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Neues SETI-Projekt untersucht 86 erdähnliche Planeten-Kandidaten von Kepler

Mit Hilfe des Kepler-Weltraumteleskops konnte das zuständige Forschungsteam 1.235 Exoplaneten-Kandidaten ausmachen, von denen einige auch in der habitablen Zone ihres Zentralsterns liegen (ShortNews berichtete). Ein neues SETI-Projekt wird nun 86 dieser Kandidaten auf intelligente Signale abhorchen.

Man konzentriert sich dabei hauptsächlich auf Kandidaten, die in der habitablen Zone liegen und somit eine Oberflächentemperatur zwischen Null und 100 Grad Celsius aufweisen. Das SETI-Projekt wird mit dem Robert C. Byrd Green Bank Telescope durchgeführt, dem weltgrößten beweglichen Radioteleskop.

Das leistungsfähige Radioteleskop kann an einem Tag rund 60 Terabyte Daten sammeln und deckt dabei auch einen speziellen Frequenzbereich zwischen 1.420 und 1.666 MHz ab. Nach Meinung der Wissenschaftler ist die Suche nach intelligenten Signalen in diesem Frequenzbereich besonders erfolgsversprechend.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Projekt, Astronomie, Weltraumteleskop, SETI
Quelle: www.astropage.eu

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2011 17:40 Uhr von alphanova
 
+12 | -0
 
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Der erwähnte Frequenzbereich wird als "Water Hole" bezeichnet und Signale könnten auf die Anwesenheit von Lebensformen hindeuten, die wie wir auf Wasser angewiesen sind. Die genaue Datenauswertung übernimmt das SETI@home Projekt.
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16.05.2011 17:49 Uhr von nostrill
 
+2 | -1
 
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interessant: schön dass das mit SETI immer noch läuft, ich meinte mal gehört zu haben dass das eingestellt wird...naja verwechsel ich wahrscheinlich. das ding ist, kommt ja drauf an wie weit diese Planeten weg sind und wie lange Signale brauchen etc.

Ich meine, man stelle sich mal vor man fängt tatsächlich ein Signal auf, weiß dann aber dass das zB 8000 Jahre bis zu uns gebraucht hat. Das dürfte zu interessanten Diskussionen führen.
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16.05.2011 17:54 Uhr von alphanova
 
+4 | -0
 
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@nostrill: nein du hast schon recht, ein anderes SETI Projekt wurde kürzlich wegen Finanzierungsschwierigkeiten erstmal auf Eis gelegt. Bleibt zu hoffen, dass dieses Projekt mehr Erfolg hat, auch wenn es die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen darstellt.
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16.05.2011 18:00 Uhr von Nashira
 
+0 | -2
 
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SETI@home: wurde eingestellt, der unterschied ist hier schön erklärt

http://de.wikipedia.org/...

edit:

sorry, seti@home bleibt momentan noch, weil es nichts kostet und die daten quasi ein abfallprodukt anderer forschungen sind

http://www.rhein-zeitung.de/...

[ nachträglich editiert von Nashira ]
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16.05.2011 19:04 Uhr von K.T.M.
 
+0 | -0
 
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Der Bereich 1,420-1,666 GHz ist zwar logisch, da er zwischen der H- und OH-Spektrallinie liegt, allerdings waren wir selber auch nicht so clever um den Bereich zu nutzen. Bei der Arecibo-Botschaft, die wir 1974 losgeschickt haben, wurde eine Frequenz von 2,388 GHz verwendet.
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16.05.2011 19:06 Uhr von LocNar
 
+0 | -1
 
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Kennt von euch noch jemand "Schweine im Weltall" ? Das war damals (bzw. ist noch) die SETI@Home- Gruppe von SN, gegründet damals von Dany.

Ich bin jetzt seit dem 03. April 1999 mit dabei.

Freut mich dass es nun weiter geht.

BOINC ist auch ein schöner Screensaver.

Und mal schauen, ob ich mit meiner aktuellen Grafikkarte auch CUDA nutzen kann, immerhin hat sie 1536MByte GDDR5 Speicher, also weitaus mehr als die von BOINC geforderten Werte.

Wer also mitmachen will, um den alten SN- Club wieder auferstehen zu lassen : Schweine im Weltall sollte dann eure Gruppe werden.
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16.05.2011 21:34 Uhr von Sopha
 
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LocNar: Grad laufen s@h enhanced und Astropulse v505^^

Die Gruppe muss ich mir mal anschaun
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17.05.2011 14:07 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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Danke Alpha: meine Frage wurde beantwortet, ohne sie gestellt zu haben ;)

Aber die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen war es vorher. Jetzt hat man genauere Ziele und horcht nicht einfach blind ins All.

Aber ob sich die Chancen erhöhen ist fraglich!
Die müssten dann schon ein gerichtetes Signal direkt zu uns schicken... Ein Rundstrahler bräuchte schon eine ernorme Menge an Energie, sodass wir hier noch etwas empfangen könnten.

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