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Leukämiekranker Leon Bujupi gestorben

Der einjährige, an Leukämie erkrankte, Leon Bujupi ist vergangenen Mittwoch in einer Uniklinik gestorben.

Nachdem zuvor sein Namensvetter Ardian Bujupi bei DSDS zu einer großen Spendenaktion für Leon aufgerufen hatte, die von dem Münsteraner Reinhard Lülff verwaltet wurde, kamen dank einer Restspende von ihm schlußendlich die benötigten 175.000 Euro fast vollständig zusammen.

Trotzdem starb der Junge aus dem Kosovo an einem "nicht mehr beherrschbaren Multiorganversagen". Das Abwehrsystem von Leon war zu geschwächt, um sich zu erholen, heißt es.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Leukämie, Ardian Bujupi, Leon Bujupi
Quelle: www.zeitgeistmagazin.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2011 11:56 Uhr von nightfly85
 
+18 | -3
 
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Als Vater zweier Kinder wünsche ich das keinem Elternteil dieser Welt. Mein Beileid.
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17.05.2011 12:46 Uhr von Lykantroph
 
+12 | -19
 
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Wo sind die 40.000 anderen News über die Kinder die jeden Tag in Afrika sterben?
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17.05.2011 13:39 Uhr von Essig_Gurke
 
+4 | -5
 
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@Lykantroph: Die sind zugegebernermaßen auch traurig, aber:
1. Interresiert es dort nur wenige
2. Wurde nicht zu einer großen Spendenaktion für sie aufgerufen.
3.Starb er trotz Behandlung, wenn ich das richtig verstanden hab

PS: Bitte Punkt 2 nicht als allgemeinen Spendenaufruf oder veruteilung der o.g. Spendenaktion sehen
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17.05.2011 14:34 Uhr von Aviator2005
 
+4 | -3
 
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Lykantroph solche Meldungen von Einzelschicksalen dienen genau dazu, auch an die anderen tausenden von totgeweihten Kindern zu denken und uns an die verstorbenen zu erinnern.

Ich hoffe, dass das Spendengeld jetzt an eine andere hilfsbedürftige Familie geht.

Der Familie wünsche ich mein tiefstes Beileid.
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17.05.2011 16:22 Uhr von Lykantroph
 
+5 | -1
 
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@gurke und @aviator: Ich gebe euch nur bedingt recht:

1. Es interessiert hier auch keinen, ob der Junge Leukämie hat oder gestorben ist oder was auch immer. Die einzigen die das tatsächlich interessiert sind seine Angehörigen, Bekannten derselben etc. Es wird nur von den Medien gehyped weil es ein emotionales Thema ist was beim gemeinen Bildzeitungspöbel gut flutscht. Derselbe Pöbel ist auch schockiert, wenn Knut stirbt oder bei GNTM jemand umknickt.

2. Es gibt TAUSENDE Spendenaktionen für Afrikas Kinder. Mich würde mal interessieren, ob da auch für jedes einzelne regelmäßig 175.000€ zusammenkommen

3. Ja, das ist traurig, das gebe ich zu. Aber wieviele Menschen sterben weltweit trotz Behandlung und spenden? Und wieviele davon sind uns scheissegal? Nicht, weil es uns nicht emotional berührte, nein! Weil es von den Medien nicht gehyped würde. Die Menschen würden doch total abgestumpft, wenn nicht ab und zu mal nur ein besonders medial verwertbarer Mensch stirbt oder nen Unfall hat... Und nur da heucheln alle plötzlich Mitleid.

Gerade WENN die Medien über jedes einzelne Schicksal eine jedes einzelnen Afrikanischen Kindes berichten würden, ja, erst DANN würde uns das gesamte Ausmaß überhaupt bewusst. Dann würde erst richtig was passieren.

Aber es wäre doch total schlimm, wenn ihr eure Kohle nicht der Wirtschaft, der Industrie und der Politik in den Hals schei**t, sondern plötzlich euer echtes Mitleid zum tragen und die Kohle nach Afrika kommt.

Es geht mir im speziellen nicht um Afrika. In Deutschland sterben jedes Jahr zehntausende Menschen durch Verkehrsunfälle. Interessiert kein Schwein. Wenn tatsächlich das Ausmaß bekannt würde, also sichtbar medial vorhanden wäre, dann müsste die Regierung nämlich mal re(a)gieren und dafür sorgen das Straßen sicherer werden... Denn aktuell wird nur ein Bruchteil der Milliarden und Abermilliarden die eigentlich für den Straßenverkehr zur Verfügung stehen sollte, überhaupt genutzt!

So könnte ich das auf viele Themen ausweiten.

Natürlich tut mir das Kind leid, aber entweder hat das in den Medien nichts verloren sondern nur als Annonce in der lokalen Zeitung, oder aber man berichtet bitte über jedes trotz Behandlung sterbende Kind weltweit!
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17.05.2011 17:13 Uhr von Essig_Gurke
 
+3 | -0
 
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@Lykantroph: So gesehen hast du schon recht, allerdings ist fraglich wie viel bei diesen"Hilf-Afrika" Aktionen tatsächlich bei denen ankommt, die es brauchen
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17.05.2011 21:24 Uhr von Aviator2005
 
+1 | -0
 
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Lykantroph ... hast Du Kinder? jeder, der sich in eine Knochenmarkspenderdatei einträgt oder einen Organspendeausweis bei sich hat, trägt evtl. dazu bei, dass irgendwann mal ein Leben gerettet wird. Das geht nur, wenn sich viele Menschen registrieren oder typisieren lassen. Dieses Kind hat leider nicht überlebt. Aber viele Menschen haben sich evtl. Typisieren lassen somit Ihren Beitrag geleistet.

Würde mein Kind betroffen sein, würde ich jedes Mittel für gerechtfertigt halten, diesem zu helfen.

Und wer weiss, ob durch diesen Aufruf nicht ein Spender dabei war, der einem anderen Kind helfen könnte, das dann überlebt.

UND das ist mehr als 175.000 €uro wert.

AFRIKA--> Hilfsorganisation XYZ mit Prommi Tussi nach Arfika (erster Klasse, versteht sich von selbst), mit gepanzerten Geländewagen und Söldnertruppe zum Schutz in den Slum gefahren. Prommi hält krankes Kind in die Kamera und dann nix wie weg ins 5 Sterne Hotel, noch schnell einen Fototermin mit Klatschzeitung und wieder ab nach Hause. Kosten 150000€.
Keine Fiktion, das ist wirklich passiert.

Meine Spenden gehen immer an deutsche Einrichtungen, in meiner Region. Da wiess ich, wo mein Geld bleibt.

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