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Bedrohte Tierarten: Auch kleinste Populationen können überleben

Von ihnen gibt es nur noch ein paar Exemplare: Berggorillas oder die Sibirischen Tiger gelten deshalb als aussterbende Arten, denn die magische Grenze einer überlebensfähigen Population lag bisher bei 5.000 Tieren.

Doch nun haben britische Forscher herausgefunden, dass sogar kleinste Populationen überleben können.

Entscheidend sei nicht die Anzahl, sondern bestimmte Voraussetzungen. Nun gibt es auch für die etwa 450 noch lebenden Sibirischen Tiger eine Hoffnung, sofern die spezifischen Lebensbedingungen erhalten bleiben.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tier, Art, Bedrohung, Aussterben, Population
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2011 14:02 Uhr von shathh
 
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450 nur noch? Das ist traurig.. :(
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17.05.2011 14:15 Uhr von Lyko
 
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Man stelle sich einfach mal uns Menschen vor...

wenn es nur noch 450 von uns geben würde...selbst mit unseren Vorteilen wie:

- Ganzjährige Fruchtbarkeit
- Gute und schnelle Anpassung an die Umwelt

wäre ein Überleben recht schwierig, wenn auch nicht unmöglich...hoffentlich schaffen die Tiger es irgendwie.
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17.05.2011 14:56 Uhr von Randall_Flagg
 
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Nur 450? Oh Mann :(
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17.05.2011 15:10 Uhr von Klecks13
 
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Eigentlich logisch: Von jeder neuen Art gibt es ja zunächst nur eine sehr kleine Population; auch uns Menschen gab es nicht gleich von Anfang an zu Tausenden.
Entscheidend ist, ob sich eine Art lange genug behaupten kann, bis sie eine stabile Population erreicht, oder ob sie vorher ausstirbt.

Beim Sibirischen Tiger hab ich aber leider nicht viel Hoffnung, da er von der einheimischen Bevölkerung trotz aller Verbote und trastischer Strafen nach wie vor gejagt wird :-(

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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17.05.2011 17:32 Uhr von Polyhymnia
 
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@Klecks13: Naja von jeder neuen Art gibt es durchaus sehr viele Exemplare, denn neue Arten enstehen durch darwinistische Selektion in voneinander isolierten Populationen. Wenn eine Population von 10.000 Organismen isoliert war und sich langsam an den isolierten, neuen Lebensraum optimiert hat, gab es "immer" 10.000 Exemplare dieser Art.
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17.05.2011 17:34 Uhr von the_dark_shadow
 
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was ist denn das für eine Überschrift ??? Da wird also von einer kleinsten Population geredet.
was ist eine kleinste natürliche Zahl x?
eine Zahl x, von der gilt, dass sie keinen Vorgänger innerhalb der definierten Menge der natürlichen Zahlen hat.
Was ist eine kleinste Population?
Jede Population, von der gilt, wenn sie noch ein Element weniger hätte, wäre es keine Population mehr.
Eine kleinste Population wären also 2 Individuen

und die soll überlebensfähig sein ???

aus meiner Sicht sehr fraglich

Vorschlag: "auch extrem kleine Populationen..."
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17.05.2011 22:24 Uhr von CrazyCatD
 
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Wer macht sich Gedanken? Zitat:" Entscheidend sei nicht die Anzahl, sondern bestimmte Voraussetzungen. Nun gibt es auch für die etwa 450 noch lebenden Sibirischen Tiger eine Hoffnung, sofern die spezifischen Lebensbedingungen erhalten bleiben."

Genau das ist doch das Problem, genau diese spezifischen Lebensbedingungen bleiben nicht erhalten, sondern verändern und verringern sich zusehends, es ist als würde ich sagen der Eisbär könnte überleben wenn das Eis nicht abtauen würde, dann würde sein Lebensraum erhalten bleiben, würden die auf Borneo nicht ihre Regenwäler abholzen bliebe der Lebensraum der Orang Utans erhalten und wäre im Kongo kein Bürgerkrieg und kein Coltanabau bliebe auch der Lebensraum der Gorillas erhalten, aber genau das ist eben nicht der Fall und ganau deswegen sind diese Tierarten so Bedroht, es ist jedoch der Gedanke der Zählt.... also ein schöes Ansinnen mit derzeit leider kaum zu verhinderndem Hintergrund.

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