22.05.11 12:42 Uhr
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Laut Bundeskartellamt sind die Benzinpreise völlig zu unrecht so hoch

Die Preise für Benzin steigen immer mehr in astronomische Höhen. Laut dem Bundeskartellamt ist das überflüssig.

Die Preise für Kraftstoff könnten viel niedriger sein als sie derzeit sind.

Das geht aus einer über 200 Seiten langen Abhandlung hervor, die das Bundeskartellamt verfasst hatte. Drei Jahre lang wurde die Entwicklung des Kraftstoffpreises beobachtet.


WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Preis, Benzin, Kraftstoff, Bundeskartellamt
Quelle: auto.t-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2011 12:51 Uhr von usambara
 
+78 | -10
 
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wären niedriger wenn sie dagegen auch mal vorgehen würden und ihrem Namen gerecht würden und das Kartell sprengen- was auch andere Energien betrifft.
Aber es ist ja eine Bundesbehörde und dem FDP-Wirtschaftsminister untergeordnet.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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22.05.2011 13:40 Uhr von wordbux
 
+45 | -3
 
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Bundeskartellamt: Diese Sesselfurzer sollen doch mal die Fresse halten, oder besser noch sich selbst auflösen.
Was für ein unnützer Verein.
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22.05.2011 13:58 Uhr von Mailzerstoerer
 
+41 | -0
 
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Das wussten die meisten Autofahrer auch so! Da wird mal wieder mit Steuergeldern um sich geschmissen für eine Studie von 3 Jahren, die kein Autofahrer benötigt, da sie es eh wissen, dass der Sprit zu teuer ist.
Vor nunmehr drei Jahren kostete ein Barrel Rohöl weit mehr als 150 US $ und da waren die Endpreise nicht so hoch wie jetzt, wo ein Barrel um 110 US $ kostet.
Was nützt das rumgewetter der Automobilclubs und des Kartellamtes, wenn nichts unternommen wird, gegen die moderne Piraterie der Ölmultis?
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22.05.2011 14:45 Uhr von Alice_undergrounD
 
+28 | -0
 
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uhuuuu: und das haben die in nur 3 jahren gemerkt...

etz könnte man ihnen noch sagen, dass sie selbst die behörde sind, die dagegen auch vorzugehen hat, ich glaube nämlich nicht dass die das schon wissen
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22.05.2011 14:56 Uhr von HeinzHaraldGay
 
+4 | -1
 
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jetzt echt? ohne scheiss ?
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22.05.2011 15:35 Uhr von Hefele
 
+26 | -6
 
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Also, was ist dagegen zu tun? Wir müssen die Großen Fünf boykottieren! Tankt einfach bei den kleinen No-Name Tankstellen.

Und was macht der ADAC? Schimpft auf die Ölkonzerne, dabei unterstützt er aktiv Shell. ADAC Mitglieder können bei Shell 1-2 Cent pro Liter sparen.... Der ADAC müsste selber zumindest vorerst in Ballungsgebieten eigene Tankstellen betreiben und so mit gutem Beispiel vorangehen. Wer dafür ist darf mir ein plus geben.
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22.05.2011 16:12 Uhr von TeKILLA100101
 
+5 | -6
 
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@usambara: genau wo die benzinpreise ja erst steigen, seitdem die fdp in der regierung ist... boah bist du ein .......
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22.05.2011 16:12 Uhr von frozen_creeper
 
+6 | -1
 
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Loool: Das Bundeskartellamt = Captain Hindsight xDD
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22.05.2011 16:50 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -1
 
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>> Laut Bundeskartellamt ... <<: laut gesunden menschenverstand müßte es bereits zu jedem durchgedrungen sein das der großteil der spriteinnahmen (netto wie brutto) an den fiskus fließt, und ebend nicht an das kartell.


das polen weniger blechen müßen liegt am niedrigeren steuersatz...

das das bundeskasperamt von dem umstand ablenken kann zeugt nur von der unmündigkeit der meisten wahlviehbürger...
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22.05.2011 17:53 Uhr von heavensdj
 
+2 | -1
 
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polen fahr mal in Polen ins Innland und nich nur 10 - 50 Km.. da kostet der Spritt dann auch keine 130 mehr.. Aber wie schon gesagt wurde.. erstaunlich ist, dass des Öl früher weit teurer war als jetzt und das Benzin billiger.. nun der Ölpreis extrem gesunken ist aber unsere Benzinkosten steigen und steigen.. und steigen und steigen und steigen.. und steigen und steigen und steigen.. und steigen und steigen........
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22.05.2011 18:05 Uhr von Delios
 
+1 | -1
 
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@BastB: Zu deinem Satz das eine polnische Raffinerie den Osten von Deutschland mit Benzin beliefert:
Bevor du solche Behauptungen raushaust, solltest du mal unter den Stichwörtern "Total" und "Leuna" suchen. Wenn du dich dann informiert hast, reden wir weiter!!!
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22.05.2011 22:27 Uhr von farm666
 
+3 | -0
 
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Antwort vom Januar diesen jahres zum Bezinpreis: Sehr geehrter [],

in Ihrer E-Mail vom 16. Januar 2011 regen Sie an, dass das Bundeskartellamt Meldungen und Kommentare zur die Entwicklung der Kraftstoffpreise zur Kenntnis nehmen soll.

Erlauben Sie mir in diesem Zusammenhang eine kurze Erläuterung dessen, was das Bundeskartellamt unternehmen kann und unternimmt.

In Deutschland gibt es keine allgemeine Preiskontrolle durch eine Behörde. So kann auch das Bundeskartellamt bei dem Vorwurf, Preise seien manipuliert oder missbräuchlich überhöht, nur in sehr engen rechtlichen Grenzen - nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) – aktiv werden und dies auch nur, soweit das Bundeskartellamt örtlich zuständig ist.

Das Bundeskartellamt kann gegen das Preissetzungsverhalten von Mineralölunternehmen nur dann einschreiten, wenn verbotene wettbewerbsbeschränkende Absprachen nachgewiesen werden können. Ein nahezu paralleles Preisverhalten wie es an den Preisaushängen der Tankstellen regelmäßig zu beobachten ist reicht als Nachweis nicht aus. Dies insbesondere deshalb, weil ein solches paralleles Preisverhalten nachweislich möglich ist, ohne auf verbotenen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen beruhen zu müssen.

So hat jeder Tankstellenbetreiber der großen Mineralölkonzerne in seinem Vertrag die Verpflichtung, täglich die Preise seiner Umgebungstankstellen der Konzernzentrale, meist auf elektronischem Wege zu melden. Auch werden die Kraftstoffpreise an den Kennzeichnungstafeln und Zapfsäulen der Tankstellen nicht vom einzelnen Tankstellenbetreiber umgestellt, sondern von der Konzernzentrale gesteuert.

Mit den Informationen aus den einzelnen Tankstellen über die Preise der Konkurrenz sowie über die Möglichkeit, bundesweit durch einen Knopfdruck entsprechende Preisanpassungen an den eigenen Tankstellen vorzunehmen, verfügen die Mineralölkonzerne über ein Instrumentarium, das sehr schnelle, nahezu parallele Preisreaktionen ermöglicht.

Ein solches, auf bloßen Beobachtungen der Konkurrenz beruhendes Marktverhalten ist kartellrechtlich grundsätzlich nicht angreifbar. Marktbeobachtung an sich ist keine Besonderheit der Kraftstoffbranche.

Der Rohölpreis ist nicht der alleinige Einflussfaktor für die Höhe der Produktenpreise. Vielmehr werden Benzin und Diesel auf eigenen Märkten gehandelt und preislich notiert, da Nachfrage und Angebot an diesen Produkten sich von Nachfrage und Angebot nach Rohöl unterscheidet (getankt wird Benzin, nicht Rohöl).

Nichtsdestotrotz untersucht das Bundeskartellamt aktuell im Rahmen der Sektoruntersuchung Kraftstoffe, ob die Märkte für Benzin und Diesel in Deutschland ordnungsgemäß funktionieren.

Einen kurzen Überblick über den bisherigen Stand der Untersuchung bietet die Pressemitteilung des Bundeskartellamts vom 2. Juli 2009:

http://www.bundeskartellamt.de/...

Einen ersten Zwischenbericht der Untersuchungen des Bundeskartellamtes („Zwischenbericht Sektoruntersuchung Kraftstoffe“) können Sie über den folgenden Link abrufen:

http://www.bundeskartellamt.de/...

Die dort erwähnte „Sektoruntersuchung Kraftstoffe“ ist noch nicht abgeschlossen. Der Abschlussbericht soll voraussichtlich im Februar 2011 vorgestellt werden.

Das Bundeskartellamt wird die Öffentlichkeit über den Fortgang der Untersuchung weiterhin auf dem Laufenden halten.

Ich kann Ihre Verärgerung über die hohen Kraftstoffpreise gut verstehen, hoffe aber, Ihnen mit obigen Ausführungen die Sachlage einigermaßen verständlich dargelegt zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag
[]

Bundeskartellamt
Kaiser-Friedrich-Str. 16
53113 Bonn
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23.05.2011 04:17 Uhr von Twaini
 
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huuui: Das des Thema die gemüter erregt war und ist klar, aber die großen Tanken zu meiden wird da nicht viel helfen.

Denn auch die kleinen beziehen ihren Sprit von und über die großen,von daher fehlanzeige.......da aber keiner was unternimmt liegt es in unserer Verbraucher hand.

Kurz um gesagt wer will das sich was ändert kann nur eins tun, alles was benzin verbraucht stehen lassen, das muss man aber nen weilchen durch halten bis Staat und Oelmultis das merken!

Klingt hart ich weiss und nun kommen auch wieder die Ansagen wie : Ich brauch mein Auto für die Arbeit und bla blubb, früher ging es auch ohne!

Mein Auto steht nun mehr seit fast 3 Wochen in der gegend rum ich fahre nur noch das nötigste, sprich alles andere zu Fuß oder per Fahrrad und Motorrad ist abgemeldet und wird verkauft.

Man kann immer fein und viel reden sowie meckern und palavern,nur die da oben störts nicht wie man merkt oder? Also ganz ehrlich gesprochen es muss eigentlich niemand tanken, bzw einfach mal stark einschränken was den benzin verbrauch angeht und die werden es merken, aber hier muss eine Masse mit ziehen.
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23.05.2011 05:43 Uhr von Miauta
 
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@BastB: Das witzige an der Sache ist, dass die KFZ Steuer in Polen im Sprit drinne ist. Man zahlt dort ja keine KFZ Steuer. Bin sowieso am überlegen mein nächstes Auto in Polen anzumelden. Habe diese Abzocke hier satt!
Dort zahle ich 250€ Versicherung im Jahr. Hier zahle ich (da Fahranfänger) 800€ im Quartal! Und außerdem zahle ich da keine KFZ Steuer. Ich finde ich Tanke sowieso genug, und finanziere den Staat damit. Die Straßen bleiben doch sowieso schweizer Käse...egal wie viel Steuern die einnehmen. Aber man muss ja anderen EU Ländern das Geld in den A*** schieben, statt sich ums eigene Volk zu kümmern!

Hier zahlen wir KFZ Steuern und noch Spritsteuern...klasse! Aber dieses Land bekommt ja den Hals nicht voll!
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23.05.2011 09:42 Uhr von Lombird
 
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