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Erdbeben führt Japan in die Rezession

Die wirtschaftlichen Aussichten für Japan haben sich infolge des Infernos stark eingetrübt. Ökonomen befürchten einen Rückfall in die Rezession und eine Verringerung der Bonität. Für den globalen Aktienmarkt bleiben Banker aber zuversichtlich.

Die Kettenreaktion an Katastrophen in Japan zeigt vermutlich erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen.

Der Ausfall von Produktionskapazitäten und Störungen in den Lieferketten könnten das Warenangebot stark beeinträchtigen. Zudem dürfte die Nachfrage durch einen Schock der Konsumenten gedämpft werden.


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WebReporter: SmittyWerben
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Japan, Erdbeben, Konsum, Rezession
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2011 10:42 Uhr von SmittyWerben
 
+6 | -2
 
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Eine Kettenreaktion findet nicht nur im havarierten Atomkraftwerk von Fukushima statt, sondern ein Rattenschwanz an negativen Folgen trifft auch das Weltfinanzsystem und die Weltwirtschaft.

Was wir jetzt sehen ist die Ruhe vor dem Sturm, oder vor dem Tsunami. Die Märkte kreisen in einer Warteschleife und beurteilen den Schaden und die Auswirkungen der Japan-Katastrophe auf das globale Geschehen. Wir hören nicht viele darüber, um die Weltöffentlichkeit nicht zu beunruhigen.

Man kann diese Stille in den Nachrichten über die Konsequenzen, wie den Rückzug des Meeres bei Ebbe vergleichen, um dann um so kräftiger mit Getöse heranzubrausen, wenn die Welle der Zerstörung die Küste trifft. Der beste Weg ihr zu entkommen, ist höheres Gelände zu erreichen.

Der Vorfall in Japan wird der globalen Wirtschaft den "Todesstoss versetzen". In den Berichten des ersten Quartals 2011 war der Handelsrückgang sicher noch zu vertuschen, da im Januar und Februar noch Umsatzsteigerungen in gewissen Branchen zu verzeichnen waren. Aber im Halbjahresbericht werden die Zahlen anders aussehen. Dann werden aufgrund fehlender Elektronik-komponenten zahlreiche Hersteller weltweit Lieferprobleme haben und die Umsatzzahlen werden fallen. Daraufhin werden die Aktienkurse purzeln und die Investoren werden ihr Geld in die Rohstoffmärkte stecken... und nur neben bei, Agrarprodukte zählen auch dazu = Finanskrise 2.0, aber schlimmer als 2008. Die "Revolutionen" in Nordafrika, die ja hauptsächlich auch durch gestiegene Lebenmittelpreise ausgelöst wurden, werden sich noch weiter verbreiten. Na, dann mal gute Nacht!



[ nachträglich editiert von SmittyWerben ]
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19.05.2011 13:17 Uhr von Rexmund
 
+1 | -0
 
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wayne: Berg ab muss es auch mal gehen. Die Wirtschaft steht sowieso unter Drogen mal warten bis der Nebel vorbei zieht
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19.05.2011 16:41 Uhr von Heliozentriker
 
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Im fernen Osten nichts Neues: Japan als derzeitiger Mafiastaat befand sich schon vor dem Seebeben bzw. Tsunami bzw. Supergau ( das sind ja gleich drei Dinge auf einmal ! ) in einer gewaltigen Rezession. Mother Nature´s unerwartetes Überaschungsei dürfte diese Tendenzen einfach nur verstärkt haben.

Schade auch für unsere zivilisatorischen Sonderschüler bzw. Schulabbrecher in Gottes eigenem Land (ROFL!!!). Wieder eine Sonderdeponie weniger für ihren Giftmüll genannt Staatsanleihe. Wird langsam eng für den neuesten Schnee aus JUHESÄIJ. Naja, mal sehen wie es weitergeht. Bleibt spannend.

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