18.05.11 13:55 Uhr
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Russische Soldaten schießen auf Zivilisten - Europäische Mission ermittelt

Heute Morgen um acht Uhr Ortszeit kam es zu einem Zwischenfall an der innergeorgischen Verwaltungsgrenze, die die Region Sakhere von der russisch besetzten Region Zchinwali ("Südossetien") trennt.

Dabei wurden fünf jugendliche Zivilisten, die auf der Suche nach essbaren Beeren waren, von russischen Soldaten beschossen. Zwei von ihnen wurden verwundet, einer davon, ein 17-jähriger Schüler, schwer. Die EU-Beobachtungskommission EUMM untersucht den Vorfall vor Ort.

Die russischen Soldaten sind in der besetzten Region Zchinwali stationiert und als "Grenzschützer" eingesetzt. Offenbar wollten sie die Jugendlichen festnehmen, weil diese sich der Grenze näherten. Als die Zivilisten zu fliehen versuchten, eröffneten die Soldaten das Feuer.


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WebReporter: Theo_B
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Soldat, Grenze, Mission, Georgien
Quelle: www.interpressnews.ge

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2011 14:05 Uhr von Theo_B
 
+9 | -0
 
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nicht kommission: es handelt sich um die offizielle Beobachtermission der EU für Georgien, die zu Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region beitragen soll.
Die "monitoring mission" wird allerdings nicht unerheblich dadurch behindert, dass das russische Besatzungsregime den Zugang zu den besetzten Gebieten verweigert.
Im vorliegenden Fall allerdings haben die Besatzer auf freiem georgischen Gebiet -wenn auch in unmittelbarer Nähe zur Grenze- geschossen.

[ nachträglich editiert von Theo_B ]
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18.05.2011 14:11 Uhr von Koppeldorn
 
+9 | -1
 
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die EUMM: will noch eine Erklärung abgeben heißt es.
So einen Zwischenfall hat es lange nicht mehr gegeben.
Generell sollte man nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wenn Bewaffnete auf eine Handvoll Zivilisten schießen ist das immer Unrecht.
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18.05.2011 14:16 Uhr von Kabeltrommel
 
+5 | -3
 
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wie der DDR-Grenzzaun: Die Besatzungsmacht hat die Grenze gesichert wie seinerzeit die DDR-Grenze. Wer der Grenze zu nahe kommt riskiert sein Leben.

Das ist die neue BERLINER MAUER in Europa. Und wie immer vom Kreml initiiert.
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18.05.2011 14:26 Uhr von Babelfisch
 
+5 | -2
 
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Sachkhere - Provinz Imeretien: Die Region grenzt im Osten an die russisch besetzte Region Zchinwali.

Und in der Tat: Es geht zu wie an der DDR-Grenze.

[ nachträglich editiert von Babelfisch ]
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18.05.2011 14:44 Uhr von Babelfisch
 
+4 | -1
 
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pimpernuss: Es ist vielleicht dem Ernst der Lage nicht gerecht werdend, aber civil.ge schreibt, die Jungs haben Jonjoli-Beeren gepflückt. Das sind die Früchte des Pimpernussbaumes (Staphylea colchica ).
Sehr beliebt in Georgien.
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18.05.2011 14:51 Uhr von hugo_strasser
 
+4 | -1
 
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kotzen: bei so was könnt ich kotzen. schießbefehl wie an der ehemaligen innerdeutschen grenze.
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18.05.2011 15:11 Uhr von Kabeltrommel
 
+4 | -3
 
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jetzt muss man sich: mal vorstellen, wie es da an der besatzungrenze in den unsäglichen wochen und monaten vor dem augustkrieg 2008 zugegangen ist.
fast täglich kam es zu übergriffen auf zivilisten. ganze georgische dörfer wurden überfallen. immer wieder angriffe, zum teil mit toten.
alles unter den augen oder mit beteiligung der russischen besatzungstruppen, die sich damals noch zynischerweise "friedenstruppen" nannten.
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18.05.2011 15:38 Uhr von Koppeldorn
 
+2 | -0
 
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wenn die russen: so weiter machen, kommen sie nie in die wto.
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18.05.2011 15:55 Uhr von StrammerBursche
 
+1 | -2
 
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@Kabeltrommel: Du willst also allen Ernstes, Georgien und den Kaukasus zu Europa schlagen?
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18.05.2011 16:02 Uhr von Kabeltrommel
 
+2 | -1
 
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@stramm Georgien Europa? Aber klar, selbstredend.

Georgien ist Teil der osteuropäischen Nachbarschaftspolitik der EU, Georgien ist Mitglied des Europarates und der OECD.
Und nicht zuletzt: Georgien ist Mitglied der EUROVISION ;)

(9. Platz in Düsseldorf)

[ nachträglich editiert von Kabeltrommel ]

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