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Sechs Monate altes Mädchen überlebt klinischen Tod und elf Operationen

Das sechs Monate altes Mädchen Lillie-Mai erkrankte im Alter von 14 Wochen an Meningitis. Die Erkrankung war derart schwer, dass die Ärzte ihm eine zweiprozentige Überlebenschance einräumten.

Das Kind hatte einen Herzstillstand, darauf folgte der klinische Tod. Die Ärzte wollten schon die lebenserhaltenden Maßnahmen einstellen, weil sie Lillie für gehirntot hielten, aber ihr Vater bemerkte, dass sie auf Geräusche reagierte. Deshalb weigerten sich die Eltern, Lillie aufzugeben.

In den darauffolgenden Monaten wurde Lillie-Mai elf Mal operiert. Man hat ihre beide Beine und den linken Arm amputieren müssen, aber jetzt darf sie nach Hause. Ihre Eltern haben eine spezielle Seite eingerichtet, um das Geld für bionische Prothesen zu sammeln.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Mädchen, Operation, Überleben
Quelle: www.dailymail.co.uk

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2011 21:17 Uhr von kingoftf
 
+44 | -3
 
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ob man dem Kind damit einen Gefallen tut?

Keine Beine und nur ein Arm.. Hirntot-----Sauerstoffmagel---Schädigung......
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14.05.2011 22:38 Uhr von Zeckengift
 
+24 | -10
 
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hmm: So hart es klingt:

Wäre wohl besser gewesen dafür den nächsten Eizellen eine Chance zu geben!

Trotzdem sollte man die Entscheidung akzeptieren, es ist nicht unser Fleisch und BLut über das wir diskutieren.
Viel Glück!
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14.05.2011 22:49 Uhr von shorty84
 
+19 | -0
 
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Die arme Kleine :(
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14.05.2011 23:12 Uhr von JensGibolde
 
+0 | -5
 
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was ist denn eine: "Überlegungschance"? vertippt is das ja offensichtlich nicht!
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15.05.2011 00:42 Uhr von kingoftf
 
+18 | -0
 
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Ich habe: das grad bei meiner Schwiegermutter durch.
Alzheimer im Endstadium, da wurde meine Frau auch gefragt, ob die Ärzte noch eine Magensonde setzen sollen, was wir dann verneint haben, mit der Sonde hätte sie noch Monate "leben" können, angebunden am Bett, damit sie sich die Sonde nicht ziehen kann und unter starken Beruhigungsmitteln, so haben wir ihr diese unwürdige Situation erspart und sie konnte friedlich einschlafen.
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15.05.2011 00:46 Uhr von azru-ino
 
+8 | -0
 
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bleibt einem einfach die Spucke im Halse stecken. Welch grausames Leid, die das Baby und seine Eltern widerfahren.
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15.05.2011 03:21 Uhr von str8fromthaNebula
 
+1 | -1
 
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das is einfach nur heftig... aber irgendwie komm ich um den gedanken nich drumherum das sterben auch ein wenig mit schicksal zu tun hat und naja...nur weil es menschen möglich is heißt es nich unbedingt das es gut is..vielleicht war ihre zeit gekommen und die eltern waren nicht so weit.. wenn man jetz hört die eltern weigerten sich , ich mein stellt euch nen paar vor was versucht kinder zu kriegen frau am verzweifeln dann klappt es das kind is da und nach 6mon musst du dich innerhalb von ein paar min entscheiden..und wenn man dann liest eltern tragen verantwortung..das liest sich immer sehr schon und is schnell gesagt aber in der echten welt lernen alle eltern beim ersten kind alles von der pike auf da is nix mit verantwortung da passieren mehr fehler als sich das mancher vorstellen kann einfach weil einen die verantwortung erdrückt in solchen situation kann kein mensch klar denken.. man kann sich auch falsch entscheiden.. beide beine weg ein arm weg kein geld für protesen und alles was dazu gehört..freiwillige vor wer gerne mit ihr tauschen möchte wer das gutheißt, dürfte kein problem damit haben ansonsten ganz locker bleiben mit den großen reden...armes mädchen was sie schon alles durchmachen musste, ich hoffe sie hat viel glück in ihren leben,wär schon man könnte das diesesmal durch ne rosa brille sehen..

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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15.05.2011 03:31 Uhr von DieHunns
 
+3 | -2
 
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Was mir so richtig den Schauer über den Rücken laufen lässt, ist die Tatsache, das die kleine ja auch Schmerzen hatte, aber diese ja nicht mal richtig deuten konnte, außer mit ihrem weinen evtl. armes kleines Ding =(


@ Bast

"Unsere" Moderne Medizin ist schon lange nicht mehr das was es mal war, im gegenteil .. ich sehe da kein Unterschied. Wer paar mal beim Arzt war und in KHs weis was ich meine .. dort wird so schnell gehandelt und einfach drauf los gehandelt ohne zu wissen ob man recht hat, und das wars dann. Auch bei uns Deutschland, werden viele für Hirntod befunden was einfach nicht stimmt, und wenn man sich gegen diese Diagnose stellt und dem abschalten, und man am Ende mit allem was man machen kann (gerichtlich etc.) dann doch recht bekommt, dann bekommt man einen Hass .. will gar nicht wissen wie viele hier bei uns jedes Jahr fälschlicher Weise als Hirntod eingestuft werden und dann sinnlos sterben nur weil man schnell schnell machen muss ..

[ nachträglich editiert von DieHunns ]
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15.05.2011 09:44 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -2
 
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sehr gut! wieder mal ein perfekter beweis für den grenzenlosen egoismus der menschen. die eltern haben nur an sich gedacht, weil sie unbedingt ein süßes kind haben wollen. aber an das kind, seine zukunft, sein leben und leiden, haben sie dabei nicht gedacht. das leid was die eltern mit ihrer schwachsinnigen unnachgiebigkeit ihrem kind zugefügt haben, ist grenzenlos. ein mensch ohne beide beine und mit nur einem arm... das ist kein leben. das leben dieses mädchens ist zerstört, bevor es überhaupt richtig beginnt. jeder mensch hat das recht, in würde leben zu dürfen. dies wird bei diesem mädchen niemals möglich sein. sie wird immer abhängig sein von pflegern, die sich tag und nacht um sie kümmern. sie wird nicht imstande sein, am normalen leben teilzunehmen. wenn es sowas wie gerechtigkeit gibt, müssten die eltern für ihr handeln hart bestraft werden und dürften meiner meinung nach für den rest ihres lebens kein tageslicht mehr sehen!

manchmal ist der tod besser...
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15.05.2011 10:44 Uhr von Gorli
 
+8 | -3
 
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ich würde es nicht wagen hier über leben oder tot des mädchens urteilen zu wollen. andere hier scheinen da weniger skrupel zu haben.
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15.05.2011 11:06 Uhr von deraufdersucheist
 
+6 | -4
 
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Ich: kenne die Situation der Eltern aus eigener Erfahrung. Ich hätte das Kind nicht gerettet. Die Überlegung dabei ist einfach und bestechend:

Warum soll ich ein Kind retten das mit grösster Wahrscheinlichkeit nie selbst lebensfähig sein wird?

Warum soll ich MEIN Leben für so ein Kind "wegwerfen", wenn ich doch einfach noch ein Kind zeugen kann mit welchem dann die Familienträume erfüllt werden können?

Es gibt viele wenn und aber in einer solchen Situation und trotzdem bin ich der Meinung, dass auch ich ein Anrecht habe auf ein "normales" Leben habe und nicht für den Rest meines Lebens an ein schwer behindertes Kind angekettet bin. Hat man einmal so ein Kind verzichtet man freiwillig auf weitere Kinder. Kann man das wirklich so wollen? Kann man wirklich für ein einziges schwer behindertes Kind auf alles Weitere verzichten? Ich auf jeden Fall nicht!

Für mich ist das nicht eine Frage der Ethik sondern eine Frage des Überlebens. Gäbe es keine Kranken- und Invalidenkassen hätte sich die Frage für diese Eltern von selbst erledigt.
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15.05.2011 12:00 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -6
 
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@deraufdersucheist: spitzen kommentar! genau der gleichen meinung bin ich auch. dass viele hier nicht dieser meinung sind und sich darüber echauffieren, liegt daran, dass das hier alles gutmenschen sind. und das gutmenschentum ist auch bei shortnews mitunter reichhaltig vertreten. leider.

nieder mit dem gutmenschentum! es richtet nur schaden an und verpestet die welt mit falschen moralvorstellungen!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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15.05.2011 12:53 Uhr von jonnyswiss
 
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irgendwie: ist diese Diskussion darüber - wie das verhalten der Eltern auch - widernatürlich und unsozial...
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15.05.2011 13:45 Uhr von lilepe76
 
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seid: ihr keine eltern? wer so eine situation nicht erlebt hat, kann hier überhaupt nicht mitreden!!!! so ein schwachsinn...! wir haben auch ein schwerkrankes kind, dass ohne behandlung nicht überlebt hätte (leukämie) - und natürlich haben wir der therapie zugestimmt. "der natur überlassen" - ich dreh echt gleich durch!
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15.05.2011 14:09 Uhr von Jack_Sparrow
 
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Tss: "der natur überlassen" - ich dreh echt gleich durch!"

Na und, früher war das gang und gebe weil die medizinische Entwicklung nicht so weit fortgeschritten war und wenn das Kind in einem dritte Welt Land auf die Welt gekommen wäre, dann wäre sie auch längst tot. Also hör auf zu heulen nur weil Leute eine etwas drastischere Gegenmeinung haben. Das Kind lebt (noch) und gut is.

[ nachträglich editiert von Jack_Sparrow ]
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15.05.2011 14:53 Uhr von neminem
 
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Die Ärzte haben gedacht: dieser Klugscheisser-Vater, weiss wohl wieder alles besser, Möchtegernarzt da... und haben dann, nicht weil es medizinisch nötig war, sondern um ihm eins auszuwischen dem Kind die Beinchen abgeschnitten, hihi.

Da fällt mir auch n Witz ein: Kommt der Arzt mit dem Neugeborenen ins Zimmer der Mutter und misshandelt es auf übelste Weise vor ihren Augen. Die Mutter dem Nervenzusammenbruch nahe - sagt der Arzt: April April, es war schon tot!


@deraufdersucheist:
Kann doch auch Vorteile haben: man wird nie einsam, wenn die Kinder eigentlich schon aus dem Haus sein sollten.

[ nachträglich editiert von neminem ]