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Razzia bei Hapag-Lloyd wegen Preisabsprache

In der Reedereizentrale der Firma Hapag Lloyd durchsuchten am gestrigen Dienstag Fahnder der EU-Kommission die Geschäftsräume und verlangten Akteneinsicht. Der Reederei wird vorgeworfen, Preisabsprachen mit anderen Containerdienstleistern getroffen zu haben, um überhöhte Preise durchzusetzen.

Auch die Reederei Hamburg-Süd, die zur Oetker-Gruppe gehört, wurde im Auftrag der EU-Kommission durchsucht. Unter den Verdacht der Kartellbehörde fällt auch der dänische Konzern Möller Maersk, welcher als die weltgrößte Container-Reederei gilt.

Die beteiligten Firmen bestätigten die Durchsuchung, gehen aber davon aus, dass sich der Verdacht der EU-Kommission nicht erhärten lässt. Einen Verstoß gegen EU-Regeln könne man nicht sehen. Das Ausnutzen einer Monopolstellung zum Schaden vor Konkurrenten oder Verbrauchern ist in der EU verboten.


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WebReporter: ROSROS
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Razzia, EU-Kommission, Reederei, Preisabsprache, Hapag-Lloyd
Quelle: www.welt.de

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18.05.2011 08:31 Uhr von ROSROS
 
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Ich denke mal, in jedem Markt, wo es nur eine Handvoll großer Player gibt, kommt es zu Preisabsprachen, - die Frage ist immer nur, ob man das nachweisen kann.

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