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Rugbyspieler kritisiert Schiedsrichter und muss zur Strafe selber pfeifen

Der französische Rugby-Spieler Sébastien Chabal ist Kult in seiner Heimat. Seine Spitznamen lauten "Attila" oder "Anästhesist", die Engländer nennen ihn "the french beast". Markenzeichen des muskulösen Hünen sind zottige lange Haare.

Chabal, der auch mal Höhlenbewohner genannt wird, ist Großverdiener im Rugby. Man spricht von mehreren Millionen Euro Einkommen. Nun hat er seine Biografie veröffentlicht und dabei die Schiedsrichter hart angegangen und ihnen die Unparteilichkeit abgesprochen.

Die Strafe des Verbandes war unausweichlich: Sperre und die damit verbunden Nichtteilnahme an der Weltmeisterschaft. Außerdem wurde er verdonnert, den Schiedsrichterschein zu machen und drei Jugendspiele zu pfeifen.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Kritik, Strafe, Schiedsrichter, Rugby
Quelle: www.faz.net

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2011 10:56 Uhr von Babelfisch
 
+6 | -1
 
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Die französische Philosophin Catherine Kinzler sieht im Rugby eine moderne Inszenierung der Körper. Die Spieler seien ihr wie Tänzer erschienen, es sei eine Choreografie. "Ich gehe ins Stadion wie in die Oper", meinte sie.
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16.05.2011 11:02 Uhr von Guschdel123
 
+8 | -0
 
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Eigentlich eine gute Lösung, wie ich finde. Einige Spieler (in so gut wie allen Sportarten) verkennen die Leistung der Schiedsrichter. Natürlich darf hier nicht die Rede von offensichtlichen Fehlern sein, aber die meisten Spieler regen sich doch zu argh während des Spiels auf. Im Fußball ist das wohl am extremsten, allerdings sollte man sich dazu z.B. mal die Dokumentation ´´Referees at Work´´ anschauen.

Autor? Hä? :D

Und zum Thema Chabal:
http://www.youtube.com/...
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16.05.2011 13:45 Uhr von Jaecko
 
+5 | -0
 
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Ne, nicht das gleiche. Der Richter müsste den kleinen in ne Polizeischule schicken und ihn dann Streife fahren lassen. Dann würds passen.

Es geht ja darum, dass er das, was er kritisiert hat, besser machen soll bzw. zeigen soll, wie es seiner Meinung nach richtig wäre.
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16.05.2011 14:44 Uhr von Koppeldorn
 
+3 | -0
 
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das ist wirklich genial: vielleicht könnte man sich dann in der bundesliga die ein oder andere rote karte sparen wegen schiri-beleidigung sparen. stattdessen an die pfeife und selber sehen, was für einmurks dabei herauskommt.

müssen wir bei uns einführen...
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16.05.2011 16:32 Uhr von niveaupolizei
 
+5 | -0
 
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Rugby: Dazu muss man wissen, das der Ref beim Rugby in den allermeisten Spielen eine absolute Respektsperson ist. Was er zu sagen hat, sagt er normalerweise nur dem Mannschaftskapitän, von dem erwartet wird, dies unmissverständlich an den/die Delinquenten weiterzugeben.
Diese Gespräche und Anweisungen werden im TV laut vernehmbar übertragen.

Das letzte was man im Rugby gebrauchen kann, sind Fussballverhältnisse bei denen die Spieler dem Schiedsrichter Beleidigungen nachgreinen oder gar handgreiflich werden. Also wehret den Anfänge(r)n, besonders, wenn sie französisch und zottelig sind.

[ nachträglich editiert von niveaupolizei ]

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