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Fortschritte bei der "Karlsruher Tarnkappe" (Update)

Bei der Karlsruher Tarnkappe handelt es sich um eine komplexe Konstruktion von Wissenschaftlern des Karlsruhe Institute of Technology (KIT). Das erklärte Ziel ist es, eine funktionierende Tarnkappe für das gesamte sichtbare Lichtspektrum zu entwickeln. Dabei wurden jetzt große Fortschritte erzielt.

Das Team um Professor Martin Wegener machte letztes Jahr Schlagzeilen mit der Präsentation der ersten dreidimensionalen Tarnkappe. Diese wurde seitdem weiteren Verbesserungen unterzogen, vor allem im Bereich der Nano-Strukturierung des Metamaterials, das die Tarnkappen-Technologie erst ermöglicht.

Den Forschern gelang es, die Tarnkappe für die optisch sichtbare Wellenlänge von 700 Nanometern (rotes Licht) funktionsfähig zu machen. Der nächste Schritt soll die notwendige Verfeinerung der Nano-Strukturen sein, damit das zu tarnende Objekt im gesamten Spektrum der sichtbaren Wellenlängen unsichtbar wird.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Update, Forschung, Technologie, Karlsruhe, Tarnkappe
Quelle: www.astropage.eu

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2011 08:05 Uhr von alphanova
 
+30 | -4
 
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Trotz der großen Fortschritte speziell bei diesem Tarnkappen-Projekt ist es immer noch Grundlagenforschung. Es ergeben sich zwar "nebenbei" praktische Anwendungsmöglichkeiten in anderen Bereichen, aber das erträumte Ziel, ein großes, dreidimensionales Objekt unsichtbar zu machen, liegt noch in weiter Ferne.
(Aus irgendeinem Grund ließ sich das Bild aus der Quelle diesmal nicht einfügen.. mysteriös. sofort mal Aiman Abdallah Bescheid sagen..)
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19.05.2011 08:34 Uhr von Aviator2005
 
+31 | -5
 
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"komplexe Konstruktion von Wissenschaftlern " rofl....

Aber trotzdem spannende News.

Dann können wir ja alle Atomreaktoren in Deutschland unter diesen Tarnmantel verschwinden lassen.
Problem gelöst...

.. geht doch..

und jetzt...


Kuchen..
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19.05.2011 09:29 Uhr von angryman
 
+10 | -2
 
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cool: coole sache, mir stellt sich dabei aber genau eine frage. was sollen brauchbare anwendungsgebiete für solch eine technologie sein.

ich denke, dass tarnsysteme einzig und allein auf den militärbereich abzielen und bessere waffen sorgen nciht unbedingt für mehr frieden :)
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19.05.2011 09:49 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -1
 
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Wird da nicht eine Anomalie erzeugt?
Ich meine ein Objekt nicht sehen ist eins, wenn allerdings das Umfeld beeinflusst wird ist diese Tarnung auch nicht effektiv, man kann es zwar nicht sehen aber man weiß das da was ist......

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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19.05.2011 10:05 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -1
 
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Krauss-Maffei wird sich freuen, wenn das Zeug vielleicht noch nicht gut ist für Tarnung könnte es aber trotzdem sehr effektiv sein die Laserzielgeräte zu stören :)
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19.05.2011 11:54 Uhr von nostrill
 
+0 | -0
 
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so oder so: dann nicht vergessen Patent anzumelden...
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19.05.2011 14:38 Uhr von NoGo
 
+0 | -0
 
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@angryman: Man könnte mit dieser Technik auch Linsen erzeugen, die z.B. riesige Vergrößerungen ermöglichen. Sowas ist auch schon im Einsatz. Es geht hier ja um die Grundlagen und natürlich um einen der größten Träume der Menschheit - Unsichtbarkeit. Außerdem: Eine Glasscheibe ist immer eine Schwachstelle in einer Konstruktion z.B. von einem U-Boot oder einer Raumstation, aber auch bei Gebäuden allgemein. Wenn man stattdessen aber eine unsichtbare Stahlplatte einbaut, ...