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Spanier wollen Hochtief nach der Übernahme "rentabler" machen

Das spanische Bauunternehmen ACS hat beim deutschen Baukonzern Hochtief (Essen) bekanntlich die Macht übernommen. ACS hält derzeit 43 Prozent der Hochtief-Aktien und will seinen Anteil in den nächsten Monaten auf mindestens 50,1 Prozent ausbauen.

Der Essener Baukonzern hatte zuletzt für das erste Quartal 2011 einen Verlust in Höhe 169,5 Mio. Euro bekannt gegeben. Das Vorsteuerergebnis lag sogar bei minus 444,8 Mio. Euro, im Vorjahr gab es noch einen Gewinn von 565,3 Mio. Euro. Ausgelöst wurde dies durch eine Tochterfirma in Australien.

ACS will Hochtief jetzt wieder zu einer "rentableren Firma" machen. "Ich glaube, dass all diejenigen, die bis jetzt nicht an uns glauben, bald einen Hochtief-Konzern sehen, der sich prächtig entwickelt und Wert für die Aktionäre schafft", so Florentino Pérez, der ACS Vorsitzende.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Übernahme, Spanier, Hochtief, ACS
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2011 15:15 Uhr von Delios
 
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Na aber sicher doch: Ein in Schieflage hängendes spanisches Unternehmen, will einem, zumindest bis 2010, gewinnträchtigem deutschen Unternehmen zeigen wie man rentabler arbeitet???
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19.05.2011 18:16 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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Rentabel definiert sich wie? -- "Ich glaube, dass all diejenigen, die bis jetzt nicht an uns glauben, bald einen Hochtief-Konzern sehen, der sich prächtig entwickelt und Wert für die Aktionäre schafft"

Na, solange Hochtief denn auch Wert für seine Auftraggeber, Kunden und Mitarbeiter schafft, spricht auch nichts dagegen, die Aktionäre zu bedenken... ;-)

Irgendwie klappt das mit den Prioritäten wohl noch nicht so ganz, Herr Pérez, oder?

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]

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