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Volkszählung in Bitburg: Familie bekommt 224 falsche Fragebögen

Die Familie Daleiden bekam vom Statistischen Landesamt in Bad Ems vier Pakete mit insgesamt 224 Fragebögen zugesandt. Sie sollten für die Gebäude- und Wohnungszählung ihre Häuser auflisten, doch die Familie besitzt nur ein Haus sowie zwei Gebäude bei einer Eigentümergemeinschaft.

Das Ausfüllen sowie Zurücksenden aller Bögen ist Pflicht und erfolgt auf eigene Kosten. Die Behörden sahen den Fehler aber ein. Die Familie soll nun nur ihren Fragebogen ausfüllen. Aber genau der wurde nicht mitgeschickt.

Die 224 Fragebögen können aber nicht noch mal verwendet werden, da Adresse, Objektanschrift, Gebäude-Identifikationsnummer bereits vermerkt wurden. Doch die Steuergelder für diesen Patzer belaufen sich angeblich nur auf Centbeträge.


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WebReporter: promises
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Familie, Missgeschick, Fragebogen, Volkszählung, Zensus
Quelle: www.volksfreund.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2011 10:15 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -0
 
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Werd meinen heute Abend online ausfuellen hab aber schon von nem Kollegen gehoert, dass die Fragen sehr duerftig sind bzgl. Immobilien. Zu einer interessanten Auswertung von der Effektivitaet von Subventionen zur energetischen Sanierung von Gebaeuden wird keine einzige praktische Frage gestellt. Dafuer aber, wie viele Badezimmer das Haus hat..hallo?
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18.05.2011 10:52 Uhr von Allmightyrandom
 
+12 | -0
 
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Davon: abgesehen frage ich mich, wie genau eine Volkszählung ist, bei der "nur" 10% angeschrieben werden...
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18.05.2011 11:29 Uhr von SClause
 
+2 | -0
 
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@derSchmu2.0: Ich weiß nicht wie es in Deutschland ist, aber in Österreich zahlt man Kanalgebühr (Abwasser). Hat man 5 Bäder ist diese viel höher, da mehr Abwasser anfallen KÖNNTE. Selbst wenn man allein in dem Haus wohnt.
Also viel Spaß beim Ausfüllen heute Abend ;-)

Edit: Ganz vergessen: Nach Dachfläche geht es auch, je mehr Dach desto höher die Gebühr

[ nachträglich editiert von SClause ]
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18.05.2011 11:33 Uhr von Geschaeftsleitung
 
+2 | -0
 
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gesehen ziemlich genau, weil alle Eigentümer die Daten Preis geben müssen.

Es wird nicht gezählt, wieviele Bäder vorhanden sind, sondern ob sich ein Bad innerhalb der Wohnung befindet. Denn "damals" gab es gerne Etagenbäder für alle Mieter.
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18.05.2011 11:39 Uhr von atrocity
 
+2 | -1
 
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@derSchmu2.0: Vorsicht beim online Ausfüllen. Die Behörden bieten das ganze nur ohne https Schutz an...
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18.05.2011 11:50 Uhr von Geschaeftsleitung
 
+1 | -0
 
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@SClause: Dies ist hier auch so. Abwasser wird nach Frischwasser zulauf berechnet (Wasseruhr). Niederschlagswassergebühren (nach bebauter Fläche) gibt es hier auch teilweise. Zum Glück haben dies noch nicht alle Kommunen umgesetzt. Dafür braucht es aber keinen Zensus.
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18.05.2011 11:51 Uhr von Mat_h
 
+1 | -0
 
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@SCluse: In Deutschland zahlt man die Abwassergebühr nach Verbrauch des Wasserzählers.

Versiegelte Flächen (Dächer, Wege, Terrasse) müssen natürlich auch angegeben werden für die Regenwasserabgabe...
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18.05.2011 11:52 Uhr von BadBorgBarclay
 
+1 | -0
 
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@SClause: Wieviele Badezimmer, wieviel Dach und so man hat gibt man allerdings auf den Jeweiligen Steuerformularen an damit diese berechnet werden können. Diese bei der Volkszählung anzugeben ist Überflüssig.
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18.05.2011 12:24 Uhr von Philippba
 
+0 | -2
 
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Tja, wenn der Staat weiß, was ihr habt: dass darf ich hier leider nicht schreiben. Schade eigentlich
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18.05.2011 12:43 Uhr von SN_Spitfire
 
+7 | -0
 
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Finde den: Zensus höcht fragwürdig.
Wir besitzen ein Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten.
Wir als Vermieter sollen hier NAMENTLICH angeben, wer in diesem Wohnhaus derzeit wohnt.
Wir und auch mehrere Bekannte, welche ebenfalls vermieten werden diesen Teil NICHT ausfüllen, da ich
1. keine Einwilligung meiner Mieter einfordern will
2. hierfür das örtliche Einwohnermeldeamt zuständig ist.

Verarschen lassen wir uns jedenfalls nicht!
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18.05.2011 14:18 Uhr von BalloS
 
+6 | -0
 
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jaja: Erst Zensus, dann die Zeugen Jehovas und wenn der Zensusmüll ausgewertet ist, hat man das Finanzamt, die Behörden und vor allen Dingen die GEZ vor der Tür stehen.

Der Staat wittert da Millionen, die er dem Bürger aus der Tasche ziehen will.

Eine Volkszählung ist darüber überhaupt nicht möglich.


Mein Beileid an all diejenigen, die sich haben verarschen lassen und wirklich auch noch die 100% richtigen Angaben gemacht haben. Kauft euch am besten schon mal einen Hund, um die Bettler des Staates zu verscheuchen.
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18.05.2011 17:52 Uhr von fallobst
 
+0 | -1
 
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@ balloS: na die gez geht übers einwohnermeldeamt, wenn ich mich nicht irre. das geht ja immer noch am schnellsten.

und wo ist das problem mit dem finanzamt?
wenn steuerhinterzieher damit gefasst werden ist es umso besser. immer schön mehr sozialstaat fordern, aber nicht bereit seinen teil dazu beizutragen. super.

bettler des staates... hmm, aber wenn der staat die löcher in der straße nicht schließt bist du bestimmt der erste, der sich beschwert, oder?

man sollte schon kritisch mit solchen sachen umgehen, aber hysterisch rumzukrakelen ist sinn- und nutzlos
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23.05.2011 18:38 Uhr von DtSchaeferhund
 
+0 | -0
 
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Was soll der Zensus eigentlich? Wäre es nicht billiger und genauer, einfach die Daten der Einwohnermeldeämter und Finanzämter abzugleichen?
Wer nicht gemeldet ist und keine Steuern zahlt, wird 1. beim Zensus kaum wahre Angaben machen und 2. wird er ohnehin nicht angeschrieben, da das Einwohnermeldeamt seine Adresse nicht kennt.

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