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Russland: Georgien erkennt Verfolgung der Tscherkessen als Genozid an

Agenturmeldungen zu Folge hat das Parlament der Republik Georgien die Verfolgung der kaukasischen Volksgruppe der Tscherkessen durch Russland im 18. und 19. Jahrhundert als Genozid anerkannt.

In der entsprechenden parlamentarischen Resolution wird von geplanten und durchgeführten Säuberungen des tscherkessischen Gebietes während des russischen Kaukasusfeldzugs von 1763- 1864 gesprochen. Anschließend seien in dem Gebiet andere Ethnien angesiedelt worden.

Im angenommenen Resolutionstext wird festgestellt, dass 90 Prozent der tscherkessischen Bevölkerung umgebracht oder deportiert worden sei.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Georgien, Verfolgung, Anerkennung, Genozid, Tscherkesse
Quelle: de.rian.ru

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21.05.2011 12:30 Uhr von Babelfisch
 
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Seit ca. einem Jahr wird die Völkermordfrage in Georgien diskutiert. Die tscherkessische Diaspora hatte sich mehrfach an Georgien mit der Bitte gewandt, das Thema öffentlich zu machen. 750.000 Tscherkessen sollen getötet oder vertrieben worden sein. Das zaristische Russland siedelte daraufhin Russen und andere Völker des Reiches dort an. Das tscherkessische Siedlungsgebiet wurde auf mehrere russische Teilrepubliken verteilt.

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