18.05.11 12:10 Uhr
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"Perp Walk" von IWF-Chef: Öffentliches Abführen von Gefangenen hat symbolischen Wert

Die Bilder des verhafteten und vorgeführten IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn gingen um die Welt und zeigen ein in den USA übliches Ritual, Festgenommene öffentlich abzuführen.

Der sogenannte "Perp Walk" - vor allem von prominenten Festgenommenen - hat trotz erstmaliger Unschuldsvermutung nur ein Ziel: ein funktionierendes und aggressives Justizsystem darzustellen.

Die medialen Bilder, die bei diesem Spießrutenlauf entstehen, sind für den Festgenommenen meist schon eine Verurteilung. Und auch der Name "Perp" (auf deutsch "Täter") verweist eigentlich nicht auf einen Verdächtigen, sondern schon auf einen Vorverurteilten.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Chef, IWF, Verurteilung, Dominique Strauss-Kahn
Quelle: www.sueddeutsche.de
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