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Geschirr aus Melaminharz kann bei Überhitzung Gesundheit negativ beeinträchtigen

Geschirr und Besteck aus Melaminharz sind gesundheitlich bedenklich. Vorausgesetzt, sie werden extremer Hitze wie beispielsweise in der Mikrowelle ausgesetzt. Das teilt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit.

Ab hohen Temperaturen setzt das Melaminharz-Geschirr Melamin und Formaldehyd frei. Bedenkliche Mengen können davon in die zubereiteten Lebensmittel übergehen und somit auf den Menschen übertragen werden. Formaldehyd kann dabei auch eingeatmet werden, da es ein flüchtiger Stoff ist.

Säurehaltige Lebensmittel wie Obst und Gemüse beschleunigen die Zersetzung des Materials bei Erhitzung. Man kann die Zersetzung erkennen, indem das Melaminharz-Geschirr und -Besteck an Glanz verliert.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Hitze, Überhitzung, Geschirr
Quelle: www.gesundial.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2011 20:43 Uhr von artefaktum
 
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@bertl058: "Glas, Porzellan und Edelstahl erhöhen den CO2-Ausstoß. Das ist schädlich."

Kaufst du dir jede Woche neue Teller?
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14.05.2011 23:06 Uhr von meisterthomas
 
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Kunststoffe kontaminieren unser Essen? Auch wenn nicht alle Formaldehyd abgeben, so scheiden sie doch Temperatur und lagerungsbedingt Schadstoffe ab.

Politisch geht Umweltschutz längst vor Gesundheitsschutz. Entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen werden meist gar nicht erst finanziert, totgeschwiegen, oder diffamiert.

Bedenklich erscheint das gemeinsame erhitzen von Kuststoffen und Lebensmitteln, ebenso wie das Bestrahlen, sei es mit starken Sonnenlicht, oder Mikrowelle. Schon die diffusion von Weichmachern in Lebensmittel ist sehr warscheinlich Fruchtbarkeitsstörend. Und Baby-Flaschen aus Kunststoff sind purer Leichtsinn und s. g. Teflon-beschichtungen zumindest in der C8 Variante verrufen.

So wird viel Geld in künstliche Befruchtung gesteckt, aber die Frage, warum deutsche Männer und Frauen derart unfruchtbar geworden sind, praktisch ignoriert.

Politisch und wirtschaftlich geht das Risiko fast immer zu lasten der Bürger. Das ist von je her ein latentes Prinzip unserer Rechtsprechung, bzw. Staatsräson und nicht zuletzt die Kehrseite unserer angeblichen Demokratiefähigkeit.

Dies würde sich aber umkehren, wenn Haftung nicht mehr an der Frage scheitert, ob man etwas gewußt hat, oder auch nicht wissen wollte, sondern allein vom Verursacher-Prinzip bestimmt wird.
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15.05.2011 13:24 Uhr von jonnyswiss
 
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@meisterthomas: "Dies würde sich aber umkehren, wenn Haftung nicht mehr an der Frage scheitert, ob man etwas gewußt hat, oder auch nicht wissen wollte, sondern allein vom Verursacher-Prinzip bestimmt wird."

Sollten nicht die Amis das Verursacherprinzip haben?
Aber wenn das dort schon nicht konsequent durchgesetzt werden kann, dann hierzulande ja wohl erst recht nicht.
Der dumme ist schliesslich immer der Pöbel - das war doch schon immer so, und wird wohl auch in Zukunft immer so gesehen werden.

Aber da wo die Politik durchgreift, da geschieht auch was, siehe mal auf den Halbprodukten von z.B. Knorr, die haben all die modifizierte Stärken oder Geschmacksverstärker (E623) aus vielen Produkten entfernt, die Konkurrenz Maggi zieht auch langsam nach.

Dies wurde in einem nordischen Land gesetzlich verboten - und nun klappt es plötzlich überall.

Oder die USA hat Aluminium für Lebensmittelzubereitung verboten - Heizelemente (z.B. der Kaffeemaschinen) sind nun plötzlich alle aus dem teureren Chromstahl...

Seltsam, machbar ist heutzutage doch alles, aber wenn eine Unternehmen einen hundertstel Cent auf kosten der Gesundheit sparen kann, dann ist die Gesundheit nicht interessant - zumindest solange bis das Gegenteil bewiesen wurde, und das sind dann halt Millionen- oder gar Milliardengewinne in dieser Zeit!

Wie war das noch mit dem Spruch: Geld regiert die Welt?
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16.05.2011 13:33 Uhr von jonnyswiss
 
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@Warpilein2: Das ist mit alles bekannt, und Hefe ist ja "nur" ein Naturpilz den die Menschheit eigentlich schon sehr lange als Nahrung kennt
Aber wenn die Hefe auch chemisch aufgespalten wird dann bringt dies die Menschheit gesundheitsmässig keinen Millimeter weiter!

Beispiel: Sauerstoff ist lebenswichtig, doch in mehrfacher Form (O2 = Ozon, O4=Säure) ist es wohl mehr wie unbekömmlich...

Und somit ist wohl auch klar dass aufgespaltete Hefe (oder wie bisher bei der Stärke = modifizierte Stärke) denn vermutlich auch ziemlich unbekömmlich sind - aber leider wird es der Bevölkerung halt zumindest als neutral "verkauft"

Ist es denn nicht seltsam, dass dort, wo die Industrienahrung Einzug hält die Menschen sehr schnell Übergewichtig werden?
Und so nebenbei die Krebsplage auch Einzug hält?

Und sehr interessant ist, dass solche Infos immer noch lieber unter den Teppich gekehrt wird wie dass man dem endlich mal richtig nachgehen würde - letzteres kostet halt zuerst mal Geld und später möglicherweise Umsatz - schon klar, dass dies (zumindest von der Nahrungsmittelindustrie) zu gerne verschwiegen wird

Es gibt wissenschaftliche Studien darüber, aber die werden von der Industrie mit allen Mitteln bekämpft....

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