17.05.11 13:27 Uhr
 1.349
 

Drogenbericht 2011: Alkohol wird immer mehr zum Problem

Die gute Nachricht beim Drogen- und Suchtbericht 2011 lautet, dass immer weniger Jugendliche zu Drogen greifen. Die schlechte Nachricht: Alkohol wird zu einem immer größeren Problem.

Die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans sagte, Deutschland sei beim Alkoholkonsum "an vorderster Stelle im Ländervergleich". Insgesamt gäbe es in Deutschland 1,3 Millionen Alkoholabhängige.

Auch die Internetsucht wurde in dem Bericht aufgenommen, wonach 560.000 Menschen in Deutschland daran leiden und jeden Kontakt zur Außenwelt abgebrochen haben.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Droge, Alkohol, Problem, Bericht, Sucht
Quelle: www.n-tv.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her
Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten
Verbraucherschützer entdecken krankmachendes Blei in Modeschmuck

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.05.2011 13:36 Uhr von Aweed
 
+10 | -2
 
ANZEIGEN
das soeine: Drogenbeauftragte eines ganzen Landes ist ist mir unbegreiflich von den meisten sachen hat diese frau nicht den hauch einer ahnung und verlässt sich auf "studien" und son mist...
Kommentar ansehen
17.05.2011 13:42 Uhr von Phyra
 
+11 | -4
 
ANZEIGEN
nur 1,3millionen? das stimmt ja wohl nur wenn sie alkoholsucht erst ab mehreren krankenhausaufenthalten definieren.
realistisch gesehen ist jeder der pro tag 1 oder mehr flacshen bier trinkt alkoholsüchtig, wenn auch vielelciht noch kein problemfall.
Kommentar ansehen
17.05.2011 13:56 Uhr von Experimentalist
 
+13 | -6
 
ANZEIGEN
Jetzt wirklich? "Die gute Nachricht beim Drogen- und Suchtbericht 2011 lautet, dass immer weniger Jugendliche zu Drogen greifen. Die schlechte Nachricht: Alkohol wird zu einem immer größeren Problem."

Wie gut das Alkohol gesund und legal ist. Ne´ Flasche Vodka geht immer, ist ja keine Droge, legal und als Teil unserer Kultur toleriert. </sarcasm>

Legalize it!
Kommentar ansehen
17.05.2011 15:21 Uhr von freax
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
Tja: ich gehe jede Wette ein, dass daraus wieder falsche Schlüsse gezogen werden. Warum trinken so viele Leute so oft? Warum verschanzen sich so viele Menschen hinter einer virtuellen Existenz? Weil sie es im realen Leben nicht mehr aushalten und es nicht mehr auf die Reihe kriegen. Ist das jetzt Schuld der Menschen, oder Schuld der Gesellschaft, die nur bestimmte Stereotypen akezptiert und alle ausschliesst, die nicht einem sehr eng gestrickten Schema entsprechen?

Ich fühle mich in dieser Welt auch nicht mehr wohl und habe mitlerweile starke Probleme damit "zu funktionieren" und ich kenne viele, denen es ähnlich geht. Ich habe keine Lust, nur nach meiner Produktivität beurteilt zu werden, eine Nummer im System zu sein und ständig dem Druck von Seiten des Arbeitgebers oder irgendwelcher Behörden nachzugeben. Aber was passiert, wenn ich das nicht mehr tue? Ich falle ziemlich schnell durch das Raster -> Hartz -> sozialer Abstieg etc. Anscheinend sind diese Probleme schon so weit gediehen, dass über 500tsd Menschen sich deshalb in eine virtuelle Realität zurückziehen. Irgendwelche Regularien und Restriktionen oder gar Strafen helfen hier nicht weiter, es muss ein Umdenken der Gesellschaft stattfinden.
Kommentar ansehen
17.05.2011 15:33 Uhr von Fassbier
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
Kneipenpreise: Vielleicht sollte man mal überlegen ob es so gut ist in den Kneipen Alkohol am billigsten zu verkaufen.

Ich sehe überall nur noch ähnliche Preislisten wie:

Cola/Fanta: 2,20€
Wasser: 2,50 €
Bier: 1,80 €
.
.

Edit: Neulich habe ich in einer Bar gesessen und für ein Wasser 3,50 € bezahlen müssen. Ich habe daraufhin mein Auto stehn gelassen und bin ab da auf das Bier für 1,80 (beides 0,5 l) umgestiegen

[ nachträglich editiert von Fassbier ]
Kommentar ansehen
17.05.2011 15:47 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -8
 
ANZEIGEN
@ Phyra: "realistisch gesehen ist jeder der pro tag 1 oder mehr flacshen bier trinkt alkoholsüchtig, wenn auch vielelciht noch kein problemfall."

aha...:)
Kommentar ansehen
17.05.2011 15:50 Uhr von gruen
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
@ freax: tja, irgendwie muss jeder den Kapitalismus ertragen
Kommentar ansehen
17.05.2011 17:00 Uhr von freax
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@gruen: Schön zusammengefaßt. Meine Gesellschaftskritik bezog sich zwar nicht nur auf den Kapitalismus, aber wenn man mal drüber nachdenkt, sind die meissten Symptome darauf zurückzuführen.
Kommentar ansehen
17.05.2011 17:01 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
Ich würde einfach die Alkopopsteuer erhöhen, das hat doch schon so gut funktioniert.


//Edit

Oh die Minusse zeigen das die ganzen Alkis keine Ironie verstehen.

Also nochmal für euch

/Ironie

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
Kommentar ansehen
17.05.2011 21:27 Uhr von gruen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ freax: Du kommst aber bei einer Kritik der hiesigen Gesellschaft(-sform) nicht um den Kapitalismus (oder wie man ihn so löblich auch nennt: "Freie Marktwirtschaft") drumherum. Das Dasein eines jeden Einzelnen ist durchaus geprägt und beeinflusst durch die Verhältnisse in denen er sich vorfindet und die er sich zu eigen macht
Kommentar ansehen
17.05.2011 23:49 Uhr von gruen
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@ ephemunch: Das darfst du so niemals anfangen. Da wirds Minusse hageln, das versteht keiner. Was Kommunismus *überhaupt* ist, versteht kaum einer, dabei ist es gar nicht so schwer. Aber mal ehrlich, wer will das schon wirklich wissen?

Jeder weiß: Das ist "Gleichmacherei" und endet immer in Unterdrückung und Machtmissbrauch (blablabla)

Das Witzigste ist ja, dass gerade die Demokratie "Gleichmacherei" ist. Jeder Mensch ist unterschiedlich und ist dennoch gleich vor dem Gesetz...

Egal, das Fass mach ich jetzt nicht auf...
Kommentar ansehen
30.05.2011 01:18 Uhr von KingPR
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was hat denn das jetzt mit Kommunismus zu tun? Wenns hier Kommunismus gäbe würd ich versuchen nen möglichst leichten Bürojob zu kriegen... hab ja keinen Vorteil dadurch, wenn ich mich jetzt bis zum Studium mit echter Arbeit quäle und mich dann 5 Jahre mit nem Vollzeitstudium zum Arbeiten zwingen muss. Wenn ich am Ende eh gleich viel Geld kriege, würde ich logischerweise den einfachsten Job machen. Und da es im Büro egal ist, wie ich morgens zur Arbeit komme (war zumindest in dem Büro so wo ich gearbeitet hab... solang man ordentlich aussah konnte man auch nach Bier und Kotze stinken wie man wollte... und gemächliches Arbeiten ist in vielen Büros sicher auch drin), was meinem Alkoholkonsum sicher zuträglich wäre.

Konplizierter Text :D
Kommentar ansehen
30.05.2011 01:33 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@KingPR im "Kommunismus" wäre es dir egal welchen Job weil da wird Arbeit zum Bedürfnis, heißt es gibt weitaus mehr Menschen wie Arbeit und jeder arbeitet nur noch nen paar Stunden am Tag (vielleicht 2-3 Tage die Woche) und das auch nur noch um nicht einzurosten :)

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job
Cyberangriff: ThyssenKrupp von Hackern angegriffen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?