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Internet-Betrügerbande, die rund 100.000 Opfer schädigte, festgenommen

Die Polizei hat eine Bande von Internetbetrügern festgenommen, die in Onlineshops hochwertige Waren wie Goldbarren anbot, Vorkasse kassierte, aber nicht lieferte. Bei einer bundesweiten Aktion durchsuchten 170 Polizisten ca. 30 Immobilien.

Neun vermeintliche Betrüger wurden festgenommen, der vermeintliche Chef aus Nordrhein-Westfalen sitzt, wie seine vermeintlichen Mittäter, inzwischen im Gefängnis. Über mehr als 900 sogenannte Finanzagenten wurden die Gelder vereinnahmt und weitergeleitet, der Schaden geht in die Millionen.

Auch gegen die Mithelfer (Finanzagenten), die Konten für die Finanztransaktionen zur Verfügung stellten, wird nunmehr wegen Geldwäsche ermittelt.


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WebReporter: ROSROS
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Online, Opfer, Betrüger, Händler, Goldbarren
Quelle: www.bullion-investor.net

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2011 18:07 Uhr von Klassenfeind
 
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Das ist zwar Erfreulich: ist eben aber auch nur die Spitze des Eisberges.

Viele von diesen Typen haben ihren Wohnsitz im Ausland und eröffnen in Deutschland vorrübergehend Konten zum Geld überweisen..nach einer Woche ist das Konto gelöscht und dann wird wieder bei einer anderen Bank ein Konto eröffnet...usw.,usw. ...

Da kann die Polizei nicht´s machen, solange die Banken dafür gerne zur Verfügung stehen.
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20.05.2011 18:14 Uhr von ROSROS
 
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Kein Name-Nummer-Vergleich mehr Früher haben die Banken noch einen Namen-Nummern-Vergleich gemacht... dazu sind sie heute nicht mehr verpflichtet und viel machen den auch nicht mehr...

Der Betrüger kann also den Amazon-Shop nachbauen und sagt bitte überweisen Sie auf amazons folgendes konto:

amazon
34124234
blz. 234234234

wobei das Konto wirklich auf Dieter Müller lautet und keiner merkts und die Bank leitets durch... nach ein paar Tagen fällt das irgendjemandem auf, meistens erst nach 1-2 Wochen...aber da haben die schon die erste Million zusammen
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21.05.2011 03:10 Uhr von Daniela1985
 
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Die Mithelfer Zitat:
"Auch gegen die Mithelfer (Finanzagenten), die Konten für die Finanztransaktionen zur Verfügung stellten, wird nunmehr wegen Geldwäsche ermittelt. "

Meistens wissen solche Leute gar nicht für was sie ihr Konto hergeben. Die werden unter Vorspielung falscher Tatsachen dazu überredet in der Hoffnung ein paar Euro zu verdienen. Meistens sind die Leute in der Regel auch nicht die schlausten und handeln eigentlich nicht wirklich in einer bösen Absicht.

Aber genau das sind die Leute die sie am ersten an den Sack kriegen und dafür meist auch richtig hart bestraft werden.

Und die wirklich kriminellen Hintermänner (besitzen scheinbar einen höheren IQ?!?) kommen wieder ungeschoren davon.

Irgendwie traurig :(