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Portugal: Finanzminister einigen sich auf 78 Milliarden Euro Finanzhilfen

Nach Irland und Griechenland einigten sich die europäischen Finanzminister nun auch auf eine Finanzspritze für Portugal in Höhe von 78 Milliarden Euro. Um das Geld zu erhalten, musste sich Portugal auf ein einschneidendes Sparprogramm einlassen. Deutschland trägt davon mehr als 14 Milliarden Euro.

Das Geld drittelt sich aus einem EU-Topf, dem Eurorettungsfond sowie dem Internationalem Währungsfonds. Das Geld, das mit 5,7 Prozent verzinst wird, soll innerhalb von drei Jahren gestaffelt ausgezahlt werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnte einen Ausschluss von Ländern wie Griechenland oder Portugal aus der EU ab. Ein Ausschluss würde den Druck der Finanzmärkte auf die schwächeren EU-Länder abwälzen. Es wäre "ein ganz, ganz schlechtes Zeichen, dass man uns auseinanderdividieren kann."


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WebReporter: Superbeck
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Krise, Hilfe, Portugal, Finanzminister
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2011 22:07 Uhr von there4you
 
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Merkel hat keine Ahnung ``Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnte einen Ausschluss von Ländern wie Griechenland oder Portugal aus der EU ab. Ein Ausschluss würde den Druck der Finanzmärkte auf die schwächeren EU-Länder abwälzen. Es wäre "ein ganz, ganz schlechtes Zeichen, dass man uns auseinanderdividieren kann."

Schröder come back!
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16.05.2011 23:13 Uhr von hofn4rr
 
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@Terror: >> Wie wärs, wenn die im Gegenzug zu den Finanzhilfen Sicherheiten in Form von Gold ausstellen ? <<

falls die >sicherheit< bei der FED in new york lagert, dürfte sich portugal ähnlich in sicherheit wiegen können wie deutschland =>

die derzeit knapp 15 milliarden dollar an goldreserven was portugal theoretisch abstoßen könnte wäre bei dem schuldendesaster nicht einmal ein tropfen auf den heißen stein.

das würde sich inetwa so auswirken, wie wenn man jedem portugiesen eine feinunze gold (31,1 gramm) in die hand drücken würde.

bei der schuldendynamik könnte portugal mit seinen golreserven immerhin 2 jahre lang die anfallenden zinsen begleichen.

mit unseren über 3500 tonnen gold (das meiste davon außerhalb des landes) könnten wir auch etwa 2 jahre die zinsen bezahlen, ohne dafür neue schulden aufnehmen zu müssen.

aber was passiert wenn die reserven weg sind?

ich denke die gläubiger haben schon seit längerer zeit konkrete vorstellungen darüber was sie sich dann als nächstes holen =>
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17.05.2011 02:35 Uhr von hofn4rr
 
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@Terror: >> Nicht, dass auch nur irgendetwas an unserem Geldsystem logisch wäre... <<

ich denke das geldsystem ist für die konstrukteure durch und durch logisch.

für uns schwierig zu verstehen ist nur das ausmaß des betruges.

>> Muss ich aber nicht verstehen, dass wir Gelder und Sicherheiten ohne jede Gegenleistung verleihen, ja verschenken ? <<

die leute die das zu entscheiden haben bezahlen das ja von unserem geld, nicht von ihrem =>

im übrigen läuft derzeit alles genauso wie bei einer spielbank....je mehr leute mitspielen desto höher auch die gewinne der bank.

nicht umsonst ist man derzeit so bemüht neue mitglieder für den euroraum zu gewinnen =>

die irrsinnigen bemühungen unserer junta den euro mit unseren steuergeldern zu retten (den untergang hinauszuzögern) belegt in erster linie einen wesentlichen punkt, nämlich das unsere gewählten parteien für die spielbank arbeiten, und nicht für uns =>

>> Dennoch sind 15 Mrd. besser als nichts. <<

völlig richtig

das wäre ja inetwa so, als wenn ich einen freund anpumpen würde weil ich keine lust habe meinen eigenen 50 euro schein anzureißen =>
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17.05.2011 03:20 Uhr von certicek
 
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Zitat von Egon W. Kreutzer: Die Beschäftigten der deutschen Wirtschaft, deren Löhne aus Gründen des internationalen Wettbewerbs in den letzten Jahren in beispielloser Weise in den Keller geprügelt wurden, die deshalb nicht in der Lage sind, die Exportgüter der Schuldnerländer zu kaufen, weshalb diese wiederum nicht in der Lage sind, ihre Schulden zu tilgen,

diese Beschäftigten, die - müssten sie nicht einen für sie selbst völlig unsinnigen und wertlosen Exportüberschuss erwirtschaften - bei Vollbeschäftigung mit weniger als 30 Wochenstunden und unverändertem, ja sogar höherem Einkommen, das hervorbringen könnten, was der Binnenmarkt aufnimmt.

Diese Beschäftigten sollen nun über Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Ökosteuer, Stromsteuer, Tabaksteuer und Biersteuer sich auch noch die Rettungs-Milliarden vom Munde absparen und an die von Deutschland kaputtgewirtschafteten Nachbarstaaten überweisen, damit die nicht aufhören, deutsche Produkte abzunehmen?

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