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Regisseur Lars von Trier gibt zu, ein Nazi zu sein

Bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Filmfestspiele in Cannes hat der dänische Regisseur Lars von Trier für einen handfesten Eklat gesorgt. "O.k., ich bin ein Nazi" sagte der skandalträchtige Filmemacher den anwesenden Journalisten.

Eigentlich sollte es bei der Pressekonferenz um von Triers aktuellen Film "Melancholia" gehen, in dem auch Schauspielerin Kirsten Dunst eine Nacktszene hat.

Nachdem er, nach eigener Aussage, wegen "unbefriedigendem Sex" mit ebenjener Dunst zu spät auf der Pressekonferenz erschienen war, sagte er auf die Frage nach Wagner-Musik in seinem Film: "O.k., ich bin ein Nazi! - Aber wie komme ich jetzt aus diesem Satz wieder raus?"


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WebReporter: franzi-skaner
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Film, Nazi, Regisseur, Trier, Lars von Trier
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de

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18.05.2011 15:49 Uhr von franzi-skaner
 
+1 | -10
 
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Die drei KA reichen gar nicht für den kompletten Inhalt. Von Trier bezeichnete auf dieser PK auch die Juden als "pain in the ass", eine "Plage", die er aber möge.
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18.05.2011 15:53 Uhr von Sir.Locke
 
+14 | -0
 
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da kann man wieder sehen wie man eine aussage so drehen kann wie man will. für mich klingt die aussage im dritten absatz inklusive der "vorgeschichte" eher sakastisch oder anders ausgedrückt "doofe frage > doofe antwort"...
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18.05.2011 15:55 Uhr von ChaosKatze
 
+11 | -0
 
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PR-Gag: mehr war das nicht... der kerl is kein nazi sondern wollt nur mal "hallo wach" rufen... wer das nich checkt...
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18.05.2011 16:03 Uhr von gravity86
 
+7 | -0
 
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Sarkasmus?! Denke auch, dass das Sarkasmus war. Er scheint ja eh einen Clown gefrühstückt zu haben. Ausrede für die Verspätung: "unbefriedigender Sex mit Kirsten Dunst" <- ja ne, ist klar ;-)
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18.05.2011 16:12 Uhr von cheetah181
 
+8 | -0
 
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boah: Also wenn ich sehe, was die Checker hier in letzter Zeit für verdrehte News und Titel durchlassen, werde ich auch zum Nazi...
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18.05.2011 16:31 Uhr von Azureon
 
+5 | -0
 
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Erinnert mich etwas an die News vom Sarkozy der den einen Reporter als Kinderficker bezeichnet hatte nur um zu zeigen dass Dummes Zeug reden keinen Wahrheitsgehalt hat.
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18.05.2011 16:31 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -0
 
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Das war´n Gag ! Das merkt man doch gleich, das mit dem "unberiedigten Sex" auch.

Der war vermutlich über die Fragen der Journallie genervt..
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18.05.2011 17:34 Uhr von Noseman
 
+7 | -2
 
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@ cheetah181: Lass uns die NSDAP gründen.

News-Schecker-Die-Alle-Plöd sind, echt jetzt.
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22.05.2011 12:16 Uhr von U.R.Wankers
 
+0 | -0
 
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aus dem Zusammenhang gerissen: aus der Quelle:
"Frage nach der Rolle von Wagnermusik, der deutschen Malerei, den „gothic“ - gotisch gruseligen Aspekten, dem Gothic-Stil im Film.
"„Sie fragen nach dem germanischen? Ich dachte lange, ich wäre jüdischer Abstammung und habe das geliebt“, sagt Trier. Dann sei das Gegenteil aufgekommen, seine „Hartmann“-Vorfahren seien Nazis gewesen.

Lars von Trier erzählt das alles wie immer grinsend verhuscht, langsam, leicht vernuschelt, leise: „Ja, Israel ist ein ,pain in the ass´ - eine Plage, ich mag es. Aber ich kann mich in Hitler hineinversetzen, ich sehe diesen Mann im Bunker“. Und: „Ich mag Albert Speer“, Hitlers Lieblingsarchitekt und Rüstungsminister.

Innerhalb dieser Sätze ist Kisten Dunsts Lächeln endgültig gefroren. Bleich rückt sie am Tisch vom Regisseur ab, lehnt sich nach hinten, nimmt hinter von Triers Rücken Hilfe suchend Blickkontakt mit ihrer Kollegin Charlotte Gainsbourg auf, die bereits mit „Antichrist“ den krassesten sado-maso-perversen Film mit dem Dänen gedreht hat. Die zuckt ratlos mit den Schultern, während von Trier weiterspricht: „O.k., ich bin ein Nazi! - Aber wie komme ich jetzt aus diesem Satz wieder raus?“

Der Moderator versucht es und lässt blitzartig die nächste Frage zu: Ein Reporter fragt, weil Trier mit De Niro einen neuen „Taxidriver“ drehen will, nach Hollywood. Und von Trier nimmt das Stichwort „Hollywood“ als Vorlage für den Abschlusshammer: Hollywood habe ja auch einen Hang zu größeren Dimensionen, wie die Nazis. Und dann fällt das Wort, das letzte Tabu: Lars von Trier spricht von der Suche nach der „final solution - der Endlösung“.

Der Moderator bricht die Pressekonferenz ab, hysterisches Gelächter, Unruhe, Orientierungslosigkeit im Saal, während vorne viele – als sei nichts geschehen - noch Autogramme von Dunst und Trier erhaschen und die Fotografen wieder ihr Blitzlichtgewitter aufflammen lassen."

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]

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