Experten sind besorgt: Zu wenige Kinder-Organspenden in Deutschland
Am 14. Mai fand eine Tagung des Bundesverbands Herzkranker Kinder (BVHK) statt. Dort bemängelte Geschäftsführerin Hermine Nock, dass es in Deutschland zu wenig Kinder-Organspenden gäbe. Ärzte würden die Eltern junger hirntoter Unfallopfer nicht genug hinsichtlich Organspenden aufklären.
Die Opfer könnten durch eine Organspende gerettet werden. Einigen Ärzten sei der Aufwand, die hirntoten Opfer bis zur Transplantation zu versorgen, viel zu groß, weswegen sie die Eltern der Ahnungslosigkeit überlassen. Dies empfindet Nock als Skandal.
Deswegen fordert Nock, dass es künftig an Kliniken Transplantations-Beauftragte geben und der Prozess hinsichtlich der Organtransplantation standardisiert werden soll.