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Landsat-Satellit zeigt Ausmaß der Überflutungen am Mississippi

Das von der US-Weltraumbehörde NASA und dem US Geological Survey betriebene Landsat-Programm greift auf moderne Satelliten-Technik zurück und dient der Erdbeobachtung. Der Satellit Landsat-5 überflog kürzlich das von starken Überflutungen heimgesuchte Gebiet am Mississippi und dokumentierte deren Ausmaß.

Das Bild stammt aus einem Video, in dem die NASA den aktuellen Verlauf des Mississippis mit Bildern vergleicht, die vor etwa einem Jahr entstanden. Der Wasserpegel erreichte über 18,5 Meter und die vom Wasser bedeckte Fläche ist zwischen Kentucky und Missouri bis zu 21 Kilometer breit.

Um die flussabwärts gelegenen Regionen zu schützen, führte das Army Corps of Engineers Deichsprengungen durch und öffnete mehrere Hochwasserentlastungsanlagen. Dem Corps zufolge wurden dadurch zwar 538 Quadratkilometer Fläche überflutet, aber flussabwärts wurden 9.700 Quadratkilometer vor dem Wasser bewahrt.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Satellit, Astronomie, Mississippi, Ausmaß, Schneeschmelze
Quelle: www.astropage.eu

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23.05.2011 12:37 Uhr von alphanova
 
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Da der Mississippi ein wenig mehr Wasser führt als zb der Rhein, fällt das Hochwasser dementsprechend schlimmer aus. Der Vorteil der Amerikaner ist jedoch die schiere Größe des Landes, so dass großzügige, relativ dünn besiedelte Landflächen im Notfall absichtlich überflutet werden können, um die Ballungsgebiete zu schützen.

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