18.05.11 06:00 Uhr
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Neue Studie über das Rotationsverhalten des Kometen Hartley 2

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Nalin H. Samarasinha vom Planetary Science Institute in Tucson (Arizona) hat neue Einblicke in den Kometen Hartley 2 gewonnen. Die Wissenschaftler untersuchten Aufnahmen des Kometen, die am ebenfalls bei Tucson liegenden Kitt Peak National Observatory entstanden.

Samarasinha zufolge belegen die zwischen dem 1. September und 15. Dezember 2010 gemachten Bilder eindeutig, dass der Komet keine stabile Rotationsperiode mehr aufweist. Die Auswertung von Daten aus der Koma des Kometen zeigte merkliche Strukturveränderungen, die zum Teil mehrere Tage andauerten.

Der Grund für die langsamere Rotation des rund zwei Kilometer langen Kometenkerns ist nach Ansicht des Teams eine Veränderung des Drehmoments. Dafür verantwortlich sind höchstwahrscheinlich Gasjets, die aus der Oberfläche des Kometen hervorbrechen, seine Rotationsperiode beeinflussen und ihn ins Taumeln bringen.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Astronomie, Sonnensystem, Komet, Rotation
Quelle: www.astropage.eu

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2011 06:00 Uhr von alphanova
 
+9 | -2
 
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Die Erforschung von Kometen ist deshalb sehr interessant (und auch wichtig), weil es Relikte aus der Frühzeit des Sonnensystems sind und dementsprechend wertvolle Hinweise auf die zu der Zeit ablaufenden Prozesse liefern können.
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18.05.2011 13:44 Uhr von gravity86
 
+2 | -0
 
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Kometen: Außerdem wird vermutet, dass Kometen die ersten Kohlenstoffverbindungen und andere wichtige Mineralien und somit das Leben zur Erde transportiert haben.

Ist sehr faszinierend, wenn man mal bedenkt, dass solche Veränderungen der Rotation die Flugbahn insgesamt beeinflussen können und dazu führen könnten, dass uns irgendwann ein Komet näher kommt als zuvor berechnet. Alle Kometen können ja nicht ständig beobachtet werden...

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