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Human Rights Law Foundation reicht Menchenrechtsklage gegen Cisco ein

Am vergangenen Donnerstag wurde im US-Bundesstaat Kalifornien eine Klage gegen den IT-Konzern Cisco eingereicht. Das Unternehmen soll für die Chinesische Regierung ein Überwachungssystem mit dem Namen "Golden Shield" entwickelt und betrieben haben. Die Anklageschrift umfasst insgesamt 52 Seiten.

Das System soll dazu gedient haben, die Internetaktivitäten der in China verbotenen religiösen Bewegung "Falun Gong" zu überwachen. Durch die Überwachung soll es zu ungerechtfertigter Folter, Verhaftungen und Tötungen gekommen sein. Insgesamt sollen 5.000 Mitglieder von Falun Gong betroffen sein.

Als Beklagte werden Aufsichtsratsvorsitzender und CEO John T. Chambers sowie zwei weitere leitende Angestellte aufgeführt. "Cisco betreibt keine Netze in China [...], noch passt Cisco Software so an, dass damit Zensur oder Unterdrückung ermöglicht würden", sagte ein Pressesprecher.


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WebReporter: Superbeck
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Klage, Menschenrecht, Human Rights Law Foundation, Menchenrechtsklage
Quelle: news.cnet.com

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23.05.2011 11:30 Uhr von MC_Kay
 
+3 | -0
 
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Geldgier! Das kommt dabei heraus, wenn man einfach nur auf das Geld schaut und somit ohne Skrupel irgendwas versucht durchzusetzen!
Bzw. die sozialen Gegebenheiten des Auftraggebers ignoriert.

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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23.05.2011 12:06 Uhr von Shan_sn
 
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@Autor: Immer diese Menchen!
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23.05.2011 14:07 Uhr von Leondriel
 
+2 | -0
 
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Und wieder mal: Falscher Ansatz: Ob das nun moralisch einwandfrei war, was Cisco da vielleicht getan hat, sei mal dahingestellt... aber Menschenrechte verletzt haben sie genauso wenig wie die Fabrik, die die Messer herstellt, die zum Foltern verwendet wurden.

Auch Überwachungssoftware ist nur ein Werkzeug, man sollte nicht gegen den vorgehen, der das Werkzeug baut, sondern gegen den, der es missbraucht.

Aber... oh, das is China, die sind groß, die sind mächtig, da lässt sich billig produzieren... na, da stichelt man mal lieber nicht. ;)
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23.05.2011 18:56 Uhr von Leondriel
 
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@Terrorstorm: Eigentlich ist das, was du da sagst genau meine Meinung... wenn ich verbiete, bestimmte Güter an Land X zu verkaufen ist das ja eine Einschränkung/Strafe für dieses Land... sie sind bekannt dafür, dass sie die Ware missbrauchen (seien das nun Waffen, Software, Wattebällchen...) und kriegen deswegen nichts mehr.

Aber wann hat irgendwer verboten, Überwachungssoftware nach China zu verkaufen? Es sollte verboten sein, ja, aber bisher hat sich das keiner getraut, soweit ich weiß, deswegen ist das, was Cisco tut rechtens... nicht moralisch, aber (leider) rechtens.

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