16.05.11 12:18 Uhr
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Physiker Stephen Hawking nennt den Himmel ein Märchen für Leute mit Angst

Der 69-jährige Physiker Stephen Hawking äußerte sich zum Thema Religion und nannte die Vorstellung von einem Himmel, eine Märchengeschichte für Menschen, die Angst vor dem Dunkeln haben.

Der an den Rollstuhl gefesselte Wissenschaftler sagte, er habe keine Angst vor dem Tod. Seit seiner Jugend lebe er nun schon mit der Aussicht auf einen frühen Tod und so habe er gelernt, damit umzugehen.

Ein Leben nach dem Tod gäbe es nicht, so der Physiker. Man solle lieber die Zeit auf Erden für ein sinnvolles Leben nutzen, anstatt die Gedanken auf ein Himmelreich danach zu verschwenden.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Angst, Himmel, Märchen, Physiker, Stephen Hawking
Quelle: www.telegraph.co.uk

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2011 12:33 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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...the sky is made of diamonds
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16.05.2011 13:19 Uhr von w0rkaholic
 
+17 | -2
 
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30.000 Tage: hat jeder Mensch so ungefähr im Schnitt hier auf Erden. Erstaunlich wenig, wenn man bedenkt, dass man die ersten fast 5.000 Tage nahezu unbewusst, wenn auch sehr glücklich (in der Regel) vorbeiziehen lässt.

Die letzten 5000 sind dann auch oft nicht mehr so das Gelbe vom Ei, denn spätestens hier geht es los mit Beschwerden im Alter.

Richtig "gut" (geistig und körperlich gesehen), sind also oft gerade einmal 20.000 Tage.

Übrigens gibt es eine schöne Theorie, weshalb die Zeit mit dem Älterwerden immer schneller und schneller vergeht.

Ist man ein Jahr alt, bedeutet ein weiteres Jahr eine Verdopplung des Alters, also 100% mehr. Ist man 10 Jahre alt, bedeutet ein weiteres Jahr nicht mehr einen 100%igen Zuwachs, sondern nur noch 10%.

Mit 50 Jahren macht ein weiteres Jahr sogar nur noch 2% der bisherigen Lebenszeit. Gefühlt verfliegen deshalb die Jahre im Alter, geht es selbst rechnerisch (prozentual gesehen) ja jetzt 5 mal schneller als im Alter von 10 Jahren.

Es kommen auch nur noch wenige, extreme Erlebnisse hinzu (erste Liebe, erster Kuss, erste Mal Sex, erste Prüfung, erste Wohnung, erste gemeinsame Wohnung etc.) alles wird zur Routine, irgendwie hat man alles schon einmal gesehen. Die Zeit zu verlangsamen schafft man wieder mit neuen, ersten Erfahrungen (das erste Kind), das eigene Haus etc. Aber auch durch bewusste Langsamkeit und vor allem weniger Stress.

Hat man sich früher beispielsweise (besonders als Kind) wochenlang auf Weihnachten gefreut und es kam einem wie eine Ewigkeit vom Öffnen des ersten Türchens im Adventskalender bis zum Auspacken der Geschenke vor, schafft man es heute kaum noch rechtzeitig, alle Geschenke zu besorgen. Das Öffnen der Türchen wird, wenn man es denn überhaupt noch macht, ein kleiner Augenblick während des eilligen Trinkens des Morgenkaffees und dem "Ich muss jetzt los" Gefühl, damit man rechtzeitig bei der Arbeit ist.

Mit dieser langen Rede will ich nur sagen, ich stimme Hawking zu und will nur verdeutlichen, diese 30.000 Tage sind ein Geschenk - von wem auch immer! Verbringt viel Zeit mit Leuten und Dingen die Ihr mögt - man hat sehr wahrscheinlich nur dieses eine Leben!
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16.05.2011 13:40 Uhr von lina-i
 
+2 | -2
 
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Ich wiederhole mich Für viele ist das Leben viel einfacher zu ertragen, wenn man bis zum Tod mit einer Lüge lebt. Man freut sich die ganze Zeit auf das Paradies. Nur im letzten Moment kommt man zu der Erkenntnis, dass das, was nach dem Tod kommt, nicht existiert. Es bleibt aber keine Zeit, darüber nach zu denken, bevor man in das endlose Nichts eintaucht und entschwindet.

Mit der Wahrheit würden sich aber viele sehr viel mehr vor dem Tod fürchten, das Leben wäre sinnlos, es würde keinen Spass machen, wenn eh alles im Nichts verschindet. Man hat nur den winzig kleinen Vorteil, dass man im Augenblick des Todes nicht von der Wahrheit verschreckt wird, sondern zufrieden einschläft.

So erkennt man auch, dass all die Glaubensrichtungen nur einen Zweck haben: Der Versuch, dem Leben einen weiteren Sinn zu geben, indem man den Menschen belügt...
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16.05.2011 14:02 Uhr von skullx
 
+4 | -11
 
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Und? Ist nur eine Aussage: eines Atheisten.. natürlich geben dann alle, die seinen "Glauben" teilen, ihm auch recht.
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16.05.2011 14:28 Uhr von anderschd
 
+6 | -1
 
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Wenn der Glaube: die Menschen besser machen würde, gäbe es nichts auszusetzen. Wenn er aber missbraucht wird, was leider immer und immer wieder der Fall ist, muß man ihm Recht geben.
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22.05.2011 09:33 Uhr von Dreamwalker
 
+1 | -3
 
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mit dem Himmel: im Sinne der christlichen Überlieferungen könnte er wohl Recht haben. Aber Genius hin oder her, das macht ihn nicht zum Allwissenden Geist, der in seiner Arroganz den Anspruch erheben kann zu wissen was niemand weiss ;)
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24.05.2011 20:03 Uhr von Hoschman
 
+2 | -3
 
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@ Ma4711: aaahhhja wo er also recht hat.....

vielen dank herr allwissender!
danke das du die antwort auf eine tausende jahre alte frage hast.

weder DU noch ein hawking, kann mit sicherheit sagen das danach etwas ist.
also lass das gelaber von wegen: wo er recht hat.

ich glaube daran das danach aus und vorbei ist, aber wissen kann es keiner!
und solange wie nie nix bewiesen wurde, müssen wir ALLE mit der ungewissheit leben.

auch wenn diese tolle theorie von stephen hawking kommt, bleibt sie eine theorie.
nur weil jemand intelligent ist, ist er noch lange nicht allwissend.
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29.05.2011 16:25 Uhr von froggerdirk
 
+2 | -0
 
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Warum den Kopf zerbrechen über etwas,was wir alle noch erfahren werden?
Gäbe es einen Gott,hätte er sicher nichts dagegen,wenn man das Leben genießt.
Das bedeutet schließlich nicht,das man schlecht ist - man muß ja keinem etwas antun,um ein schönes Leben zu haben.
Da der Tod mit Sicherheit kommen wird,werde ich garantiert irgendwann wissen,ob/wie es weitergeht.
Aber mit ´ner Harfe auf nem Wölkchen - nein Danke.
Dann lieber nochmal von vorn Anfangen...

PS: Die Religionen wollen den Menschen nur vorgaukeln,alles zu ertragen,da es später einen "Lohn " gibt - dann muß man sich hier nicht gegen Unrecht wehren.
Ich für meinen Teil lebe JETZT!

[ nachträglich editiert von froggerdirk ]
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17.06.2011 20:24 Uhr von limasierra
 
+1 | -1
 
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natürlich gibt es kein leben nach dem tod kein leben so wie es durch die menschen definiert ist. aber wenn im endeffekt alles leben nach menschendefinition durch die winzigste bewegung oder energieverlagerung besteht, heißt das nicht, dass es nach dem tod alles nichts ist.

ich denke man kann bald aufklären, was passiert, wenn man stirbt. ich für mich kann es mir zwar sehr schwer vorstellen, aber ab und zu erlebe ich einen moment in dem ich es ahnen kann...

Aber Ätsch! Wer nicht selbst denkt, soll dies nicht erfahren!
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21.11.2011 20:00 Uhr von IceWolf316
 
+1 | -0
 
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Der Glaube: erfüllt schon seinen Sinn.

Die die mit sich selbst nichts anzufangen wissen, die sich seöbst nicht vertrauen, schenken ihr vertrauen in Gott/Allah oder sonst wem...

Ein logisch denkender Mensch kann eigentlich gar nicht an Gott glauben... zumindest sollte er die Religiösen Institutionen als das durchschauen was sie sind: Machtapparate

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