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Köln/Autobahn 4: Polizei übersah nach einem Crash ein Unfallopfer

Am Sonntagmorgen kam es kurz nach 0.00 Uhr zu einem schweren Unfall auf der Autobahn 4. Der Fahrer eines Ford verlor an der Ausfahrt Brück in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto. Ein Notarzt-Team kommt kurze Zeit später an der Unfallstelle vorbei.

Die herbeigerufene Feuerwehr greift in die Rettungsarbeiten ein. Bis dahin war die Rede von einem Toten und zwei Schwerverletzten. Doch am Nachmittag berichteten die beiden Überlebenden, dass noch eine vierte Person in dem Auto war.

Die Helfer hatten ein Opfer übersehen. 18 Stunden nach dem Crash fanden sie den vierten Mann tot in einer Bodensenke. Die Polizei sagte: "Ob der vierte Mann sofort tot war oder erst später an den Verletzungen verstarb, muss nun geklärt werden."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Unfall, Köln, Autobahn, Crash, Unfallopfer
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2011 07:43 Uhr von PeterLustig2009
 
+41 | -2
 
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Schrecklich aber was willst du machen: Wenn keiner der Opfer ansprechbar ist und das Opfer aus dem Wagen geshleudert wurde, es aber keine Anzeichen für dessen Anwesenheit gab, kann sowas schon mal passieren
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23.05.2011 08:18 Uhr von hfshooter
 
+31 | -4
 
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Mein Mitleid hält sich in Grenzen: "In der Linkskurve verliert der Fahrer die Kontrolle über den Wagen und kracht mehrfach gegen die Leitplanke, bevor er völlig demoliert liegen bleibt.

Die Insassen sind nicht angeschnallt."

Ich versteh immer noch nicht was an einem Gurt so uncool oder störend ist das man ihn nicht benutzt. *Kopfschüttel*
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23.05.2011 08:53 Uhr von PeterLustig2009
 
+14 | -2
 
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@Flaming: Gerade bei nicht angeschnallten Opfern kann es durchaus passieren dass diese (je nachdem wie die Geschwindigkeit beim Aufprall ist) über diesen Radius hinaus fliegen. Auch denkbar ist dass das Opfer schwer verletzt war, im Schock aber in dei falsche Richtung gekrabbelt ist.

Und glaub mir bei Unfällen, wird nicht mit Taschenlampen sondern mit Lichtmasten ausgeleuchtet. Da findet man in der Regel alles wieder.
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23.05.2011 12:19 Uhr von Haschbeutel
 
+6 | -0
 
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Wenn ich "Fahrdienst" bin fahre ich NIE los, bevor alle angeschnallt sind. Habe auch schonmal jemanden stehen lassen, weil er sich weigerte. Ist mir egal. Bereits 30km/h reichen, um gefährliche Verletzungen hervorzurufen. Zum Glück haben fast alle neuen Autos diesen nervtötenden PIEPser, wenn nicht angeschnallt.

Null Verständnis für sowas, wie die meisten hier wohl auch
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23.05.2011 12:55 Uhr von Darknezz
 
+6 | -0
 
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sach mal: wie bekloppt sind die leute den, was ist den das problem sich den gurt umzulegen??? das ist doch selbstverständlich ...
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23.05.2011 13:15 Uhr von Wachsames.Auge
 
+2 | -1
 
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Kein Mitleid ! Der Fahrer besoffen (jeder von denen wusste es), nicht angeschnallt - es wäre ja fast ein Wunder gewesen, wenn nichts passiert wäre.
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24.05.2011 09:39 Uhr von derwatz
 
+1 | -0
 
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Anwärter für Darwin Award ein guter Grund mehr sich in einem KFZ an zuschnallen.
Wer aus dem Fahrzeug geschleudert wird und bei einem total betrunkenem Fahrer eingestiegen ist, begeht ja eigentlich Selbstmord.
Mein Beileid an die Retter, welche für so einem Mist verantwortlich gemacht werden könnten ...
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24.05.2011 11:38 Uhr von Pils28
 
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Erstes Semester Medizin lernt man, dass: so eine Unfallstelle großflächig genau abzusuchen ist!
Aber natürlich eine tragische Ermahnung sich anzugurten.
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24.05.2011 14:40 Uhr von Schwertträger
 
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@Pils28: Werden die wohl auch gemacht haben: Aber wenn das vierte Opfer knapp außerhalb des abgesuchten Bereiches in einer Senke lag, hatte es wohl wenig Chance gefunden zu werden.
Ich würde in dem Zusammenhang von einem zwar tragischen, aber doch von Schicksal sprechen.

Sollte wohl so sein. Egal, ob göttlich, Zufall, Determinismus, oder an was man sonst so glaubt.


Jedenfalls sollte man als Jugendlicher den Kumpel, der fährt, so weit unter Kontrolle haben, dass der vernünftig fährt. Da haben die drei also das erste Mal in ihrem Leben so richtig kräftig versagt, .... und selber gleich die Konsequenzen zu tragen.

Ich weiss, dass wir damals lieber zähneknirschend zuhause angerufen haben, ehe wir bei einem Fahrer eingestiegen wären, der uns hormongeschwängert, alkoholisiert, oder sonstwie ungeeignet erschien. Wahrscheinlich waren wir uncool und überängstlich, aber wenigstens leben wir alle noch, was man von etlichen unserer Mitschüler aus der Zeit nicht sagen kann.

Aus dem Jahrgang der zwei Schulen, die ich damals besuchte und der Region sind 17 Jugendliche bei Verkehrsunfällen um´s Leben gekommen.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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25.05.2011 11:43 Uhr von CoffeMaker
 
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@Schwertträger solche Unfälle kommen auch ohne andere Einflüsse vor. Ist einfach das Umschalten von Autobahn auf Landstrasse, viele verlieren das Gefühl für Geschwindigkeit und gucken nicht auf den Tacho bei der Ausfahrt so das sie dann mit überhöhter Geschwindigkeit in die Ausfahrt ballern.
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25.05.2011 13:27 Uhr von Schwertträger
 
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@CoffeeMaker: Wobei das Nichtgucken auf den Tacho aber bereits ein grober Verstoß gegen Fahrervernunft und gelerntes Verhalten ist.

Das Verantwortungsbewusstsein, eben solche Faktoren (die ja in der Fahrschule erwähnt werden) zu beachten und angemessen damit umzugehen, unterscheidet die Charaktere voneinander. Und Charaktere, die eben nicht verantwortlich mit so etwas umgingen, haben wir gemieden -- zumindest als Fahrer oder in Situationen, die Verantwortung erforderten.

Ich bin zwischendurch auch mit schnellen Autos unterwegs, aber dennoch hatte ich auch als 19-Jähriger immer Respekt vor der Geschwindigkeit. Ich habe mich an alle Grenzen vorsichtig herangetastet und wusste daher immer von der sicheren Seite aus, wo sie lagen. Man muss sie ja nicht überschreiten, um sie zu spüren.
Das haben damals viele nicht begriffen und sie tun´s heute auch nicht. :-)

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