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Österreich: 3D-Drucker bald für die breite Masse erschwinglich

Die Idee hinter einem 3D-Drucker ist recht simpel. Ausgehend von einem digitalen Bauplan, kreiert das Gerät die gewünschten Objekte durch Guss oder Lichthärtung von Kunstharz. Forschern aus Österreich ist es nun gelungen, den kleinsten 3D-Drucker der Welt zu entwickeln, der mit Kunstharz arbeitet.

An der TU Wien wurde der Prototyp gebaut. Er ist nicht größer als eine Milchpackung und wiegt nur 1,5 kg. Mit 1.200 € ist der 3D-Drucker bemerkenswert günstig und die Forscher wollen das Gerät weiterhin verkleinern, auch der Preis könnte noch weiter sinken, wenn in größeren Mengen produziert wird.

Der 3D-Drucker lässt sich in den verschiedensten Bereichen einsetzen, wie z. B. in der Medizin. Durch seine individuelle und präzise Herstellung eines Einzelstücks, sind dem Gerät viele Möglichkeiten gegeben. Angefangen bei seltenen und teuren Ersatzteilen bis hin zu selbstdesigntem Modeschmuck.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Österreich, Forscher, 3D, Drucker, 3D-Drucker, Jedermann, TU Wien
Quelle: g-o.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2011 12:44 Uhr von Botlike
 
+23 | -0
 
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Geniale Sache! Könnte mir vorstellen, dass das auch von Privatpersonen im Hobbybereich benutzt werden kann. Beim Modellbau beispielsweise könnte man sich bei vielen Sachen die Drehbank oder Fräse sparen, also ich freu mich drauf, in 10 Jahren so ein Ding im Regal stehen zu haben =)
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19.05.2011 13:06 Uhr von opportunity
 
+0 | -1
 
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3D-Drucker für Privatpersonen: gibts doch schon: http://de.wikipedia.org/...

Dieser Kunstharz-Drucker ist mit 1200€ (fertigmontiert) allerdings ein Schnäppchen. Leider nix für größere Teile, daher muss ich auf Alternativen warten..
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19.05.2011 13:10 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -5
 
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"Angefangen bei seltenen und teuren Ersatzteilen ": halte ich für ein gerücht.

und was hat das ENTWICKELN eines 3d-druckers mit FORSCHEN zu tun? "erforscht" ist die technik schon lange.
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19.05.2011 13:52 Uhr von face
 
+8 | -0
 
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wir brauchen ein Objekt Replikator...

damit alles was wir wollen überall hergestellt werden kann...

Schnitzel mit Pommes ... Bing fertig
1l Motoren ÖL ... Bing fertig

usw... Bing fertig...
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19.05.2011 14:07 Uhr von brainbug1983
 
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@JesusSchmidt: Kommt drauf an was für Ersatzteile, mir käm sowas wie hier schon erwähnt im Modellbaubereich manchmal recht wenn mal wieder n kleines Plastikteil bricht, denn auch wenn die noch so einfach sind sind da schnell mal 10 Euro für weg, und einige Teile brechen eben öfter mal und wenns nur wegen ner etwas unsanften Landung ist.
Das dir das teil natürlich nich mal schnell komplexe Ersatzteile bastelt, wien neuen Auspuff fürs Auto oder sowas sollte klar sein, aber gerade so kleines Zeug wie Griffe, irgendwelche kleinen Abdeckungen oder sowas sollte durchaus im Bereich des möglichen liegen.
Mir persönlich wären 1200 jetzt noch zu teuer, um die wieder reinzuholen müssts schon sehr viele unsanfte Landungen geben, um mal beim Modellbaubereich zu bleiben, aber wenn das Teil dann mal die hälfte kostet und sich noch 2-3 Personen dran beteiligen seh ich da kein Problem mehr...
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19.05.2011 14:27 Uhr von minismartie
 
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"Mamaaa, mein Flummi ist weg." - "Warte, Schatz. Mama druckt dir einen neuen."

Ich fänds irgendwie toll. Einfach ein Wahnsinn... Vor 15 Jahren ist man noch der coolste Mensch der Welt gewesen, weil man mit einem Walkman unterwegs Musik hören konnte und jetzt gibts bald 3D-Drucker. Ich liebe es, wie es immer irgendwas gibt, was es vorher noch nicht gab. Man denkt, man hat schon alles gesehen und dann kommt wieder was komplett neues. (:

[ nachträglich editiert von minismartie ]
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19.05.2011 14:30 Uhr von Jlaebbischer
 
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Blender In Verbindung mit Blender dürfte das ein geniales Konstrukt sein.

Damit könnte man jedes erdenkliche Objekt, was man in Blender erstellt hat, in die reale Welt holen.

Ich glaub, ich mal demnächst dann mal nen Webshop für einzigartige Modellbahngebäude auf ;)

P.S. da die meisten Blender nicht kennen: http://www.blender.org
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19.05.2011 14:52 Uhr von Dracultepes
 
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Wenn die Dinger erschwinglich werden heisst es :" Armer Games Workshop" hrhr
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19.05.2011 16:26 Uhr von JesusSchmidt
 
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@Warpilein2: das ist kein (er)forschen. das ist produktentwicklung/-optimierung. hat nix mit forschung zu tun.
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19.05.2011 18:54 Uhr von httpkiller
 
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Wenn solche Geräte massentauglich werden, führen wir die Uhrheberrechtdebatte auf einem ganz neuen Level. Dann ist nichts mehr mit teuren Ersatzteilen kaufen. Einfach das alte einscannen und ausdrucken.
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23.05.2011 13:51 Uhr von Schwertträger
 
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@httpkiller: Eine Urheberrechtsabgabe wäre auch da enthalten, da bin ich sicher. Schwieriger würde da nur die Verteilung, da ja jede Menge Leute ihre Finger nach dem Topf ausstrecken würden. :-)


Der Modellbaubereich ist da schon ein interessante Anwendungsbereich. Die ambitionierteren unter den Modellbauern sind es ja denn auch, die jetzt schon die bis zu 30.000 EUR teuren Geräte einsetzen, um die perfekte Miniatur zu schaffen. Das ginge dann halt nur weiter ind ie Breite und hin zum reinen Endverbraucher.

In Kombination mit einem günstigen 3D Scanner, den ich schon 2008 auf der Cebit in Hannover bestaunen konnte, wird da sehr viel möglich.

Das hier vorgestellte Gerät hätte mir persönlich aber jetzt einen zu kleinen Arbeitsbereich. Da bräuchte ich mehr.

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