18.05.11 17:51 Uhr
 1.140
 

Neuer Ansatz zur Decodierung von Hirnwellen

Philippe Schyns von der University of Glasgow hat gemeinsam mit seinem Team einen neuen Ansatz entwickelt, um menschliche Hirnwellen zu decodieren. Grundlage sind Messungen der Gehirntätigkeit, die anschließend mit bekannten Verhaltensmustern verglichen werden, die bei der Gesichtserkennung aktiv sind.

Auf diese Weise könnte Professor Schyns Ansatz gewissermaßen als Rosetta-Stein für die Entschlüsselung der von den Hirnwellen übertragenen Informationen fungieren - ähnlich wie der richtige Rosetta-Stein Wissenschaftlern das Übersetzen von ägyptischen Hieroglyphen ins Altgriechische ermöglichte.

Die Tests der sechs Probanden ergaben, dass eine spezielle Information offenbar durch eine eindeutig zuweisbare Phase der Hirnwellen übertragen wurde. Außerdem spielten die Amplitude und die Frequenz der beobachteten Beta- und Theta-Wellen eine entscheidende Rolle bei der Informationsübertragung.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Welt, Gehirn, Schlaf, Stein, Traum, Welle, Signal, Beobachtung, Wiederholung, Muster, Rosetta, Ansatz, Neuron
Quelle: www.astropage.eu

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wort des Jahres 2016: "Postfaktisch" macht das Rennen
Himmelsfeuerwerk - Sternschnuppen in den nächsten Tagen
Mit diesen Tricks klappt Sex während der Periode

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.05.2011 17:51 Uhr von alphanova
 
+21 | -1
 
ANZEIGEN
Hatte einen Bericht darüber bei der DailyMüll entdeckt, die aus der Studie irgendwas von wegen Gedankenlesemaschine usw gemacht hat.. da hab ich mir gedacht, bevor irgendwer den reißerischen dailymüll liest und ne News draus macht, mach ich besser was Objektives draus. Die Studie ansich ist nämlich hochinteressant. Die genaue Vorgehensweise wird im Artikel beschrieben, dazu reicht der Platz nicht aus.
Kommentar ansehen
18.05.2011 19:04 Uhr von Lawilog
 
+1 | -8
 
ANZEIGEN
Achsoo!!! Bei Hirnwellen spielen Amplitude und Frequenz eine entscheidene Rolle. Wer hätte das gedacht?!
Kommentar ansehen
18.05.2011 20:00 Uhr von CageHunter
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Oh bitte: Ja, es ist definitiv ein äußerst interessantes Thema. Eigentlich jedes das uns einen Schritt näher an ein Verständnis unserer selbst bringt :)

Aber bitte lasst diese esoterischen Kommentare aus solch spannenden News raus. Der Mensch ist nichts Anderes als eine verdammt ausgeklügelte Maschine (die Entwicklung hat immerhin 200k+ Jahre gedauert), die wie jede Andere auch irgendwann kaputt ist.
Kommentar ansehen
18.05.2011 20:37 Uhr von Grool
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
nice: gute interressante news aber vor allem es geht voran
schnittstelle zum gehirn wir kommen!
@ cagehunter stimm ich vollkommen zu aber warum sollte er nicht seine meinung sagen dürfen?gibt es short news nicht deswegen?...weil hier nur das absolut sinnfreieste gelöscht wird? btw die entwicklung zum homo sapiens sapiens hat schon irgendwie paar hundert millionen jahre länger gedauert ;) hauptsächlich wegen dem letzten grossen massensterben geht es seit 65 mio jahren etwas...fixer
@ lawilog die string theorie sollte dich interressieren fals sie das nicht schon getan hat
@ hostmaster ohne dir zunahe treten zu wollen wenn die "seele" dann keine funktion mehr erfüllt weil der organismus ja quasi...verrottet fliegt sie dann richtung himmel oder ist sie einfach "nichmehr existent", weg, formatiert?

[ nachträglich editiert von Grool ]
Kommentar ansehen
18.05.2011 20:59 Uhr von Nashira
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
könntest du wohl: so nicht nachweisen, hostmaster, denn die gehirnströme sind elektrische aktivität und die wird nach dem tod eines körpers nicht mehr erzeugt.

sie ist ja nicht dauernd existent...

aber interessant ist es schon, dass man mit solchen tests quasi im umkehrschluss sagen kann, was ein mensch denkt, wenn denn die jeweiligen denk (hirnwellen) muster schon einmal identifiziert sind.

wobei das menschliche denken hoffentlich viel zu kompliziert und umfangreich ist, als dass man es vollständig dekodieren könnte, da wirds sicher bei ein paar rudimentären punkten bleiben. und ohne die EEG elektroden geht es auch nicht, vor unbemerkter gedankespionage muss man also wohl keine angst haben :-)
Kommentar ansehen
18.05.2011 21:25 Uhr von unomagan
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN