neuen Führer, Hirnlose leute die Folgen findet er mit der Einstellung ja sofort!
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23.05.2011 17:16 Uhr von Allmightyrandom
 
+3 | -3
 
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ROFL: "demnach könnten wir in den Großstädten die Geschwindigkeit nachts auf 70 oder gar 100 km/h anheben, weil ja eh niemand auf der Straße ist."

Der blödeste Vorschlag den ich je gehört habe. Hast Du schonmal an einer Straße gewohnt?

Alleine DESHALB ist in Großstädten an einigen Stellen nachts Tempo 30 (in Berlin stellenweise auch 10 oder 20), damit die Anwohner zumindest etwas ihre Ruhe haben.

Und was die 30/50 an der Schule angeht:
Der Betrunkene Partygänger schert sich einen Dreck um die 30 an der Schule - und auch selten sind in den Schulen Kneipen und Discotheken untergebracht. So dass mir der "Nachtschwärmer" wohl mit 98%iger wahrscheinlichkeit nicht genau vor der Schule vors Auto fällt, wo ich zum Glück gerade 30 fahren musste. Denk mal mit!
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23.05.2011 17:28 Uhr von freax
 
+5 | -0
 
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@Peter: Richtig, genau das verstehe ich nicht. Und an dieser Stelle nehme ich mir heraus, die Regeln freier auszulegen. Wenn das auch die entsprechenden Beamten so handhaben würden, auch die wissen, dass zu dieser Zeit dort für niemanden eine erhöhte Gefahr besteht, dann würden wir hier überhaupt keine Diskussion führen müssen. Denn ich denke in einem Punkt sind wir uns einig. Schulkinder, die noch nicht in der Lage sind aufmerksam über die Straße zu gehen, haben auch am Wochenende um drei Uhr morgens nichts auf der Straße verloren.

Was haben denn die Kinder zu der Zeit da gemacht? Ferienaktion in der Schule? Warum galt da dann das Limit nicht? Deshalb finde ich das amerikanische Modell so gut. Lampe an wenn Kinder da, Lampe aus wenn nicht und alle sind zufrieden.

Ich bin als Kind nie gedankenverloren auf die Straße gerannt. Das kann man zwar nicht den Kindern anlasten, sondern muss es den Eltern tun, die Erziehung am liebsten komplett outsourcen wollen, trotzdem muss da die Fremdhaftung irgendwann ein Ende haben und es müssen die die Verantwortung übernehmen, denen sie gebührt.

Ich fahre auch nicht gedankenverloren zu schnell. Wenn ich das tue, tue ich das, gerade innerorts, in vollem Bewußtsein und eben nicht da, wo eine erhöhte Gefahr besteht, sondern da wo sie das nicht tut. Genauso fahre ich auch schonmal mit 20 durch eine 30 Zone, wenn die Autos so eng stehen, dass ein Kind was da rausrennt bei 30 eben keine Chance mehr hätte. Das machen die ganzen "ich halte mich pingeligst an die STVO"-Schreiberlinge hier nämlich nicht, die fahren da 30, weil ist ja erlaubt da 30 zu fahren. Was ist jetzt besser? Kopf an oder Kopf aus?

So fahre ich übrigens schon seit 17 Jahren und über 400tkm ohne den geringsten Personenschaden Auto *klopfaufholz*. Aber das ist ja natürlich nur reines, pures und unverdientes Glück eines kopflosen Rasers gewesen *lol*
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23.05.2011 17:37 Uhr von freax
 
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@allmightyrandom: Ist das echt so in Berlin mit 10 oder 20 nachts? Der totale Humbug, zumindest wenn es um Lärm geht. Bei 30km/h kann ich vielleicht gerade so im dritten Gang fahren und bin dreimal so schnell weg wie mit 10. Bei 10, müsste ich mal probieren, bin ich eher noch nicht im zweiten, also tucker ich dreimal so lange im ersten Gang da vorbei. Welch Ruhe für die Anwohner. Kommt mir irgendwie, wie so vieles, nicht zu Ende gedacht vor.

Erinnert mich an eine Verkehrsbe(un)ruhigungsmaßnahme deren Opfer ich mal wurde. Eine zweispurige Straße wurde am Anfang und Ende künstlich auf eine Spur verjüngt und genau dort rein noch je eine Schwelle, die so hoch war, dass man in den ersten Gang runter musste. Also anstatt mit 30 durchzurollen, musste ich fast auf 0 runter, in den ersten Gang und dann wieder auf 30 beschleunigen. Zum Glück haben aber in erster Linie diejenigen drunter gelitten, die den Scheiß verzapft hatten, da hält sich mein Mitleid in Grenzen.
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23.05.2011 17:41 Uhr von Allmightyrandom
 
+0 | -0
 
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"
Ist das echt so in Berlin mit 10 oder 20 nachts? Der totale Humbug, zumindest wenn es um Lärm geht."

Das sagst Du nicht, wenn Du so wie ich an einer Kopfsteinpflaster-Straße wohnst! Da machts einen SEHR deutlichen Unterschied.
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23.05.2011 17:53 Uhr von rolf.w
 
+2 | -0
 
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Verstehe ich das richtig, die Strichlisten gibt es nicht mehr, die Beamten aber schon?

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