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Archäologen entdecken 3.400 Jahre altes Herrscher-Schwert

Eine interessante Entdeckung machten jetzt Forscher in Sachsen-Anhalt. Bei Ausgrabungen entdeckten sie ein altes bronzenes Herrscher-Schwert. Das Alter des Fundstücks wird mit rund 3.400 Jahre angegeben.

Das Bronzeschwert sei eine Grabbeigabe gewesen und wurde in Oechlitz (Saalekreis) entdeckt. Das Schwert ist 35 Zentimeter lang und soll 2012 im Landesmuseum für Vorgeschichte der Stadt Halle ausgestellt werden.

"Die Funde sind ein Glücksfall, weil wir dadurch die Menschen der Himmelsscheibe besser verstehen. Diese Herrscher kontrollierten offenbar die Verkehrswege und damit auch die Warenströme durch das mitteldeutsche Gebiet", sagte Landesarchäologe Harald Meller.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Archäologie, Schwert, Herrscher, Himmelsscheibe
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2011 19:31 Uhr von Mecando
 
+18 | -9
 
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Tolles Bild: Für das Bild in Zusammenhang mit der News gibts von mir ein Minus.
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17.05.2011 19:38 Uhr von Nudelholz
 
+7 | -15
 
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@Mecando: Für den Kommentar in Zusammenhang mit der News gibts von mir ein Minus.
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17.05.2011 20:01 Uhr von georgygx
 
+8 | -4
 
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hmmm: 35 cm schwert ?

ich kenne schwerter, da ist alleine der handgriff 35 cm lang
das klingt eher wie ein fleischmesser :)
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17.05.2011 20:28 Uhr von exchangefrank
 
+6 | -1
 
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@georgygx: 35cm entsprechen ungefähr einem Kurzschwert, was du meinst sind womöglich Zweihandschwerter bzw. Langschwerter
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17.05.2011 21:08 Uhr von stekemest
 
+8 | -1
 
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Schwert oder nicht Schwert: Leider lassen sich bislang weder Bilder, noch weitere Informationen auftreiben. Mit 35 cm Gesamtlänge wäre das selbstverständlich kein Schwert, auch kein Kurzschwert, sondern bestenfalls ein Dolch. Es kann jedoch sein, dass der Griff aus organischem Material bestand, das natürlich im Boden verrottet ist - übrig blieb nur die Klinge. Solche Klingen, die am oberen Ende (an den "Schultern") leicht verbreitert sind und an die dort mit Nieten der Griff appliziert wurde, sind für die genannte Zeit nicht untypisch. Da dieselbe Konstruktion auch für Dolche angewandt wurde, lässt sich zwischen Dolch und Schwert nicht immer eindeutig unterscheiden, zumal auch die bronzezeitlichen Schwerter oft recht klein waren - Gesamtlängen um die 50 cm sind keine Seltenheit. Vermutlich waren auch die Schwerter primär Stichwaffen, da Bronze sehr leicht bricht, sodass auch in der Handhabung kein großer Unterschied besteht. Unsere Definitionen von Dolchen und Schwertern lassen sich eben nicht auf alle Epochen problemlos anwenden. Insgesamt dürfte die Waffe jedenfalls größer gewesen sein als 35 cm.
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17.05.2011 22:47 Uhr von eScapLaY
 
+1 | -0
 
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Hmm: Kann sein das ich Mist erzähle aber waren Herrscher-Schwerter nicht eher eine Art Dekoration? Somit könnte es auch ein Schwert in einem kleineren Maßstab sein etc.
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17.05.2011 23:37 Uhr von Damasichthon
 
+3 | -1
 
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für diese zeit - 1400v.Chr! - ist das ein schwert: 35cm...
das mag erst mal ein wenig kurz und einfach klingen. aber man sollte folgendes bedenken:
bronze ist ein relativ weiches material. formt man zu große klingen werden sie instabil oder aber so schwer, dass man sie nicht führen kann!
die max. schwertlänge setzt sich immer aus folgenden relationen zusammen: stabilität des materials, gewicht der waffe und schmiedekunst.
dazu kommt, das bronze zu dieser zeit EXTREM teuer war. das war zu diesem zeitpunkt eine art high-tech material. ein schwert von 35cm ist eine beeindruckende waffe zu dieser zeit.

die schwerter die hier manch einem im geiste herum schwirren sind schwerter aus dem 14,15 jhr. zu dieser zeit konnte man stahl fertigen und hatte einen großen erfahrungsschatz an schmiedekunst. erst deswegen gab es zu dieser zeit klingen mit 3m und mehr (objekte hängen z.b. im dresdener zwinger).
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17.05.2011 23:48 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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@stekemest sehr gut erklärt

Das die Schwerter dieser Zeit so kurz waren lag aber nicht nur daran das Bronze brüchig war sondern auch die damals herrschende Körpergröße (Menschen waren damals kleiner) sowie an der Schwierigkeit der Bronzegewinnung, ich denke vor allem die Bronzegewinnung / Vverarbeitung sorgte dafür das Waffen nicht größer als unbedingt nötig hergestellt wurden.
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18.05.2011 09:14 Uhr von Afkpu
 
+1 | -0
 
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*damas: Bronze war in der Bronzezeit zwar sehr wertvoll, aber keineswegs teuer, besonders wenn du bedenkst, dass die meisten relativen Chronologien aus dieser Zeit auf bronzenen Objekten basieren. Deutungen gehen ja so weit, dass Bruchbronze in genormten Größen als Zahlungsmittel verwendet wurde, da diese These allerdings nur über Hortfunde argumentiert wurde finde ich sie nicht unbedingt treffend.

@ News

Leider weder ein Bild noch eine Typisierung des Schwerts, was die Deutung des Fundes bzw. seine Wichtigkeit verständlicher machen würde.

Auch der Ausdruck "Herrscher-Schwert" erscheint mir etwas unglücklich und ist vermutlich der Zeitung geschuldet. Genau so wie man in der Forschung dazu übergeht früher "Adelsgräber" genannte Gräber nun "Prunkgräber" zu betiteln, weil man den Begriff Adel einfach nicht auf die damalige Zeit mit abschließender Sicherheit anwenden kann, scheint mir die Bezeichnung "Herrscherschwert" ohne den Vergleich mit in Verbindung stehenden Funden, bzw der Fundsituation und dem Deponierungsverhalten stark vorschnell.

Und jetzt erwarte ich wieder dutzende Negativbewertung weil mein Text den Leuten zu lang ist ;)
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23.07.2011 21:21 Uhr von Ashert
 
+1 | -0
 
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Das Herrscher-Schwert? Ich dachte das hatte Conan der Archäologe schon gefunden, hier der Beweis! :D
http://youtu.be/...

[ nachträglich editiert von Ashert ]

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