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Wirtschaftsweise fordern, Renteneintrittsalter auf 69 zu erhöhen

Wegen der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland fordern die sogenannten Wirtschaftsweisen, das Eintrittsalter für die Rente auf 69 zu erhöhen. Sie sind der Meinung, dass die Staatsschulden sonst "dramatisch ansteigen" würden.

In einem Sachverständigenbericht wird der Regierung nahegelegt, bis 2045 das Renteneintrittsalter auf 68 und bis 2060 auf 69 Jahre zu erhöhen.

Der Parteichef der FDP teilte in Berlin mit, dass die Lebenserwartung der Bürger in Deutschland steigt. Man sollte dieses Gabe nutzen, um die Arbeitsmärkte und die sozialen Systeme für die Zukunft fit zu machen.


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rente, Erhöhung, Wirtschaftsweiser, Renteneintrittsalter
Quelle: www.dradio.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2011 12:55 Uhr von borgworld2
 
+13 | -0
 
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Klar: wenn ich dann über 60 bin werd ich auch Wirtschaftsweise, weil was anderes kann man ja eh nicht mehr machen und stuss labern bis 70 oder 80 geht bestimmt.
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18.05.2011 13:02 Uhr von :raven:
 
+11 | -2
 
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Wie wäre es mit 75 als Renteneintrittsalter? Dann könnten wir noch mehr Milliarden in den Euro pumpen, die Pleitestaaten würden sich freuen und vor Lachen den Bauch halten, weil der Michel sich dank Merkel so schön melken läßt.
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18.05.2011 13:23 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -0
 
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Die Lebenserwartungen steigen ja ok, fuer wen denn? Die Krankenkassen pumpen ihre Mehreinnahmen doch nicht zu 100% in die Leistungen fuer die Versicherten. Und selbst wenn die Lebenserwartungen steigen...dahinsiechen ist dann wahrscheinlicher als einen arbeitsfaehigen Menschen, der noch bis 69 einer (handwerklichen oder kopflastigen) Arbeit nachgehen kann...
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18.05.2011 13:24 Uhr von Joker01
 
+5 | -1
 
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Alle "Weisen" in einen Sack stecken und draufhauen Man trifft immer den Richtigen!
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18.05.2011 14:02 Uhr von ChaosKatze
 
+1 | -0
 
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naaaajaaaa also ehrlich, die lebenserwartung der menschen steigt, das ist richtig. richtig ist auch, dass die menschen rein theoretisch länger ärbeiten könnten, doch wie sieht die realität aus?

ganz einfach: mehr druck auf den einzelnen angestellten, der alles tut um nicht aus der firma zu fliegen, dadurch resultierend mehr psychische krankheiten und auch körperliche (psychosomatik) die sich daraus ergeben...

und warum mehr druck werden sich einzelne fragen. ich sags euch: weil nämlich dadurch, dass ein arbeiter länger arbeiten muss muss er auch eher aufpassen was er macht, weil wer stellt heute noch nen 60 jährigen ein, wenn er wegen was auch immer seinen job verliert?

alles in einem machen wir uns kaputt - für nix und wieder nix, weil das was der staat oder die krankenkassen dann sparen würden geht sicherlich nicht wieder zurück ins volk...
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18.05.2011 18:33 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -0
 
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Passt zu Merkels Rentenlüge: Das ist ganz klar der Versuch, bei einem statistischen Renteneintrittsalter von unter 63 Jahren in Deutschland, (illegal) massive Rentenkürzungen durch die Hintertür einzuführen.

Ähnliches versucht Merkel durch eine populistische Stammtischlüge ja den anderen EU-Staaten "nahezulegen":

Auszug aus "Die Kanzlerin der Stammtische": http://www.nachdenkseiten.de/...

"Auch beim Renteneintrittsalter unterscheidet sich Deutschland nur marginal von den südeuropäischen Ländern. Nach Angaben von Eurostat beträgt das effektive Renteneintrittsalter in Deutschland 62,6 Jahre. In Spanien und Griechenland liegt dieser Wert mit 62,0 bzw. 62,3 Jahren nur leicht unter dem deutschen Wert, in Italien liegt er mit 62,8 Jahren leicht über dem deutschen Wert. Wenn Merkel also das Renteneintrittsalter ins Spiel bringt, so meint sie damit eigentlich, dass – wie bei uns mit der Rente mit 67 – auch andere Länder nach deutschem Vorbild die Renten de facto durch ein höheres gesetzliches Eintrittsalter, das weit über dem effektiven Renteneintrittsalter liegt kürzen sollten. Die deutschen Stammtische sollten sich daher nicht über die vermeintlich zu früh in Rente gehenden Südeuropäer aufregen, sondern eher umgekehrt über ihre eigene Regierung, die ihren Bürgern die Renten über die Hintertür kürzt.

Statt kürzere Arbeitszeiten und ein Rentenalter, bei dem man noch in der Lage ist, seinen „Ruhestand“ zu genießen, als soziale Errungenschaften zu verteidigen, propagiert die Kanzlerin einen europäischen Wettbewerb um den Sozialabbau und das auch noch mit diskriminierenden Unwahrheiten. Das ist nicht nur chauvinistisch und schürt üble Ressentiments innerhalb der vielbeschworenen europäischen „Gemeinschaft“, sondern im höchsten Maße unseriös."

Sehr interessant, wie die verschiedenen politischen "Institutionen" zusammenarbeiten... Ich bleibe dabei, dies ist Landesverrat! (Sicher nicht juristisch abgedeckt, jedoch ethisch-moralisch ganz gewiss!)
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18.05.2011 18:48 Uhr von polake
 
+3 | -0
 
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Die Begründung ist doch stuss: "Wegen der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland ".
Was soll das denn heissen? daß immer weniger Deutsche geboren werden stimmt, aber fehlende Arbeitskräfte wurden und werden immer durch Menschen aus anderen Staaten ersetzt.
Also wird die Gesamtbevölkerung nicht kleiner werden!

Ergo: wir werden wieder mal verarscht.
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19.05.2011 14:29 Uhr von ArrowTiger
 
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Wen´s interessiert... SVR: Wen es interessiert, hier mal ei aktueller Link zu einem etwas längeren Artikel zu diesen demografischen "Betrügereien" des SVR.

"Sachverständigenrat – 2070: Rente erst ab Ableben":
http://www.nachdenkseiten.de/...

Sehr interessant, wie sehr hier manipuliert wird, und warum gerade der SVR hierbei eine tragende Rolle spielt. Selbst das HWWI kritisiert diese Praxis erstaunlicherweise.

Leider bestimmen die "Analysen" des SVR maßgeblich unsere Politik. Durch Verlässlichkeit haben die sich aber leider noch nie ausgezeichnet.
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30.05.2011 16:05 Uhr von jschling
 
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an mir solls nicht liegen: ich bin gerne bereit 2,3-5 junge Männer, oder noch lieber Frauen aus Somalia&Co zu adoptieren. Die müssen auch nicht noch Unkosten verursachen durch Schule usw, da können wir direkt eine(n) nehmen, der nicht mehr schulpflichtig ist und ohne jegliche Altlasten/Schulden sofort auf Hartz4 gehen könnte

ist zumindest sicherer und deulich schneller als aktuell ordinären Eltern das Geld in den Rachen zu werfen ohne jegliche Garantie, dass der Sprössling nicht mit 18 schon im Knast sitzt, oder gar verstorben sein könnte

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