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Carmen Callil verlässt Booker-Jury aus Protest gegen Philip Roth

Schriftstellerin Carmen Callil hat die Booker-Jury, aus Protest gegen die Entscheidung, den diesjährigen Preis an Philip Roth zu verleihen, verlassen.

Callil, die das Verlagshaus "Virago" gegründet hat, war eine der drei Booker-Juroren, zusammen mit Rick Gekoski und Justin Cartwright. Sie wolle nicht, dass ihr Name mit dieser Entscheidung assoziiert wird, so Callil.

Als Begründung führt sie die Eintönigkeit des Roths Werks an. "Er schreibt über die gleichen Sachen immer und immer wieder. Es ist so, als würde er auf deinem Gesicht sitzen, bis du nicht mehr atmen kannst."


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WebReporter: irving
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Protest, Jury, Philip Roth, Carmen Callil
Quelle: www.bbc.co.uk

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2011 12:25 Uhr von Hawkeye1976
 
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Tja: Das mag zwar sein, aber er tut es brilliant! Und darum bekommt er diesen Preis.
Jeder Autor hat seine Schwerpunkte, über die er bevorzugt schreibt. Was soll daran ein Problem sein?
Thomas Mann hat auch oft über "die gleichen Sachen" geschrieben.
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23.05.2011 17:13 Uhr von Xeeran
 
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Die: Frau kann wohl eine Mehrheitsentscheidung nicht akzeptieren :(

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