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Spam: Forscher wollen der unerwünschten E-Post zu Leibe rücken

Bekanntermaßen macht Spam im Internet 80 Prozent des E-Mail Verkehrs aus. Ein Forscherteam kalifornischer und ungarischer Universitäten analysierte nun die Mails, deren Inhalte und die darin verlinkten Seiten. Das Problem soll nun an der Quelle bekämpft werden.

Die Forscher unternahmen insgesamt 76 Testbestellungen der in den Spam-Mails beworbenen Produkte. Heraus kam, dass 95 Prozent der Transaktionen über lediglich drei Banken abgewickelt wurden - auf der Karibik-Insel St. Kitts, in Aserbaidschan und Litauen.

Nun sollen schwarze Listen erstellt werden. Auf diesen Listen werden die entsprechenden Banken eingetragen. Die kartenausstellenden Banken sollen dann alle Transaktionen von und zu diesen Banken blockieren und somit den Spammern den Geldhahn zudrehen.


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WebReporter: Superbeck
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Forscher, Post, E-Mail, Spam
Quelle: www.spiegel.de

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22.05.2011 09:49 Uhr von Superbeck
 
+6 | -0
 
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Die Frage ist, in wieweit das rechtlich durchsetzbar ist. Das Problem ist, dass die Netzwerke die Spammails verschicken (Botnetze) kaum zu stoppen sind.
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22.05.2011 12:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Um so was vernünftig zu gestalten müsste entweder auf Providerseite oder am PC eine Software mit ständig aktualisierter Blackliste laufen. Das dürfte dann allerdings auch etwas kosten, da dies ein hoher Aufwand darstellt. Ich würde als kleiner Freiberufler gerne 10 Euro im Monat zahlen, nur um dafür wieder ein sauberes Postfach zu haben. Wortfilter schmeissen auch mal einen Kunden raus. Mein Outlookfilter hat tausende gesperrte Adressen und die Spammern nutzen täglich neue Domains als Absender.
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22.05.2011 13:16 Uhr von MBGucky
 
+4 | -1
 
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@ThomasHambrecht: das kostet bei weitem keine 10 Euro im Monat, ist nur ein bisschen Arbeit. Aber es lohnt sich.

Für 1-2 Euro im Monat kannst Du Dir ne eigene Domain und beliebig viele E-Mailadressen holen.

Dann legst Du zwei oder drei E-Mailadressen an, die nur Deine Freunde und ggf. Geschäftskunden bekommen. Diese dokumentierst Du genau, so dass Du ggf. allen schnell eine neue E-Mailadresse mitteilen kannst. (Bei mir war das bisher noch nie nötig, aber es könnte passieren.)

Für jeden Online-Dienst, bei dem Du Dich anmeldest, richtest Du eine weitere E-Mailadresse ein. Diese enthält den Namen des Dienstes und eine mehrstellige Zufallszahl. Für Shortnews könnte das z.B. shortnews5439@example.com sein. Mit dieser E-Mailadresse meldest Du Dich bei dem jeweiligen Dienst an.

Sobald Du nun Spam bekommst, teilst Du allen "betroffenen" eine neue E-Mailadresse mit und sperrst die alte. Das kommt bei mir alle paar Monate bis Jahre mal vor und idr. ist es ein Online-Dienst. Wenns häufiger beim selben Online-Dienst vorkommt, melde ich mich dort ab. (Es ist also ein gutes Zeichen, dass ich noch bei Shortnews angemeldet bin *g*)

[ nachträglich editiert von MBGucky ]
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22.05.2011 13:35 Uhr von MBGucky
 
+2 | -0
 
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@Minipet: 1. Du hast den Traffic
2. Du weißt nicht immer, wer der Werber ist. Der Absender der E-Mail kann meisstens nichts dafür. Zumindest nicht der, dem die Absender-E-Mailadresse gehört.
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22.05.2011 18:07 Uhr von jpanse
 
+7 | -0
 
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@MiniPet: Und auf diesem Weg gleich noch ein paar EMailadressen liefern und die Eigene verifizieren...Wirklich clever...
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22.05.2011 22:36 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
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Eigene Domain: bzw vServer mit Domain, dann unbegrenzt eMail-Adressen erstellen. Wie es mein Vorposter schon erklärt hat.
Einzig die Webmaster und Info wird zugespammt, aber die interessieren mich herzlich wenig.
Hinzu kommt ein vernünftig angepasster SpamAssa und die Sache mit SPAM hat ein Ende.
Wer noch ein "i"Tüpfelchen möchte, der aktiviert einen URL-Filter am Router mit entsprechenden Werbedomains und selbst im Browser (egal welcher!) ist die Werbung "Offline"
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23.05.2011 07:14 Uhr von Läusel-Sepp
 
+1 | -0
 
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Was hat das mit E-Post zu tun ?? Hat doch jetzt nichts mit der E-Post zu tun, oder habe ich da was übrlesen ??

[ nachträglich editiert von Läusel-Sepp ]

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