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Freundin erstochen und verbrannt - Laut Täter ein tragischer "Unfall"

Das Landgericht Saarbrücken verurteilt Kai Z. (23) zu lebenslanger Haft. Kai Z. behauptete, dass der Tod seiner Freundin ein Unfall war.

Der Täter stach auf sein 22-jähriges Opfer im Wald ein, aufgrund einer schweren Verletzung an der Halsschlagader verblutete die Frau. Kai Z. sah ihr beim Sterben zu und wartete bis sie tot war. Danach zündete Kai Z. die Leiche an.

Kai Z., ein Soldat, plädierte auf Freispruch. Laut Verteidiger dürfe sein Mandant maximal fünf Jahre Haft wegen Totschlags erhalten. Es wurde aber laut Antrag der Staatsanwaltschaft verurteilt, und die sieht den Tatbestand für eine lebenslange Haft erfüllt.


WebReporter: GoWithTheFlow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Unfall, Mord, Täter, Delikt
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2011 07:55 Uhr von GoWithTheFlow
 
+8 | -1
 
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Ich finde es Menschen verachtend, wenn man bei einem solchen Tathergang von einem "Unfall" spricht. Und sehr respektlos gegenüber dem Opfer, wenn man dann noch auf "Freispruch" plädiert.
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18.05.2011 08:21 Uhr von Seridur
 
+5 | -1
 
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ganz richtig scheints ja weder: bei taeter, noch verteidigung zu ticken. wie kann man denn in einem solchen fall noch von "unfall" reden. spaetestens beim verbrennen wirds unmoeglich die version zu glauben. die arme frau.
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18.05.2011 11:01 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -0
 
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@Seridur dem Verteidiger darfst du das nicht krum nehmen, der soll ja schließlich verteidigen, ist sein Job. Er wird selbst nicht an die Unschuldigkeit seines Mandanten glauben.

Also Messer, warten bis der Tod eintritt und Verbrennen deuten nicht auf Unfall hin.....
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19.05.2011 02:23 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -1
 
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@CoffeMaker Deshalb werden ja viel zu häufig unzulängliche Urteile gefällt, weil die Rechtanwälte (auch Rechtsverdreher genannt) mit Lügen und aus der Nase gezogenen Schwachsinn den Richtern etwas erzählen, was mit der Realität nicht zu vereinbaren ist.

Ich hatte mal einen Rechtsstreit und da hat mein Anwalt auch zu mir gesagt, so wie ich ihm das schildere würde ich kein Recht bei Gericht bekommen und schlug mir eine andere Version der Aussage vor. Daraufhin habe ich den Anwalt verlassen, habe mich selbst verteidigt, und zwar mit meiner ehrlichen Aussage und habe recht bekommen.

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