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Evolution: Säugetiere haben durch ihren Geruchssinn große Gehirne

Forscher der University of Texas in Austin veröffentlichten im Fachblatt "Science" einen Artikel, in dem sie Hinweise auf die Entwicklung des Gehirns von Säugetieren beschreiben. Sie untersuchten mithilfe eines Computertomografen die Schädel zweier 190 Millionen Jahre alter Säuger.

Die daraus erstellten Hirnabdrücke ließen deutliche Vergrößerungen in den Bereichen des Riechens und Tastens erkennen. "Dies zeichnet ein sehr viel anschaulicheres Bild davon, wie frühe Säugervorfahren waren und wie sie sich verhalten haben - und damit auch von unserer eigenen Abstammung", so Rowe.

Untersucht wurden die Fossilen-Schädel der Säuger "Morganucodon oehleri" sowie "Hadrocodium wui", Letzterer, ähnlich den heutigen Spitzmäusen, war nur drei Zentimeter groß und ist das bisher älteste bekannte Säugetier.


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WebReporter: Superbeck
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Natur, Evolution, Geruchssinn
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2011 12:43 Uhr von anderschd
 
+2 | -0
 
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Könnten !! Heißt es in der Quelle.
Weiter heißt es, dass sich bestimmte Regionen dadurch stärker entwickelten, was mit dem ganzen Rest der Entwicklung, insbesondere der des Gehirns unserer Spezies wenig zu tun haben dürfte.
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20.05.2011 13:47 Uhr von Lawilog
 
+1 | -0
 
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Komisch war nicht letzen Monat noch das ausgeprägte Sozialverhalten der angebliche Grund für die größeren Gehirne...?
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20.05.2011 14:39 Uhr von Klecks13
 
+1 | -0
 
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Seltsam nur dass auch viele Reptilienarten einen sehr stark ausgeprägten Geruchssinn haben.. Einer Diamant-Klapperschlange würde trotzdem niemand ein großes Gehirn und besondere Intelligenz zusprechen ;-)
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20.05.2011 14:48 Uhr von Nihilist76
 
+1 | -0
 
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Ebenfalls: bedeutend für die Gehirnentwicklung waren wahrscheinlich die Bewegung und das Sprechen. Beides sind komplexe Vorgänge.
Allerdings sieht man an Insekten, dass man auch mit relativ kleinen Nervenknoten und vielen Extremitäten zu äußerst eleganten Bewegungen im Stande ist.
Die Pflanzen dagegen kommen völlig ohne Nerven aus.

Letztendlich bleiben das aber alles Theorien, solange niemand experimentelle Beweise liefert. Aber wie sollte so ein Versuch aussehen?

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