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"Bis man uns endlich zuhört"- Demos in Spanien gehen weiter

Die Demonstrationen gehen weiter. Viele Länder weltweit fangen selbst an mit Aktionen und bekunden ihre Solidarität mit den Spaniern. Auf dem Platz an der Puerta del Sol hängt ein riesiges Schild mit einer Weltkarte voller Markierungen, wo zeitgleich Proteste in anderen Ländern stattfinden.

Mit Schildern machen die jungen Spanier darauf aufmerksam, dass das bestehende Wahlsystem kleinere Parteien benachteiligt und die zwei großen Parteien die Stimmen unter sich aufteilen. Dies bringt keine Änderung des Systems.

Die jungen Spanier wollen es nicht mehr hinnehmen, dass entweder die Sozialisten oder die Konservativen regieren. Sie haben klare Forderungen - Ende der Sparpolitik, Arbeit, ein anderes Wahlsystem und das allerwichtigste - Ende der Korruptionen seitens der Regierung.


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WebReporter: GoWithTheFlow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Spanien, System, Demonstration
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2011 07:15 Uhr von GoWithTheFlow
 
+13 | -3
 
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Ich kann mich da nur anschließen – „Wir sind nicht gegen das System, das System ist gegen uns“. Die Umverteilung nach Oben muss gestoppt werden. ES REICHT! ECHTE DEMOKRATIE JETZT!
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23.05.2011 08:30 Uhr von chefcod2
 
+5 | -1
 
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Meine volle Unterstützung: Leider haben diese Menschen das gleiche Problem wie wir auch.
Und zwar das der Großteil der Bevölkerung diese Verbrecher trotzdem gerne wählt. Warscheinlich genauso verdummt wie der Großteil von Deutschland und der anderen EU-Länder. Einfach unverständlich.

Goethe hatte wohl leider recht als er sagte:
"Alles Große und Gescheite existiert in der Minorität Es ist nie daran zu denken, daß die Vernunft populär werde. Leidenschaften und Gefühle mögen populär werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitze einzelner Vorzüglicher sein."
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23.05.2011 08:31 Uhr von El_kritiko
 
+1 | -3
 
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Völlig egal wer regieren wird, es ändert sich nix: Keine Partei hat eine Lösung wie man die Arbeitslosigkeit effektiv bekämpfen kann. Ohne drastische Einschnitte wird es nicht gehen. Diese Zustände erinnern an die Massenarbeitslosigkeit in Irland, damals sind auch sehr viele Iren ausgewandert, es gab einfach keine Alternative dazu.

[ nachträglich editiert von El_kritiko ]
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23.05.2011 08:56 Uhr von meisterthomas
 
+4 | -2
 
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Das Problem ist Tabu, alles andere Symtome: Das Problem ist Tabu, stattdessen wird an seinen Symtomen gedoktert:

Ob Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit, Sozialabbau, Deregulierung, Niedriglohn- und Bildungspolitik, Kranken- und Rentenversicherung, als auch Eurokrise es sind Symtome einer Politik, die ihre Volkswirtschaften und Bürger global zu Markte trägt.

Es ist eine Seilschaft der Hab- und Machtgier aus Politik und Wirtschaft welche die Globalisierung als Segen und alles andere als notwendige Strukturkriese, nebst Kollateralschaden hinnimmt.

Tabu ist es an diesen Segen zu zweifeln und den Schaden ursächlich sichtbar zu machen.
An der Amnesie dieses Tabus leidet auch unsere Intelligenz und Wissenschaft, kaum anders als damals am Nationalsozialismus.

Demokratie ist wenn Wirtschaft und Politik kein Selbstzweck sondern für die Menschen und Nationen wieder da ist, anstatt sie gegeneinander auszuspielen. Und das bedarf neuer Protest-Parteien anstatt alter Seilschaften.

Mir scheint wir werden von einer Krise in die nächste schlittern, bis wir bereit sind die Grenzen der EU für den internationalen Kapitalmarkt zu schließen, um den Eigenen wieder steuerbar zu machen.
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23.05.2011 09:54 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -2
 
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Spanien zeigt uns wie die Zukunft aussehen wird.
Die Probleme die die dort haben sind die gleichen wie hier, Land wird mit Menschen vollgestopft, kaum Arbeit und Lohndumping, Politiker regieren volksfremd für die Lobby.
Müsste jedem bekannt vorkommen.
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23.05.2011 10:09 Uhr von bluerat
 
+4 | -1
 
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@ Siel: "Das Volk sollte sich dagegen schützen, es kann nicht sein das mit "Qualifikationen" argumentiert wird denn es wird IMMER Jemand qualifizierter sein IMMER! Da dieser Begriff keine "DIN Norm" entspricht."

Also ich finde das da schon ein Unterschied ist ob ich einen studierten Deutschlehrer meine Kinder Unterrichten lasse oder dich.

"Geh doch mal durch die Stadt und ersetze jeden Ausländer (Deswegen meist Billiglöhner) durch einen Einheimischen!"

Wer ist denn Ausländer? Alle die anders aussehen als du? Menschen mit Migrationshintergrund? Menschen mit Eltern mit Migrationshintergrund? Und wenns dann trotzdem noch nicht genügend Arbeitsplätze gibt machen wir mit den Juden weiter oder wat?

Deutschland ist scheiße reich. In Deutschland wird von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund 100 mal mehr produziert als verbraucht. Trotzdem müssen wir alle immer mehr arbeiten und immer mehr Leistung bringen. Wär ja auch zu schön wenn Regierungen das Ziel hätte ihren Bürgern möglichst viel Freiheit und ein schönes Leben zu ermöglichen. Ich fordere ein recht auf Arbeitslosigkeit, und geh jetzt mal arbeiten hätt vor 7 min los gemusst ;-(
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23.05.2011 10:51 Uhr von borgdrone
 
+2 | -1
 
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nun: Spanien, Revolution und die Welt – hier ist was los
http://waschtrommler.org/...
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23.05.2011 10:52 Uhr von George Taylor
 
+1 | -0
 
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Bi(s)s man uns endlich zuhört: k.t.
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23.05.2011 15:40 Uhr von bluerat
 
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greetz: Also ich weiß jetzt nicht welchen Geist du meinst. Aber _ich_ persönlich habe einfach ein Problem damit das Freunde von mir die ich zum Teil mein Leben lang kenne hier nicht mehr sein dürften wenn es nach dir geht.
Ich glaube das verstehst du auch das ich das als ziemlich scheiße empfinde wenn der Staat sagen könnte das Freunde von mir die keinem Menschen was getan haben nicht mehr hier sein dürften.
Das Problem ist aus meiner Sicht doch nicht wirklich das es keine Arbeit gibt. Das Problem ist das Mensch sich ohne Arbeit schlecht versorgen kann. Und hier sollte angesetzt werden. Mit dem Fortschritt gibt es immer weniger Arbeit. Das was früher 100 Menschen mit den Händen gemacht haben macht heute 1 Mensch mit einer Maschiene Das sollte aber doch kein Problem sein sondern erfreulich. Du würdest dich doch sicher auch über ein paar Stunden weniger Arbeit freuen.

Würden alle "Ausländer" aus Deutschland verschwinden hätten wir doch früher oder später dasselbe Problem wie jetzt auch. Maschienen nehmen Menschen die Arbeit ab und machen sie Arbeitslos. Wenn z.B. ein Cheffe von 4 Mitarbeitern 2 durch Maschienen ersetzt spart er 2 Gehälter und der Staat Zahlt für 2 Arbeitslose. Das würde ebenso passieren wenn es keine "Ausländer" mehr geben würde oder?

Greetz

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