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Verhaftung des Regimekritikers Ai Weiwei belastet deutsch-chinesisches Verhältnis

Der deutsche Menschenrechtsbeauftragte Markus Löning hat für die Verhaftung des chinesischen Künstlers und Regimekritikers Ai Weiwei keinerlei Verständnis.

Er äußerte, die Regierung in China verhalte sich in diesem Fall keineswegs rechtsstaatlich: "Die wollen ihn nicht wegen politischer Sachen anklagen, sondern sie sagen, das sei wirtschaftlich - das ist ihnen ganz wichtig."

Der Umgang mit Weiwei sei als "symptomatisch" zu bezeichnen und belaste darüber hinaus das deutsch-chinesische Verhältnis schwer.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Verhaftung, Regime, Belastung, Verhältnis, Ai Weiwei
Quelle: www.focus.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2011 13:27 Uhr von pilzspore
 
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Ich finde es schrecklich das ein in der Chinesischen Gesellschaft sehr priviligierter, lasterhafter, unterdurchschnittlicher Künstler ein wirtschaftliches Verhälniss beeinflusst. Weiwei ist doch nur gegen die Politik Chinas weil seine Familie in neoliberalen oder westlichen Verhältnissen noch mehr Geld scheffeln könnte.

Warum die Chinesische Regierung den Reissack am Ende noch zum Märtyrer macht weiß ich nicht.