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Entwickler warnt: "Gebrauchte Spiele sind schlimmer als Raubkopien"

Mike West vom Entwicklungsstudio Lionhead, das sich für "Fable III" verantwortlich zeichnet, hat sich zu Raubkopien und gebrauchten Spielen geäußert.

Während er Raubkopien als unabwendbares Übel ansieht, sieht er im Handel mit Gebrauchtspielen eine wesentlich größere Gefahr.

Denn weder Vertrieb noch Entwickler verdienen Geld beim Handel mit gebrauchten Spielen. Sämtliche Erlöse daraus stecken sich Unternehmen in die Tasche, die sich darauf spezialisiert haben.


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WebReporter: Session9
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Spiel, Verkauf, Entwickler, Raubkopie
Quelle: de.ign.com
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2011 14:53 Uhr von Session9
 
+11 | -0
 
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Klar, dass die Publisher aus wirtschaftlichen Gründen gegen Gebrauchtspiele sind - aber warum sollte mich das abhalten, 20 Euro oder noch weniger zu zahlen, wenn ich mich ein paar Wochen gedulde?

In der Quelle gibt es noch viele Hintergrundinfos, wie Publisher verhindern wollen, dass Spiele überhaupt noch verkauft werden können.
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17.05.2011 15:02 Uhr von frozen_creeper
 
+38 | -1
 
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Jaja dass die Autoindustrie noch nicht darauf gekommen ist, schließlich geht der doch auch ne Menge Kohle durch die Lappen, weil die Kunden sich keinen Neuwagen kaufen... Erlich gesagt finde ich die Aussage von Mike West mehr als schwach.
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17.05.2011 15:15 Uhr von vmaxxer
 
+25 | -1
 
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Hmja: Klar, einen Raubkopierer kann man ja abmahnen oder auf schadensersatz verklagen etc. Jemand der Legal Spiele kauft nicht. Dumm gelaufen.

Solchen Firmen wünsche ich nur eines: Die schnelle Insolvenz.

Anstatt das die froh sind das jemand deren Kram kauft wollen sie lieber zweimal kassieren. Mal ganzu abgesehen davon das der Erstkäufer, der sein Spiel wieder zu Geld gemacht hat, dieses mit Sicherheit auch wieder in Spiele Investieren wird.

Das Beispiel mit dem Gebrauchtwagen passt schon sehr gut.
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17.05.2011 16:27 Uhr von Nobody-66
 
+8 | -1
 
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wenn sie das spiel: für 5 euro das stück verkaufen, würde sich auch kaum einer noch gebrauchte spiele holen
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17.05.2011 16:46 Uhr von SunFunStayPlay
 
+3 | -0
 
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kwt: Auf der einen Seite kann ich die Entwickler ja verstehen, da wird viel Zeit und Geld in ein neues Spiel investiert, und am Ende wirds von Hinz und Kunz kopiert oder weitergegeben, auf eine Spieleschmiede muss effektiv wirtschaften....

Und sind wir doch mal ehrlich, wir würden auch nicht für Umme 40 Stunden die Woche arbeiten gehen. Bis auf kleine Independent-Spieleschmieden kann sich doch keiner leisten, 5€ für ein Spiel zu verlangen, und wenn, dann sieht es auch dementsprechend aus.

Das Problem sehe ich vielmehr in der Qualität der Spiele. Ich bin nicht bereit, 40 € für ein Spiel zu zahlen, das ich nach 10 Stunden durch habe.
Vorbei scheinen die Zeiten, als man noch ganze Wochenende vor dem Bildschirm saß, packende Stories oder interessante Charaktere sehe ich kaum noch in aktuellen Spielen.
Und für die wenigen Ausnahmen bin ich dann auch bereit, Geld auszugeben...

[ nachträglich editiert von SunFunStayPlay ]
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17.05.2011 17:33 Uhr von tutnix
 
+9 | -0
 
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@SunFunStayPlay: nun das prinzip, das ich jederzeit etwas verkaufen kann, was sich in meinen besitz befindet, hat sich jahrhundertelang bewährt. das gewisse publisher und entwickler dieses prinzip unterlaufen wollen, kann ich nicht nachvollziehen.
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17.05.2011 17:52 Uhr von SunFunStayPlay
 
+0 | -0
 
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@tutnix: Das war jetzt auch eher auf die auch in der Vergangenheit immer wieder vorkommenden Kommentare über die ach so pösen Spielehersteller und Publisher bezogen, die ja nur Geld verdienen wollen...wir leben nunmal in einer kapitalistischen Gesellschaft, jeder der sich über die hohen Preise beschwert würde auf der anderen Seite niemals für Lau arbeiten gehen...

Was gebrauchte Spiele angeht geb ich dir aber Recht, das finde ich auch ein Unding, ich habe schließlich für den Besitz bezahlt, aber zwischen Besitz und Eigentum herrscht ja nochmal ein großer Unterschied...
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17.05.2011 18:27 Uhr von tutnix
 
+2 | -0
 
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@SunFunStayPlay: "Was gebrauchte Spiele angeht geb ich dir aber Recht, das finde ich auch ein Unding, ich habe schließlich für den Besitz bezahlt, aber zwischen Besitz und Eigentum herrscht ja nochmal ein großer Unterschied..."

das ist in der tat ziemlicher schwachsinn, die wollen uns wirklich weismachen das man nur ein nutzungsrecht erhält. naja wenigstens das nutzungsrecht geht in unser eigentum über (wer weiss wielange noch) und kann jederzeit verkauft werden, ohne das der publisher/entwickler für eine schon längst abgegoltene sache nochmal kassiert ;).
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17.05.2011 19:38 Uhr von SyXxPaC01
 
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So Leuten sollte man einfach Boykottieren, verstehe eh nicht was man an Fable gut finden kann, stink langweiliges Spiel

ich kauf viele spiele gebraucht oder low bugdet, wenn es das nicht mehr gäbe, würde ich vielleicht 2 Spiele im Jahr kaufen, so sind es fast 10
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18.05.2011 17:31 Uhr von Enny
 
+1 | -0
 
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Gebrauchte Spiele sind gebraucht: Gebrauchte Spiele sind Spiele für die schon bezahlt wurde.
Somit ist das verquer gedacht.
West kann froh sein über jedes verkaufte Spiel. alles andere ist unwichtig.

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19.05.2011 15:18 Uhr von Cyphox2
 
+0 | -0
 
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Die wollen doch nur den Verlust, den se durch Raubkopien einfahren, an anderer Stelle kompensieren. Software, Musik, Filme etc. lassen sich eben sehr einfach kopieren. Dadurch entstehen potentielle Verluste. Bei diesen ach so tollen Vergleichen mit Autoindustrie etc geht das nich, Autos kann man nicht für lau kopieren. Niemals. Da sie auf ewig gegen die Raubkopiererszene verlieren werden, versuchen se´s eben an anderer Stelle. Sind eben auch nur Firmen. Die sich nunmal leider nicht durch Luft und Liebe finanzieren können.

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