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EU-Kommission überlegt, Plastiktüten zu verbieten

Die EU-Kommission denkt darüber nach, Plastiktüten zu verbieten oder sie zu versteuern. Am heutigen Mittwoch hat die Kommission eine Onlineumfrage gestartet, an der sich neben Bürgern der Union auch die Verpackungshersteller äußern können.

Man wolle alle Möglichkeiten prüfen, teilte der Umweltkommissar Janez Potocnik mit. Des Weiteren sagte er, "vor 50 Jahren waren Einweg-Plastiktüten praktisch unbekannt; heute benutzen wir sie für einige Minuten, danach belasten sie jahrzehntelang unsere Umwelt."

Europaweit wurden im Jahr 2008 rund 3,5 Millionen Tonnen Plastiktüten hergestellt. Durch die Umfrage möchte man auch in Erfahrung bringen, wie man besser für biologisch abbaubare Tüten werben könnte.


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, EU-Kommission, Diskussion, Plastik, Tüte
Quelle: www.dnews.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2011 15:25 Uhr von ChaosKatze
 
+43 | -24
 
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find ich richtig: nennt mich öko oder so, aber die blöden tüten belasten wirklich die umwelt für jahre noch... wenn man da ne alternative schaffen kann, die man auch gut recyceln kann, dann würd ich dafür auch ein paar cent mehr ausgeben.
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18.05.2011 15:47 Uhr von Freggle82
 
+23 | -10
 
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Plastiktüten kann man doch auch recyclen, nur gibt es aktuell kein Sammelsystem dafür (z.B. gelbe Tonne/Sack wäre vorstellbar).
Landen dann auf der Deponie, von welcher sie durch Wind und Fauna verschleppt werden und die Umwet belasten.

Ein Verbot halte ich für unnötig, da man sich frei entscheiden können sollte, welche Transportverpackung geeignet ist. Gibt es eine flüssigkeitsbeständige Verpackung als Alternative? Papier scheidet dabei wohl aus (Ausnahme: es wäre beschichtet, wobei man dann davon ausgehen kann, dass sie nur schwer wieder recycled werden kann - siehe "Tetra"pack: Trennung von Karton, Aluminium und Kunststofffolie nur schwer möglich).

Nur gut, dass eine Besteuerung ebenfalls erwähnt wurde, da erkennt man die Absicht welche dahinter steckt. Bürger ein weiteres mal Abzocken.
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18.05.2011 16:46 Uhr von kingoftf
 
+22 | -2
 
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Es gibt doch: schon längst Taschen aus Biokunststoff, der 100% kompostierbar ist.
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18.05.2011 17:11 Uhr von sockpuppet
 
+7 | -0
 
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also bei aldi-süd gab es mal eine zeitlang solche 100% abbaubaren plastiktüten als alternative. aber ein halbes jahr später gibt es die eben nicht mehr. zumindest bei uns nicht.

ich persönlich bin ein fan von den blauen ikea-tüten. die sind ziemlich gross, man kann sie waschen und sie sind ziemlich haltbar und robust.

witzig, früher wurde man in den us of a gefragt "paper or plastic". als ich letztes jahr drüber war, gab es die paper bag garnicht mehr. zumindest nicht beim walmart und beim target. nur die plastic bag. aber diese in der zwischenzeit mit dem hinweis, dass man sie recyceln kann und es im markt eine recycling-box gibt, wo man sie einwerfen kann/soll. das wäre doch was ?
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18.05.2011 17:15 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -1
 
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Ach doch schon Vor zwanzig Jahren hat man gemerkt, dass die Einweg-Plastiktüten nicht so gut für die Umwelt sind und hat nen Frosch und ne Schildkröte und den Spruch "Der Umwelt zuliebe" draufgemalt und gehofft, die Leute benutzen die auch ein zweites Mal.

Dann hat man Geld dafür verlangt, natürlich nur um den Leuten den Umweltschutzgedanken nahe zu bringen *zwinker*

Jetzt kommt man darauf, dass das alles nix bringt, die Tüten die Umwelt immer noch belasten und man dagegen etwas tun könnte. Also entweder verbieten oder, was natürlich gar vortrefflich praktisch wäre, Steuern darauf zu erheben, damit auch etwas Geld in die Staatskassen fließt.

Im Namen des Umweltschutzes kriegt man momentan wohl alles durch, oder?


Ich verzichte jetzt schon auf das Zeugs, aber einige scheinen das auch als Ersatz für ihr Reisegepäck zu verwenden. Daher wohl auch der umgangssprachliche Name ;-)

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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18.05.2011 17:41 Uhr von humantraffic
 
+15 | -0
 
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und dann? muss man dann bußgeld bezahlen, wenn einen die polizei auf der straße mit ner plastiktüte erwischt?
wenn dann noch glühbirnen drin sind... dann wirds teuer!
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18.05.2011 17:47 Uhr von Lilium
 
+5 | -3
 
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Wo ist denn das Problem? Wir haben genau 4 Stofftaschen im Haus. Zum Einkaufen werden diese mitgenommen, so benötige ich keine Plastiktüten und belaste nich die Umwelt. Beim Einkaufen von KLeidung erhält man auch Plastiktüten => diese nutze ich als Mülltüten. Zum einen dürfte das Umweltfreundlicher als ständiges neu kaufen sein und zum anderen spare ich dadurch auch n bissel. Verstehe nicht was daran so schwer sein soll..man muss sich nur umgewöhnen.
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18.05.2011 17:52 Uhr von JensGibolde
 
+6 | -4
 
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das wär mal was! EU überlegt EU zu verbieten!
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18.05.2011 18:16 Uhr von mrshumway
 
+4 | -1
 
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verbieten ist doch blöd es wird so gehen wie bei vielen Dingen des alltäglichen Lebens: man führt eine Steuer / Abgabe / whatelse ein. Dadurch wird die Umwelt schlagartig viel sauberer. Und Geld spült es auch noch in die von Ausgaben gebeutelten Haushalte.

Außerdem würde das einen meiner Lieblingswitze zerstören:

Fragt die Bedienung im Supermarkt die Oma "wollen Sie ne Tüte?"... Sagt Oma "neee lieber nedd... sonst vergeß ich wieder die Hälfte..."

Ja ok... gibt bessere... und? :-)
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18.05.2011 18:46 Uhr von Zen-Master
 
+2 | -1
 
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Plastiktüten verbieten, das ist Deutschland. Umweltfreundliche Tüten einfach in jedem Supermarkt als kostenlose Alternative anbieten scheint für mich die beste Lösung zu sein. Danach kann jeder selbst entscheiden.
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18.05.2011 18:58 Uhr von mrshumway
 
+1 | -1
 
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Mist. Ironietags vergessen. Dabei dachte ich, es wäre erkennbar...
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18.05.2011 19:51 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -2
 
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lol: "danach belasten sie jahrzehntelang unsere Umwelt."

die werden eh im müllverbrennungswerk verbrannt, also aufhören rumzuheulen.

ausserdem werden die eh schon versteuert: mit 19% mehrwertsteuer, das ist meiner meinung nach genug.

bin dagegen, sind doch billig und praktisch, wenn man mal ne tasche oder nen korb vergessen hat....sonst mussman immer diese überteuerten stofftaschen kaufen -.- shize eu -.-
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18.05.2011 22:34 Uhr von a.j.kwak
 
+0 | -1
 
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plastiktüten verbieten ist zu allgemein, aber es geht ja hier auch nicht um ein konkreten vorschlag sondern um eine anregung zur diskussion über das thema...
meiner meinung nach sollte man (wie zb in teilen von australien) plastiktüten in supermärkten verbieten, die sind wirklich dermaßen unnötig, man kann da ruhig seine eigene tasche mitnehmen oder eben wenn man spontan einkauft ne papiertüte kaufen. aber gefrierbeutel oder müllbeutel zu verbieten wär blödsinn, da gibts nicht wirklich gute alternativen...
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19.05.2011 08:39 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -0
 
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sind die nicht versteuert? da ist doch schon mehrwertsteuer drauf, will ich mal hoffen.
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19.05.2011 11:19 Uhr von Nansy
 
+1 | -0
 
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Tolle Bürgerbeteiligung ! "EU-Bürger und Vertreter der Verpackungsindustrie sind aufgefordert, bis August ihre Meinung in einer Online-Befragung kundzutun."

Seltsam oder typisch für Brüssel ? Die Online-Befragung von Bürgern zu diesem Vorschlag findet nur in Englisch statt. Damit können wohl auch nur die gebildeteren Schichten an dieser Befragung teilnehmen.
Dabei haben alle Unionsbürger das Recht, sich in einer der 23 in Art. 55 EU-Vertrag genannten Sprachen an die Organe der EU zu wenden und eine Antwort in derselben Sprache zu erhalten.

Will man nun Bürgerbeteiligung oder nicht ?
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20.05.2011 11:35 Uhr von salomon1
 
+1 | -0
 
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Tüten ein Problem ? Also ich verstehe schon, Müll irgendwie vermeiden zu wollen.

Die Frage ist nur... landen wirklich so viele Plastik-Tüten in der Umwelt?
Ich sehe das eigentlich nicht so.
Die meißten Tüten werden mehrmals oder wie @ Lilium es schön dargelegt hat, als Mülltüten verwendet. Und da ist es egal, ob man extra Mülltüten kauft, oder die vom Einkauf einfach verwendet. Produziert werden sie. Ok, .. sie sind wesentlich materialaufwändiger, weil dicker und größer und bedruckt.

Aber wenn ich 1 mal mit dem Auto Zigaretten holen fahre, schädige ich die Umwelt mehr.

Man muß mal die Kirche im Dorf lassen.

Mit welchen Mengen z.B. in der Industrie gehurt wird, ist teilweise unerträglich. Da kümmert kein Schwein, ob 1 t Papier in den Müll wandert, bloß weil ein Buchstabe falsch sitzt. Zuhause wirft aber jeder Verbraucher jeden kleinen Papierschnipsel extra in die Papiertonne. Es wird in der Industrie auch unnütz derart viel Strom verbraucht, hauptsache die Flure leuchten mit 18.000 Watt/h den ganzen Tag.
Und die Außendienstmitarbeiter einer jeden Firma fahren grundsätzlich mit Bleifuß auf der Autobahn.

Es gibt unendlich viel Beispiele, daß es nicht an den paar Plastiktüten im Wald liegt, das ganze Problem. Das ist sicherlich eines der kleinsten.

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