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Amazon verkauft in den USA mehr E-Books als gedruckte Bücher

Amazon ließ nun erstmals verkünden, dass auf dem amerikanischen Markt mehr E-Books verkauft wurden, als gedruckte Bücher. Seit dem ersten April wurden auf 100 gedruckte Bücher mindestens 105 E-Books verkauft.

Allerdings handelt es sich hierbei nur um Bücher, die nicht als E-Books verfügbar sind - das lässt wiederum an der Aussagekraft der Pressemitteilung zweifeln. Auch sind keine allgemeinen Absatzzahlen von Amazons Buchverkauf bekannt.

Amazon tut einiges um den E-Book Verkauf in Schwung zu bringen: Elektronische Bücher sollen nicht mehr als zehn Dollar kosten. Außerdem können E-Books mittlerweile auch für das iPad gekauft werden.


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WebReporter: Superbeck
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Verkauf, Buch, Amazon, Absatz
Quelle: www.zeit.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2011 06:13 Uhr von Superbeck
 
+5 | -0
 
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Für mich sind E-Books noch nichts, allerdings kann ich mir fast vorstellen, mit einem Gerät wie Kindle zu lesen. Ist halt sehr praktisch, man bracht keine Lampe und alle Bücher hat man direkt zur Hand. Aber mein Bücherregal werde ich so schnell nicht aufgeben.
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23.05.2011 07:03 Uhr von frederichards
 
+6 | -3
 
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Papier ist geduldig - ebooks flüchtig: Papier verbraucht keine Energie beim Lesen.

Das ist also ein echtes Ökoprodukt - und es bietet Menschen
Arbeitsplätze im Handel, Logistik und Herstellung.

Ein Buch hält durchschnittlich wesentlich länger als ein
herkömmlicher elektronischer Speicher.

Ich lese gerade ein Buch, das ich 1982 gekauft habe und damals schon
einmal las, einfach aus dem Bücherregal geholt und aufgeschlagen.
Macht das mal mit dem IPad und Co. in 28 Jahren - da ist das Ding
defekt und wahrscheinlich kann man nur noch bedingt die Datei
verarbeiten, da bis dann diese Standards längst überholt sind.

Es ist sogar wahrscheinlich, dass man eBook immer wieder kaufen muss,
falls man es nach Jahren nochmals lesen möchte.

Ich bin nicht gegen eBooks - sehe sie aber eher als Zugabe zur
Buchausgabe und nicht als eingenständiges Produkt.

Vor dem Hintergrund, dass keine Kosten für Druck, Versand und Handel
entstehen, ist es im übrigen sehr verdächtig, dass die eBooks ebenso
teuer oder unwesentlich günstiger sind als das gedruckte Buch! Klingt
stark nach Abzocke!
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23.05.2011 07:41 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -7
 
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wieviele yankees können denn überhaupt lesen? und wieviele davon tun es dann auch?
die mehrheit sicher nicht.
religion, patriotismus und kriegsgeilheit deuten auf eine hohe zahl von analphabeten hin.
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23.05.2011 11:05 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
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Ich lese beides sowohl eBooks als auch "echte" Bücher.
Wenn ich auf nem Flohmarkt oder als Schnäppchenangebot ein günstiges Papier-Buch sehe, dann wird das gekauft.
Manche Bücher kauf ich als eBook, gerade weil ich nicht auf die Verfügbarkeit in DE warten will (online gekaufte englische Bücher sind sofort da). Zudem lese ich Urlaubsschmöker selten mehrfach und diese dann im Urlaubsgepäck mitzuschleifen ist auch lästig. Der eBook-Reader ist da leichter, und man kann viele Bücher mitnehmen, ohne kiloweise Mehr-Gepäck zu haben.
Bestimmte Bücher will man auch im Regal haben, nicht um damit anzugeben, sondern weil man diese in gewisser Weise auch wertschätzt und sich selbst dadurch als belesener Mensch definiert. Wenn man irgendwo zu Besuch ist, und im Bücherregal Nietzsche, Sun Tzu und eine Übersetzung des Korans sieht, dann macht man sich auch sein Bild vom Gastgeber. Ebooks sieht man nun mal nicht im Regal...
Beide Bücherarten haben Vor- und Nachteile.
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23.05.2011 11:18 Uhr von Acun87
 
+1 | -2
 
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bücher: sind inzwischen ja auch nichts mehr als platzverschwendung. in zeiten eines ipads wo du ne millionen ebooks speichern kannst und nicht mit lesenzeichen umspringen musst.
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23.05.2011 13:47 Uhr von der_motzer
 
+2 | -0
 
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Traurig aber wahr: Ich stimme Acun87 vollkommen überein. Für die meisten ist die Verwendung von Ebooks einfach praktischer.
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23.05.2011 15:20 Uhr von Randall_Flagg
 
+2 | -0
 
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eBook-Reader würden mich höchstens für den Urlaub interessieren. Ansonsten ziehe ich normale Bücher vor, ich brauche was zum Umblättern und das Gewicht eines Buches in der Hand.

[Ironie]Aber geil ist, dass ich einfach pdfs aus dem Netz ziehen und mir dann auf den Reader packen kann. Das spart Zeit und Geld[/ironie]

Meine Büchersammlung jedenfalls ist mir so lieb wie meine CD-Sammlung und dient nicht nur der Unterhaltung durch das Lesen sondern auch durch das Anschauen. Wenn ich daran denke, wieviele Werke ich da noch habe, die heute gar nicht mehr gedruckt werden ...
ebooks sind für mich genauso wie MP3s: Zwischendurch vllt. ganz nett, aber letzten Endes sollte es was handfestes sein ;)

PS: Mal davon abgesehen sind ebooks genauso teuer wie normale Bücher, was unverständlich ist. Stephen Kings Arena kostet als ebook 22.99 € wtf ...

[ nachträglich editiert von Randall_Flagg ]

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