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Österreich: Wegen Posting bei Facebook verliert 18-Jähriger seine Ausbildung

Der 18-jährige Lukas Murauer aus dem österreichischen Völs hat ein Jahr vor der Beendigung seiner Ausbildung diese verloren. Der junge Mann hatte sich über einen Wochenend-Einsatz so sehr geärgert, dass er bei Facebook dem Ärger Luft verlieh.

Dort postete er: "Irgendwann setz ich meinem Chef einen Kübel auf, dem Deppen!". Dieses Posting konnte auch sein Chef, der Geschäftsführer der Malerei Mitteregger, Günther Mitteregger, lesen.

Da es bereits mehrfach Beschwerden über das Verhalten von Lukas Murauer gab, bezeichnete der Chef dieses Posting nun als "Tüpfelchen auf dem i". Im beidseitigen Einvernehmen wurde der Vertrag aufgelöst.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Österreich, Facebook, Kündigung, Ausbildung, Posting
Quelle: www.oe24.at

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2011 10:34 Uhr von tobe2006
 
+136 | -3
 
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tja! selbst schuld!

wer schon seinen chef etc. in facebook hat (oder zumindestens fb nicht so eingestellt hat das niemand seiner freunde sehn kann was man schreibt) sollte halt schon seine finger still halten und nicht jeden scheiß reinschreiben!
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17.05.2011 10:35 Uhr von x-cdnt
 
+99 | -3
 
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da sag ich nur selbst schuld!

Die leute gehen allgemein viel zu unbedenklich mit Diensten wie Facebook um.
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17.05.2011 10:35 Uhr von artefaktum
 
+22 | -98
 
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17.05.2011 10:39 Uhr von Ice_Cream_Man
 
+72 | -1
 
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@artefaktum: Der Typ scheint ein Idiot zu sein. Wahrscheinlich hat er seinen Chef als "Freund" geadded und wird somit über jedes Postig informiert. Selbst schuld. Außerdem steht ja in dem Text auch, dass der Typ bereits auffällig war.
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17.05.2011 10:46 Uhr von Riou
 
+11 | -0
 
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Wir haben unsere Profile jetzt schon so eingestellt, dass nur Freunde sachen lesen können, weil ein paar die Ausbilder und Lehrer auf ihrer Freundesliste haben und die ja bei der Einstellung Freunde von Freunde mitlesen könnten :D
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17.05.2011 10:51 Uhr von SheMale
 
+5 | -12
 
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ohja: so was is mir auch passiert:

Hatte Vorstellungsgespräch und am gleichen Tag hab ich Kontakt mit einem aufgenommen der da arbeitet und dem hab ich geschrieben das alles toll gelaufen is. Als dann die Absage kam war der Grund "Verbreiten in sozialen Netzwerken" oder so, obwohl ich nicht gemacht hab. Nichts geschrieben, nur dem Typen bescheid gesagt....


Also haltet lieber eure Klappe und freut euch wenn ihr unterzeichnet habt!
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17.05.2011 10:52 Uhr von meks3478
 
+37 | -0
 
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Wer frei seine Meinung äußert muss auch mit den Konsequenzen leben. Und wer seinen Chef öffentlich nen Deppen nennt der muss sich nen neuen Job suchen. Normal, oder?
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17.05.2011 11:09 Uhr von PeterLustig2009
 
+9 | -6
 
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@SheMale: Das war dann wohl nur ein vorgeschobener Grund. Kann mir nciht vorstellen dass jemand keine Mitarbeiter möchte die in sozialen Netzwerken aktiv sind
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17.05.2011 11:43 Uhr von Schwertträger
 
+17 | -4
 
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@SheMale: >....obwohl ich nicht gemacht hab<

Ich frage mich, was, zum Geier, die Meldung, dass das Vorstellungsgespräch gut geklappt hat, in Facebook zu suchen hat??
Wenn Du dem Typ das mitteilen wolltest, warum dann nicht per SMS auf´s Handy?
Ich würde nicht mal dessen Firmenadresse für eine Mail nutzen, weil auch die Allgemeingut ist.

Bei dem Facebook-Eintrag wussten dann doch gleich mehrere von dem gut gelaufenen Gespräch. Und Du hattes keine 100%ige Kontrolle darüber, wer alles und wer nicht. Das MUSS einem doch eigentlich Bauchschmerzen bereiten, nicht?!


Es täte, glaube ich, ganz allgemein gut, sich mal wieder Gedanken über das Wort "privat" zu machen, und darüber, was eigentlich andere Leute wissen müssen/sollten, und was nicht.
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17.05.2011 11:47 Uhr von Schwertträger
 
+14 | -10
 
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@Peter Lustig 2009: Aber sicher: Natürlich möchte ich eher Mitarbeiter, die NICHT in sozialen ONLINE-Netzwerken aktiv sind. Denn da kann ich eher davon ausgehen, dass sie kein krankhaftes Mitteilungsbedürfnis haben und sich mehr Gedanken darüber machen, was genau sie an Firmen-Interna weitergeben und was nicht.

Wenn ich möchte, dass meine Mitarbeiter sozial aktiv sind, dann in echten sozialen Netzwerken vor Ort, etwa in Feuerwehr oder Jugendhilfe. Letzteres nützt mir auch als Unternehmen, wenn ich irgendwann Nachwuchs brauche.
Der Facebook-Kram nützt niemandem.
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17.05.2011 12:27 Uhr von Willusch
 
+4 | -7
 
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Schwachsinn: Klar wenn es vorher schon Beschwerden gab.... trozdem regen mich diese Betriebe auf die per Facebook oder anderen Seiten beutreilen ob sie jemanden einstellen oder nicht, das ist absoluter Schwachsinn!
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17.05.2011 12:35 Uhr von jens3001
 
+3 | -5
 
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Schwertträger: Ich stimme dir hier nicht ganz zu.

Firmen haben sehr wohl ein Interesse daran das ihre Mitarbeiter in solchen Netzwerken aktiv sind.
Ich habe selber einige Kontakte die bei Kunden von uns angestellt sind. Das hat zwar kaum Auswirkung auf meine Arbeitskraft, kann aber für die Firma von Vorteil sein wenn es darum geht die Ansprechpartner für die Kunden auszuwählen.

Aber auch mit sehr vielen Kollegen.
Der Firma kann es nur Recht sein, wenn das Betriebsklima durch Facebook-Kontakte (o.ä.) verbessert wird.

Und so ist es natürlich auch einfacher rauszufinden ob einer "krank macht" oder ähnliches.

Und die Firmen präsentieren sich auch selbst auf Facebook. mit Werbung oder Gruppen.
Die Angestellten sind dort meist in den Gruppen vertreten und machen somit kostenlos Werbung für ihre Firma da ihre Kontakte diese Gruppenbeitritte auch mitbekommen.
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17.05.2011 12:37 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -4
 
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wieso werden vollständige namen genannt? die ösis spinnen doch...
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17.05.2011 13:01 Uhr von Klecks13
 
+4 | -2
 
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@ Willusch: "trozdem regen mich diese Betriebe auf die per Facebook oder anderen Seiten beutreilen ob sie jemanden einstellen oder nicht, das ist absoluter Schwachsinn!"

Warum? Weil du vielleicht selbst mal zu vorlaut warst? ;-)

Ich wüsste nicht, was daran Schwachsinn sein sollte.
Habe ich eine Stelle zu vergeben, die z.B. Teamgeist fordert, wird so ziemlich jeder Bewerber seine soziale Ader betonen und ´ne entsprechende Show abziehen. Auf FB & Co. zeigen aber viele ihr wahres Gesicht; wenn ich da dann einen der Bewerber finde und der gibt öffentlich das A*loch, habe ich damit nicht nur mein Unternehmen sondern auch meine Mitarbeiter vor einem miesen Kollegen bewahrt.

Einen Klassiker hat mir die Frau meines Kumpels erzählt; sie arbeitet in der Krankenhausverwaltung: Dort hat sich eine Arzthelferin beworben, die ihren FB-Account auch besser nicht öffentlich haben sollte. Die hat nämlich ihren Freunden großkotzig mitgeteilt, dass sie bei Ebay für ein Blutdruckmessgerät und mehrere Großpackungen Blutzuckertests einige 100 € bekommen hat. Die "Ratte von Ex-Chef" hätte nicht mal gemerkt, dass das Zeug weg ist..

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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17.05.2011 13:10 Uhr von Azureon
 
+5 | -5
 
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.... Pech gehabt. Selbst schuld wer sich so einen Mist wie Facebook gibt, aber manche wollen einfach nicht hören. ;)
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17.05.2011 13:10 Uhr von Astoreth
 
+4 | -2
 
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Es gibt aber auch die andere Seite: Z.B. mein Dekan ist ein begeisterter FB-User.. und ich merke ganz deutlich, dass er Studenten die ihre Fortschritte in Projekten regelmäßig bei FB veröffentlichen bevorzugt werden und für ihn eher ein "bekanntes Gesicht" sind, als die Leute die nicht bei FB angemeldet sind oder dort nichts schreiben.
Natürlich muss man darauf achten, was man schreibt und bedenken, dass dies keine Privatunterhaltung zwischen Freunden ist, sondern quasi ein öffentliches Statement.
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17.05.2011 13:13 Uhr von SheMale
 
+0 | -2
 
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ich habs ja nicht gepostet sondern mit ihm gechattet

// ausserdem hab ich keine Handynummer von dem :D

[ nachträglich editiert von SheMale ]
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17.05.2011 13:37 Uhr von sicness66
 
+5 | -2
 
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Tja: wäre er lieber mit seinen Kollegen in die Kneipe und hätte sich dort über seinen Chef aufgeregt anstatt sich alleine vor eine Maschine zu setzen und seine Meinung ins Datennetz herauszuschreien.
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17.05.2011 14:47 Uhr von Holy-Devil
 
+5 | -1
 
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"Ich habe gerade gekackt" bei Facebook zu posten kommt immer gut.
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17.05.2011 16:14 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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@jens3001 und Astoreth: Ja, wenn man Facebook als Arbeitsplattform begreift, auf dem man, wie ein Pressesprecher quasi, genauestens vorüberlegte und absichtlich platzierte Mitteilungen hinterlegt, die mit dem Ziel dort landen, wirklich von ALLEN, Freunden wie Feinden gelesen zu werden und exakt dem entsprechen, was man auch live und von angesicht zu Angesicht sagen würde, was man also offen vertreten kann und auch will(!), DANN ist das was anderes.

So begreifen die allermeisten Facebook aber nicht.
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17.05.2011 16:16 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@SheMale: Dann hat sich entweder der Typ verquasselt, oder es war ein offener Chat, den hinterher jemand nachlesen konnte. Mindestens aber der Admin, der sonst in der Regel auch alle Mails der Mitarbeiter lesen kann.

Ein Keylogger ist heutzutage mehr oder weniger Standard in größeren Betrieben. Wenn Dein Kontakt Dir also geantwortet hat...
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17.05.2011 16:46 Uhr von dastiii
 
+1 | -0
 
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hihi: hatte sowas auch schonmal in der schule.

hatten ne aufgabe und waren im computerraum... ich und 2 andere haben dann geschrieben, wie langweilig uns doch sei, 30minuten später hat unsere lehrerin drunter geschrieben, dass uns die langeweile schon vergehen wird, wenn wir das ganze vorm kurs vorstellen dürfen :D

war aufjedenfall gelungen!
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17.05.2011 17:22 Uhr von Ricky1980
 
+5 | -1
 
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Deswegen bin ich nicht: bei Facebook!

Verstehe sowieso nicht,wie manche Menschen alles posten,sogar den Gang aufs Klo ;o)
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17.05.2011 17:26 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -0
 
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eigentlich: könnte man ja sagen "18 jähriger kündigt seine ausbildung per facebook"...wenn sie sich schon in gegenseitigem einverständnis trennen danach dann...
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17.05.2011 17:53 Uhr von the_dark_shadow
 
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OMG: Er verliert seine geamte Ausbildung!
Ich als Chef hätte nur seine Ausbildung ohne Abschluss beendet.

Aber jetzt weiss der Arme ja garnix mehr, da er ja seine (Aus-)Bildung verloren hat.
Kann er denn wenigstens noch Lesen und Schreiben?

scnr

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