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Krankenkassen werden nun doch Patienten der bankrotten City BKK aufnehmen

Nachdem die Politik nun massive Sanktionen angekündigt hat, geben die Krankenkassen ihren Widerstand doch auf und kündigten an, alle Mitglieder der insolventen City BKK aufzunehmen, um somit die Wahlfreiheit der Bürger bei der Wahl ihrer Krankenkasse zu gewährleisten.

Die Krankenkassen haben eine "Task Force" gegründet, in der sich 30 Repräsentanten der Kassen trafen und die künftig solche Notsituationen besser abwickeln soll. Im Moment sollen mehr Beratungsstellen und zusätzliche Öffnungszeiten die Aufklärung der Bürger gewährleisten.

Die City BKK kann ihren Mitgliedern nur noch bis zum 30. Juni Versicherungsschutz gewährleisten. Bis dahin müssen alle 167.000 Mitglieder bei anderen Krankenkassen untergekommen sein. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hatte die Kassen massiv unter Druck gesetzt, ihren Widerstand aufzugeben.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Krankenkasse, Krankenversicherung, BKK, City BKK
Quelle: www.tagesschau.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2011 18:03 Uhr von Susi222
 
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Wenn: ich das heute in den Nachrichten richtig verstanden habe, war das Problem der BKK, dass sie hauptsächlich sehr alte und kranke Mitglieder hatte.... (Oder wahrscheinlich war das auch nur eine Rechtfertigung, die jede Krankenkasse in deren Lage gebracht hätte....)
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19.05.2011 19:56 Uhr von Pils28
 
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Wieso dürfen diese Kassen überhaupt Widerstand: leisten bei so etwas? Die sind zur Aufnahme verpflichtet und ejde Kasse, die das nicht kapiert, soll saftig Strafe zahlen.
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19.05.2011 20:40 Uhr von Susi222
 
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Schätze: Dir fehlen dann folgende eigenschaften:

Alt und krank ??!?!?!?!

Dann könnte das bei weiten schwieriger werden... Obwohl, gesetzlich müssen sie ja jeden aufnehmen,.. ich glaube nur in der Praxis sieht das manchmal anders aus.....
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20.05.2011 15:49 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Politikverarsche: @Pils28
Die Kassen wurden von der Politik gezwungen einen einheitlichen Betrag zu verlangen. Bereits damals haben die Kassen reklamiert dass der Satz von 14,9% zu niedrig ist. Es standen aber Wahlen an also wurde der Satz wider besseren Wissens beschlossen. Dann wurde die Möglichkeit der Zusatzbeiträge eingeführt. Was passiert jetzt - jede Kasse die einen Zusatzbeitrag einführt wird durch Kündigungen bestraft.
Das Problem ist das Geld hinten und vorne nicht reicht. Eine große deutsche Zeitung bringt heute KLagen von Leuten die die Kasse wechseln wollen und "schikaniert" werden. Alles Leute über 60 mit diversen chronischen Krankheiten. Die Kosten richtig Geld und haben in die Kasse in die sie wollen nichts eingezahlt. Ist ja wohl verständlich wenn die Kassen versuchen solche Leute auszubremsen.
Mir tun diese Leute leid den die haben meistens ein Leben lang gearbeitet, Beiträge gezahlt und müssen jetzt mit der verfehlten Gesundheitspolitik der letzten 20 Jahre leben.

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