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USA: Dementer Mann hingerichtet

Mit einem Tierbetäubungsmittel ist im US-Bundesstaat Ohio ein zur Todesstrafe verurteilter Häftling hingerichtet worden. Eine tödliche Dosis des unter dem Namen Pentobarbital bekannten Mittels sei dem 63-jährigen Verurteilten Daniel Bedford gespritzt worden, so die Justizbehörden.

Zum Tode verurteilt wurde Bedford 1984 wegen eines Doppelmordes. Bis zuletzt kämpften seine Verteidiger gegen seine Hinrichtung, da ihr Mandant aufgrund seiner Altersdemenz nicht verstanden habe, warum er hingerichtet werden solle.

Der Oberste Gerichtshof lehnte diesen letzten Einspruch allerdings kurz vor Vollstreckung des Urteils ab. Es war die vierte Hinrichtung in Ohio im Jahr 2011 und die sechzehnte insgesamt 2011 in den USA.


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WebReporter: nostrill
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Todesstrafe, Hinrichtung, Demenz, Pentobarbital
Quelle: www.welt.de

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62 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2011 11:14 Uhr von sesh
 
+53 | -41
 
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Eine große Leistung von God´s own Country! Ja, da zeigt sich wieder mal die großartige Fratze des US-Amerikanischen Humanismus!
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18.05.2011 11:26 Uhr von Alice_undergrounD
 
+76 | -26
 
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na als: er die tat begangen hat war er ja noch nicht dement...dass er dement werden könnte und sich dann im falle einer hinrichtung nicht mehr an den grund seiner hinrichtung erinnern kann, das hätte er sich auch vor dem mord überlegen können.
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18.05.2011 11:30 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -16
 
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18.05.2011 11:35 Uhr von sesh
 
+51 | -27
 
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@Alice_undergrounD: Wie wärs denn mal damit GAR KEINE Leute mehr hinzurichten?

* keine Waffen mehr für Privatleute
* staatliche soziale Sicherung bezahlt von Arbeitenden und Wohlhabenden
* staatliche Krankenversicherung bezahlt von Arbeitenden und Wohlhabenden
* bessere staatliche Bildung

und *schwupps* wird es in den USA radikal weniger Morde geben. So macht man sowas.

Aber weil solche "kommunistischen" Sachen den meisten Amerikanern nicht in den Kram passen, bleibt es halt bei vielen Morden und hoher Verbrechensrate.
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18.05.2011 11:51 Uhr von epoz
 
+22 | -11
 
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keine Waffen? waffen gehören unbedingt erlaubt! wir sind dem staat schutzlos ausgeliefert -.-
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18.05.2011 11:56 Uhr von sesh
 
+31 | -34
 
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@Schlottentieftaucher: Eines ist doch mal amtlich:

Wer die Todesstrafe fordert, der darf sich einliefern lassen. Denn er ist unter Garantie dement.

Ein aufgeklärter, vernunftbegabter und mündiger Mensch kann nur gegen die Todesstrafe sein.
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18.05.2011 12:01 Uhr von LoneZealot
 
+13 | -9
 
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@ 1984: Im Iran gibt es laut Menschenrechtsorganisationen weltweit die zweithöchste Zahl an Hinrichtungen: Mehr als 300 Personen wurden im vergangenen Jahr durch den Staat getötet. Neben religiösen und politischen Opfern kritisiert Amnesty International vor allem die Hinrichtung Jugendlicher.

Der Iran gilt nach Angaben von Amnesty International als das Land mit der zweithöchsten Zahl an Hinrichtungen weltweit. Lediglich in China werden mehr Menschen durch den Staat umgebracht. Im Jahr 2009 wurden laut Menschenrechtsorganisationen im Iran insgesamt 308 Personen exekutiert.

Allein 112 Todesurteile seien zwischen der umstrittenen Präsidentenwahl am 12. Juni und der zweiten Amtseinführung von Präsident Mahmud Ahmadinedschad am 5. August vollstreckt worden. In vielen Fällen habe die Anklage "bewaffneter Widerstand gegen die Staatsgewalt" gelautet.

Im Iran gilt laut Verfassung das Islamische Recht, die Scharia. Danach können unter anderem sogenannte "Feinde Gottes" und vom islamischen Glauben "Abgefallene" mit dem Tod bestraft werden. Dies spielt eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit den schweren Protesten am Aschura-Fest Ende vergangenen Jahres. Denn die linientreue Justiz hat zahlreiche festgenommene Demonstranten als "Mohareb", das heißt als "Feinde Gottes" angeklagt.

Bedrückend ist laut Amnesty International auch, dass in der Islamischen Republik Jugendliche exekutiert würden. Die Hinrichtung von Jugendlichen ist laut Völkerrecht verboten. Dabei wies der Iran selbst noch vergangene Woche vor der UNO in Genf sämtliche Vorwürfe bezüglich Menschenrechtsverletzungen zurück.

Quelle: tagesschau

IRAN ist Unterzeichner der UN-Kinderkonvention und tötet dennoch weiter Minderjährige

Die Hinrichtung von Kindern und Jugendlichen im Iran wird seit Jahren von ai angeprangert. Unter diesem Druck hatte das iranische Parlament im dezember 2003 tatsächlich einen Gesetzesentwurf vorgelegt, in dem das Mindestalter für die Todesstrafe auf 18 Jahre erhöht wurde. Doch der "Wächterrat", das höchste gesetzgebende Organ im Iran, blockiert das gesetz bis heute. Somit verstößt Teheran gegen Internationales Recht.

Das jugendliches Alter keinen Schutz vor der Todesstrafe bietet, zeigt der Fall der minderjährigen Atefeh Rajabi aus dem Iran. Als sie am 15. August 2004 hingerichtet wurde, war Atefeh Rajabi erst 16 Jahre alt.
Sie wurde an einem Kran neben der Hauptkreuzung der kleinen Stadt Neka in der Provinz Mazandaran öffentlich gehenkt.
Ihr war "unkeusches Verhalten" zur Last gelegt worden, nachdem sie Angaben zufolge eine voreheliche sexuelle beziehung gehabt hatte. Der gemeinsam mit Atefeh Rajabi angeklagte Mann, der ungenannt blieb, wurde dem vernehmen nach zu 100 Peitschenhieben verurteilt. Er kam nach der Vollstreckung des Urteils frei.

"Iran, das freiste Land der Welt!" :) (freies Zitat von "1984")

[ nachträglich editiert von LoneZealot ]
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18.05.2011 12:06 Uhr von pitufin
 
+11 | -2
 
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@ dann: wird er auch seine Hinrichtung schnell vergessen
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18.05.2011 12:12 Uhr von Andreas-Kiel
 
+13 | -11
 
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@sesh: Das ist Deine Meinung, man sollte: aber schon andere Meinungen akzeptieren, ohne alle Andersdenkenden gleich mit "irren" gleichzusetzen.

Normalerweise bin ich auch gegen die Todesstrafe - allerdings, wenn jemand wegen bestialischen Taten verurteilt wird, dies auch zweifelsfrei bewiesen ist und er definitiv nicht mehr auf die Menschheit losgelassen werden darf - warum soll man Ihn dann ein Leben lang durchfüttern und ein Risiko mehr zu haben, falls er z.B. ausbricht????

Sehe ich gar nicht ein.

Schau Dir doch die tolle deutsche Praxis an - Sicherheitsverwahrte klagen sich frei und müssen tagtäglich von Polizisten bewacht werden, die dann woanders fehlen.

Opferschutz muß immer vor Täterschutz gehen - schließlich hatte der Täter vorher die Wahl und muß nun mit den Konsequenzen leben (oder eben nicht).
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18.05.2011 12:27 Uhr von KiLl3r
 
+4 | -12
 
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menschen die: andere leute umbringen haben den tod verdient ;)
aber die zeitspanne von 1984 bis heute, wo die hinrichtung erst stattfand viel zu lange...

das sollte im laufe eine jahres abgewickelt werden, sonst ist das für die angehörigen wie auch für den hinzurichtenden eine qualvolle und unnötige tortur...
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18.05.2011 12:28 Uhr von Jaecko
 
+13 | -6
 
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... war da nicht mal was, dass keine Behinderten hingerichtet werden dürfen? Und für mich ist Demenz ne Behinderung.

Ausserdem: Kann mir jemand erklären, wo die Todesstrafe ne "STRAFE" sein soll?
Dem werden die Lichter ausgenkipst und er hat nie wieder irgendwelche Krankheiten. Er hat nie wieder Geldsorgen. Hat nie wieder Schmerzen. Wird kein Pflegefall, in dem er möglicherweise noch 20 Jahre in nem Bett rumvegetiert. Muss sich nicht mehr das Theater anschauen, dass sich "Regierung" nennt. Braucht in der U-Bahn keine Angst mehr zu haben von irgendwelchen halbstarken aufs Maul zu kriegen.
Sind doch alles nur Vorteile. Wieso wird der für die Taten also "belohnt"?
Das ist keine Strafe, das ist ein "Wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen, weil wir zu rückständig sind".

Das zusätzlich lächerliche ist ja noch: Damit jemand beseitigt werden darf, darf er nicht krank sein. Nein, da muss er erst wieder vollständig gesund werden, bevor man ihn dann vernichtet.
Also hier ist man dann plötzlich "human", bevor man denjenigen dann doch wie ein Viech killt? Was anderes isses ja nicht... "Mit einem Tierbetäubungsmittel" euthanasieren, wie Schweine mit Strom grillen oder wie damals einfach vergasen. Tolle Leistung, USA. Klasse....
Kotzen könnt ich...

Und wenn mir mal einer der Henker übern Weg läuft, dann Gnade ihm Lucifer.... Gott wirds nicht tun.

Achja: und die Leute, die den Strafvollzug der Todesstrafe innerhalb eines Jahres fordern (wie z.B. KiLl3r) sind dann auch die ersten, die wieder nen Protestmarsch machen, wenns nen unschuldigen erwischt, wo man 2 Jahre nach der Hinrichtung den echten Täter erwischt.


[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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18.05.2011 12:31 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -3
 
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@Praktikus und wenn man weg ist, dann kostet es den Staat kein Geld mehr. Ich finde es sehr menschenverachtend ihn 27 Jahre in einer Todeszelle schmachten zu lassen, das sind etwas mehr als 9800 Tage, an denen man aufwacht und nicht weiß, ob man abends noch lebt.
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18.05.2011 12:36 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -13
 
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@ sesh: "Wer die Todesstrafe fordert, der darf sich einliefern lassen. Denn er ist unter Garantie dement."

wieso? was habt ihr alle gegen die todesstrafe? ist das jetzt modern oder wie?
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18.05.2011 12:39 Uhr von sesh
 
+6 | -17
 
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18.05.2011 12:48 Uhr von LoneZealot
 
+7 | -6
 
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@sesh: Ich erwarte nich von Dir das Du der Diskussion hier folgen kannst, macht nichts.

Lass Du Deine Mörder und Verbrecher laufen, bis Du selbst mal (hoffentlich nie) Opfer wirst.

Dann kannst Du dann auch sagen das es "Bullshit" ist das Opferschutz vor Täterschutz gehen muss.
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18.05.2011 12:57 Uhr von DrGonzo87
 
+7 | -8
 
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Heil den USA!!!! Meiner Meinung nach ist die Todesstrafe barbarisch und unmenschlich. NIEMAND hat das Recht einem Menschen das Leben zu nehmen, ganz gleich wer, warum oder nach welcher "Rechtsgrundlage". Und für all die "Gutmenschenhasser": Kann mir jemand sagen wie hoch die Verbrechensrate in den USA trotz all ihrer ach so dollen "echten" Strafen ist? Wo ist die Abschreckung?

[ nachträglich editiert von DrGonzo87 ]
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18.05.2011 12:58 Uhr von ftp392
 
+11 | -2
 
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@Andreas-Kiel: Ich empfinde ihre Meinung als undifferenziert. Ich möchte nicht sagen, dass sie sich "irren", das ist bei solchen fragen ehe nicht möglich, dennoch sollten sie folgendes bedenken.

Die Todesstrafe, wenn sie denn erlaubt ist, wird immer vom Staat durchgeführt, das bedeutet man gibt dem Staat die Macht das Leben eines Menschen zu nehmen. Das ist etwas was ich persönlich für nicht akzeptabel halte.

Ich höre häufig das Argument, dass bei "zweifelsfreier" Verurteilung eine Todesstrafe gerechtfertigt ist. Jedoch muss jede Verurteilung per Definition schon zweifelsfrei erfolgen.

Auch sind Todesstrafen nicht umkehrbar, dass bedeutet bei neuer Beweislage kann man ein Urteil nicht mehr zurücknehmen. Ich denke man sollte anerkennen dass Menschen fehlerhaft sind und so auch fehlerhafte Urteile entstehen können, daher sollten keine Ultimativen Urteile gefällt werden können.

SIe reden in ihrem Post von Opferschutz über Täterschutz.
Dieser Grundsatz hat jedoch einige problematische Implikationen. Man kann eine Tat nicht rückgängig machen, daher kann das eigentliche Opfer nicht mehr vor dem Täter geschützt werden. Daher bleibt nur zukünftige "potenzielle" Straftaten zu verhindern. Nur kann man diese Straftaten leider nicht vorhersehen und es ist auch nicht möglich Menschen so gut einzuschätzen, dass man zukünftige Täter und nicht-Täter perfekt trennen kann. Also werden zwangsläufig Menschen die nie mehr eine Straftat begehen zu zukünftigen Tätern erklärt und entweder sehr lange eingesperrt oder hingerichtet.
Daher ist es in DE so, dass Menschen nur für tatsächlich begangene Taten verurteilt werden und sollte eine zusätzliche Gefährdungspotenzial bestehen nach vollzogener Haft in die Sicherungsverwahrung kommen. Dort wird immer wieder geschaut ob das Gefährdungspotential weiterhin besteht oder ob die Sicherungsverwahrung aufgehoben werden kann. Die Todesstrafe erlaubt diese nachträgliche Kontrolle nicht.
Die Klagen gegen die Sicherungsverwahrung haben sich auf deren nachträgliche Anordnung, bezogen, nicht auf die Sicherungsverwahrung selber.

Die Todesstrafe ist außerdem nicht vereinbar mit den Menschenrechten. Für mich persönlich ist das ein wichtiger Faktor, ob sie das auch so sehen ist ihre Sache. Ich würde mir allerdings Wünschen, dass sie sich darüber Gedanken machen, ob sie das Prinzip der Menschenrechte für die Todesstrafe opfern wollen.

Zur News:
Der Mensch definiert sich nicht durch seine physische Erscheinung sondern durch seine Persönlichkeit. Wenn durch Krankheit seine Persönlichkeit stark verändert wurde ist er, trotzdem sein Körper noch der selbe ist, eine neuer Mensch. Seine Verurteilung zum Tode sollte daher angepasst werden.

[ nachträglich editiert von ftp392 ]
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18.05.2011 13:03 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -5
 
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@DrGonzo87: "Meiner Meinung nach ist die Todesstrafe barbarisch und unmenschlich. NIEMAND hat das Recht einem Menschen das Leben zu nehmen, ganz gleich wer, warum oder nach welcher "Rechtsgrundlage"."

Und wer gibt einem das Recht einen Menschen ein Leben lang wegzusperren oder Strafzettel auszustellen?

"Kann mir jemand sagen wie hoch die Verbrechensrate in den USA trotz all ihrer ach so dollen "echten" Strafen ist? Wo ist die Abschreckung?"

Die Todesstrafe soll nicht abschrecken, sie soll einen Mörder aus der Welt befördern.
Abschrecken wäre es "bestenfalls" wenn man dem Mörder das antun würde was er dem Opfer angetan hat oder öffentlich zu Tode foltern würde, DAS ist unmenschlich.
Um Abschreckung kümmert sich heute kein Mensch mehr.
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18.05.2011 13:10 Uhr von mysteryM
 
+5 | -2
 
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vollkommen Richtig ! zur Tatzeit 1984 war er 36 , glaube nicht das er da schon an Altersdemenz litt.
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18.05.2011 13:15 Uhr von anderschd
 
+5 | -3
 
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Tod mit Tod: bestrafen klingt eher nach Vergeltung statt nach Strafe. Und das wiederum hört sich nach Auge um Auge an.

Was wir anderen Ländern zum Nachteil geltend machen, kann für uns ja nicht zum zivilen, humanen Strafrecht zählen.

Wer hat davon etwas? Ich glaube, von den Hinterbliebenen würden die Wenigsten diese Art der Bestrafung wählen. Oder glaubt wer, dass in der Anti -Todesstrafen -Bewegung der USA keine Hinterbliebenen von Morddelikten tätig sind?

Ein, "wenn ihr betroffen seid" Argument zieht auch nicht.
Wenn die Bestrafung in den Händen der Opfer oder deren Verwandtschaft liegen würde,
dann wären wir bald für die Todesstrafe bei immer kleiner werdenden Delikten.
Die Schamgrenzen würden völlig verschwinden. Das kann ein Staat nicht zulassen.
Nur sollte er natürlich als Beispiel vorran gehen.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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18.05.2011 13:17 Uhr von sesh
 
+4 | -11
 
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@Pakratius: "Täter haben Menschrechte, ja haben sie... Iaut Interpretation deines Kommentares haben das die Opfer anscheinend nicht ?"

Frage:
Warum lügst du so dreist?
WO habe ich gesagt Opfer hätten keine Menschenrechte?

Kannst du nicht mehr anders als einfach und plump zu lügen?

"Täter laufen frei herum, die Geschädigten werden verurteilt !"

In deiner komischen Phantasiewelt, vielleicht. Es sei denn du hältst die Täter für die eigentlichen Opfer. Es gibt ja solche Verwirrten, die z.B. Opfer von Kindesmißbrauch für Täter halten, wenn sie "sexy mit ihrem Arsch wackeln", und den Täter für das "Opfer der eigenen Hormone".

Wenn du so einer bist, bitte sagen.
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18.05.2011 13:18 Uhr von DrGonzo87
 
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@LoneZealot: Du vergleichst das "Recht" einer Regierung auf Todesstrafe mit dem Recht Parkzettel auszustellen? Aaaaaalles klar...
Nebenbei: Die Todesstrafe wurde vor allem deswegen eingeführt, um weitere potenzielle Verbrecher abzuschrecken. Da dieser Effekt erwiesenermaßen nicht eingetreten ist und sich deiner Meinung nach "kein Mensch mehr darum kümmert", warum mit dieser Mittelalterpraktik weitermachen???
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18.05.2011 13:25 Uhr von sesh
 
+3 | -9
 
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@DrGonzo87: "Da dieser Effekt erwiesenermaßen nicht eingetreten ist und sich deiner Meinung nach "kein Mensch mehr darum kümmert", warum mit dieser Mittelalterpraktik weitermachen??? "

Na das ist doch völlig klar, und den Grund sieht man hier im Thread doch auch.

DER
PÖBEL
WILL
BLUT
SEHEN!

So einfach ist das.
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18.05.2011 14:03 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -0
 
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@ftp392: Ich kann Ihre Argumente nachvollziehen: und sehe sie auch ein, allerdings kommt einem der "kalte Kaffe" hoch, wenn man mitbekommt, wie Kapitalverbrecher freikommen, wo diverse Gutachter und auch der Strafvollzug sich einig sind, daß sie nicht geheilt sind und gefährlich für die Allgemeinheit sind.

Oft werden die dann wieder rückfällig und man fragt sich, ob man die Opfer nicht hätte retten können?!?

Leider ist kein System perfect, aber gefühlsmäßig würde ich lieber ab und zu einem Straftäter "Unrecht" tun, als Unbescholtenen. Natürlich müssen auch Täter gewisse Rechte haben, allerdings sollte es eine Möglichkeit geben, die einzuschränken, wenn sie damit gleichzeitig die Rechte von Anderen gefährden.

Wir werden garantiert keine optimale Lösung finden, aber ich bin sicher, Sie können zumindest auch meine Bedenken oder Intensionen verstehen.
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18.05.2011 14:50 Uhr von sesh
 
+1 | -9
 
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@Andreas-Kiel: "allerdings kommt einem der "kalte Kaffe" hoch, wenn man mitbekommt, wie Kapitalverbrecher freikommen, wo diverse Gutachter und auch der Strafvollzug sich einig sind, daß sie nicht geheilt sind und gefährlich für die Allgemeinheit sind."

Aber man hat trotzdem den besten Grund sie freizulassen.
Weil es gerecht ist.

"aber gefühlsmäßig würde ich lieber ab und zu einem Straftäter "Unrecht" tun, als Unbescholtenen"

Ein Staat, Jemandem kalkuliert Unrecht antut, ist kein Rechtsstaat. Und in so einem will ich auch nicht leben wollen.
Ich glaube es wird gemeinhin unterschätzt, wie extrem wichtig ein Rechtsstaat ist.

Und es gilt weiterhin:
Keine Strafe ohne Urteil!

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