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Power to Gas: Neue Technik soll Energiewende erleichtern

Windräder und Solaranlagen werden weiter installiert, doch lässt sich eine konstante Stromversorgung noch recht schwierig gestalten. An optimalen Tagen liefern die Anlagen zu viel Strom und bei schlechten Bedingungen reicht die Leistung nicht aus. Den Strom zu speichern, war bislang sehr schwierig.

Die neue Technik "Power to Gas" wurde vom IWES und ZSW entwickelt und ermöglicht es, aus erneuerbaren Energien Methan zu machen. "...Power-to-Gas löst gleich zwei Kernprobleme der Energiewende: Die Speicherung von erneuerbaren Energien und die Versorgung mit klimafreundlichem Kraftstoff."

Das Verfahren zur künstlichen Herstellung des Methans ist recht simpel und lange bekannt - der elektrische Strom spaltet Wassermoleküle zunächst in Wasserstoff und Sauerstoff auf. Lässt man den Wasserstoff mit CO2 reagieren, bildet sich Methan - damit Strom zu speichern ist allerdings komplett neu.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Strom, Technik, Gas, Power, Methan
Quelle: g-o.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2011 14:32 Uhr von napster1989
 
+4 | -6
 
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damit: wird kein "strom" gespeichert, auch keine elektrische energie - sondern chemische energie, welche genutzt werden kann, um wiederrum elektrische energie zu erzeugen, z.B eine Gasturbine..... Die idee ist aber nicht schlecht, da man damit ja theor. auch autos betanken kann etc...
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16.05.2011 14:38 Uhr von Mecando
 
+8 | -2
 
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@napster1989: Klugscheißer, der Sinn bleibt dennoch der Selbe. Das eine ist umgangssprachlich, das andere technisch.

Genau so könnte man deinen Kommentar kritisieren, denn Energie kann weder gespeichert oder erzeugt, sondern nur umgewandelt werden.

Umgangsprachlich kann man aber problemlos von einer Energiespeicherung in Methan reden. Macht´s einfacher.
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16.05.2011 14:49 Uhr von napster1989
 
+2 | -1
 
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@Mecando: sollte kein Klugscheisser kommentar werden / sein....

Ich denke mal, das "Problem" an der Sache kann sein, dass der Energieaufwand für die Produktion von Methangas ziemlich hoch sein kann, und wenn wir dann aus dem Gas wiederum Strom erzeugen wollen, treten wieder verluste auf...
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16.05.2011 15:26 Uhr von Kappii
 
+2 | -0
 
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@napster1989: An diesen Verlusten führt ab leider kein Weg vorbei. Wenn man wie Deutschland keinen Platz für große Pumpspeicherkraftwerk und Wind-, Wasser- und Solarstrom tagesabhängig unterschiedlich erzeugt und verbraucht wird, führt zur Zeit kein Weg an Alternativen Speichermethoden vorbei.
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16.05.2011 15:56 Uhr von MC_Kay
 
+2 | -0
 
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gibt es schon: Eine verwandte Art der "Speicherung" ist doch schon länger in diskusion. Nur wird bei der nicht in Form von Methan, sondern von Wasserstoff ausgegangen. Wasserstoff hat den Vorteil, dass man Salzwasser trennen könnte und anschließend Trinkwasser gewinnt.