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Porsche-Betriebsrat geht auf Grün-Rot los

Der Betriebsratschef des Autobauers Porsche, Uwe Hück, attackiert die neue grün-rote Landesregierung Baden-Württembergs. Die Grünen im "Ländle" setzen sich für kleine Autos und den Ausbau des Fahrradverkehrs ein.

Hück warnte vor dieser, seiner Ansicht nach, autokritischen Haltung. Damit würden Arbeitsplätze gefährdet werden. Hück sprach von einer "Porsche-feindlichen" Einstellung der Grünen. Diese müssten verstehen, einen großen Steuerzahler nicht als "Schmuddelkind" behandeln zu dürfen.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte vor Kurzem für kleinere und weniger Pkws plädiert. Dafür hat ihn auch der Koalitionspartner SPD kritisiert.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Politik, Porsche, Grün, Betriebsrat
Quelle: www.ftd.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2011 17:00 Uhr von gurkeaufkreuzzug
 
+24 | -7
 
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und selber wird der herr Krettschmann in nem Audi A8 gefahren! der sicherlich nicht unter 10l zu fahren ist, da vermutlich durch Panzerung über 3t wiegt.

Aber das restliche Volk soll grün werden.

***** Grüne
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14.05.2011 17:02 Uhr von frozen_creeper
 
+21 | -19
 
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Pfff sind jetzt die Grünen wieder schuld? Porsche will ja sowieso im Ausland den Wagen herstellen lassen... Da verlieren doch bestimmt auch Leute ihren Job, oder nicht?!
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14.05.2011 17:44 Uhr von the_scientist
 
+9 | -8
 
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früher oder später wird das klassische auto mit verbrennungsmotor sowieso verschwinden, weil dem Planet laut seriösen wissenschaftlichen Berechnungen das Öl in 40 Jahren ausgehen wird. Eine noch frühere Abschaffung und Änderung des Antriebs auf Brenstoffzelle oder Elektroauto wäre aus Gründen des Umweltschutzes sicher sinnvoll, wobei das noch ein langer Weg sein wird. Insofern stimme ich, auf lange Frist gesehen, mit den Grünen überein.

Nichts desto trotz baut Porsche schöne und qualitativ hochwertige Autos, die in der ganzen Welt bekannt sind und ein Stück weit deutsches Image sind.

Aber wäre es nicht geil, wenn es ein solches Auto, auch mit genügend Schub wie es sich für ein Porsche gehört, als umweltfreundliches Auto gäbe....Fänd ich hammer!
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14.05.2011 17:50 Uhr von artefaktum
 
+7 | -6
 
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@the_scientist: Wird alles kommen. Viele Deutsche haben aber leider noch ein Problem damit, diese Entwicklungen völlig unideologisch zu sehen.
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14.05.2011 17:50 Uhr von Clemens1991
 
+14 | -4
 
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Irgentjemand sagte mal "Hängt die Grünen auf, solange wir noch Bäume haben!"

Naja jetzt haben wir den "Grünen Salat" in BW...
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14.05.2011 17:54 Uhr von soulmate5
 
+3 | -3
 
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warum die Aufregeung: die meisten Porsche sind doch ziemlich klein ;-)
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14.05.2011 18:16 Uhr von zoc
 
+4 | -18
 
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14.05.2011 18:36 Uhr von the_scientist
 
+6 | -2
 
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@bastb: Dass diese Vorraussagen immer wieder korrigiert wurden ist völlig richtig. Allerdings wurden die Messmethoden durch moderne hochmenpfindliche Geräte unter anderem aus dem Weltraum deutlich verbessert, was auch eine Präzisierung der Prognose erlaubt.
Von knappem Öl habe ich übrigens nie gesprochen, lediglich dass es etwa in 40 Jahren ausgehen wird. Wo deine 200 Jahre herkommen, würde mich in dem Zusammenhang interessieren.
In den übrigen Punkten stimmen wir vollkommen überein. Alternative Antriebe müssen noch lange Zeit erforscht und eine echte Lösung für die Gewinnung des "Treibstoffs" der Zukunft gefunden werden. Und das dauert noch eine ganze Weile.
Ich halte daher auch nichts von der aktuellen Aktion, in der die Elektroautos so enorm gepusht werden. Denn A ist die Akkutechnologie noch in den Kinderschuhen und maximal in der Großstadt tauglich und B ist aktuelle Stromgewinnung viel zu gering wenn alle ab sofort E-Autos fahren würden. Die Folge wäre ein Ausbau von jede Menge Kohlekraftwerken...womit der Umweltgedanke auch wieder dahin wäre.

Kurzum, bis wir ohne Öl leben können, dauerts noch lang.

@Artefaktum: Recht hast du - leider.

[ nachträglich editiert von the_scientist ]
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14.05.2011 18:41 Uhr von artefaktum
 
+9 | -0
 
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Das mit dem Öl wird tatsächlich noch einige Zeit gehen und hundertprozentig kann man das wirklich nicht voraussagen.

Was man allerdings sicher voraussagen kann ist, das die Erschließung von Ölfeldern immer teurer werden wird, weil man letzte Reserven nur noch unter immer teurer werdenden technischen Verfahren gewinnen kann.

Da wird der Benzinpreis die nächsten Jahrzehnte nochmal kräftig ansteigen. Und irgendwann wird das für das gros der Kunden alternative Antriebe immer attraktiver.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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14.05.2011 19:03 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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Interessant ist wenn man sich mal die Frage stellt, wer weltweit am meisten Geld für die Erforschung erneuerbarer Energien ausgibt: Das sind die internationalen Erdöl(!)konzerne. Die werden schon wissen warum (und grün würden die bestimmt auch nicht wählen) ;-)
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14.05.2011 19:21 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@BastB: "(...) um sich die Monopolstellung zu erhalten"

Ja, natürlich! Aber das ganze zeigt, wie vernünftig und lohnend die alternativen Energien mal werden.
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14.05.2011 20:25 Uhr von Thunderbolt01
 
+3 | -0
 
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man brauch sich nicht darüber streiten, ob und wann das öl alle ist. das wird es nie. der limitierende faktor ist der aufwand zur förderung.
kohle gibt es in deutschland auch noch massig, aber er wird nicht gefördert, da es einfach zu teuer ist.
so wird es mit dem öl in 50 jahren auch sein, keiner ist bereit 10€/l zu zahlen (kann man auch nicht).
bis dahin gibt es wohl günstigere alternativen, welche dann bevorzugt werden.
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14.05.2011 20:54 Uhr von Leeson
 
+1 | -2
 
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Das zieht sich aber jemand eine fremde Jacke an!? Dann soll Porsche doch mit Hybrid aufwarten!
Es geht um Umweltschutz und sparen der Ölreserven.
Aus Öl wird noch mehr als nur Kraftstoff hergestellt.

"Damit würden Arbeitsplätze gefährdet werden."
Welche den? Chinesische? :P
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14.05.2011 20:56 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -1
 
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Interessenskonflikte: Als das Gesetz für erneuerbare Energien erlassen wurde, gab es Spot aus der Wirtschaft. Man hielt das Ziel, in Deutschland binnen 10 Jahren 10-11% des Energiebedarfs aus regenerativen Energien herzustellen, für Träumereien.

Heute - keine zehn Jahre danach, sind es bereits 19%.

Wer meint, immer auf "Konsens" mit der Wirtschaft regieren zu müssen, verhindert dringend erforderlichen Fortschritt. "Kreative Turbulenzen" bergen nicht nur ein ungeheures Innovatons-Potential, sondern auch die Chance, der einseitigen Vermögensbildung von Monopolisten entgegenzuwirken. Was passieren kann, wenn man dies unterlässt, wird zudem gerade in Japan sichtbar.

Die Drohung der Wirtschaft, ins Ausland auszuwandern, sollte man nicht überbewerten. Wie man sieht, kommen die meisten zurück (...oder bleiben mittlerweile ganz da), weil man offenbar im Ausland nicht ansatzweise die Produktivität und Qualität für den hier gebotenen Niedriglohn erwarten kann (bei Daimler etwa sind bereits 75% aller Arbeitskräfte in den Billig- und Zeitarbeitssektor - mit Stundenlöhnen ab 3,50 Euro - outgesourced).

Selbst innerhalb der EU (etwa Griechenland, Portugal) scheint für die Firmen keine Option - weil sich keiner von denen mehr zum Billigeimer wie die Deutschen macht und ein System der Repressalien - Hartz-IV genannt - dazu fehlt.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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14.05.2011 23:47 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -2
 
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Erfolgsfirmen wie Daimler und Porsche haben nur auf einen Herrn Kretschmann gewartet, der ihnen sagt, was sie in Zukunft produzieren sollen. Deshalb ist Herr Kretschmann Politiker und keine Mega-Manager - weil er keine Ahnung hat.
Daimler und Porsche bauen genau das, was die Kunden bestellen. Und wissen ganz sicher, was sie in 5, 10 oder 20 Jahren bauen müssen. Das beweisen die schon seit vielen Jahrzehnten mit Erfolg. Ein Herr Kretschmann hat bisher nichts bewisesen. In BW gibt es keine Fahrrad-Industrie die er fördern könnte.

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