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Seehofer tadelt zu Guttenberg: Zahlreiche Bundeswehrreform-Probleme ungelöst

"Soldaten, Arbeitsplätze, Standorte - die Fragen sind ungelöst", kritisierte Seehofer die Hinterlassenschaften des einstigen Superstars der CSU, Karl-Theodor zu Guttenberg. Innenminister Joachim Herrmann fügte hinzu, dass die Auswirkungen auf viele Bereiche im Umfeld der Reform nicht analysiert wurden.

Kritiker verwiesen darauf, dass nie ein adäquater Reformplan existiert habe. Guttenberg-Nachfolger Thomas de Maizière (CDU) hat die Realisierung der BW-Reform in dieser Legislaturperiode bereits abgeschrieben.

Das Ausmaß der Probleme betrifft auch die geplante Mitteleinsparung. Guttenberg habe sich mit besonderem Spareifer empfehlen wollen, ignorierte dabei jedoch offenbar die Realitäten. Als besonderes Problem erweist sich zudem die Frage, wie die Bundeswehr künftig ausreichend Freiwillige rekrutieren will.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Karl-Theodor zu Guttenberg, Horst Seehofer, Bundeswehrreform
Quelle: www.abendblatt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2011 10:07 Uhr von lina-i
 
+7 | -19
 
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14.05.2011 10:57 Uhr von Hady
 
+11 | -5
 
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Lina-i: "Dem Bundesplagiator ist wirklich zu Gute zu halten, dass er sich wie eine echte Führungskraft verhalten hat: Er hat entscheidungen getroffen."

Prima. Blöd nur, dass die eine Hälfte seiner Entscheidungen (bei Doktorarbeit bescheißen) einen Betrug bedeutete und die andere (Bundeswehrreform durchziehen) offensichtlich überhastet und unbedacht war.
Tolle Führungskraft!
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14.05.2011 11:15 Uhr von Hady
 
+5 | -1
 
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@ Judas: Da hast du natürlich Recht.
Aber kann man jemandem glauben, der sich einen akademischen Grad erschleicht und sich dann monatelang (also bis heute) herumwindet anstatt endlich zuzugeben, dass er einfach gewaltig Mist gebaut hat?
Ich habe von Guttenberg viel gehalten, aber die Sache mit der Doktorarbeit, die nehme ich ihm richtig übel.
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14.05.2011 11:29 Uhr von artefaktum
 
+6 | -2
 
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@Judas II: "(...) wenn man jemanden seine arbeit nicht fertigmachen lässt, kann man nicht erwarten, das seine arbeit vollendet ist :)"

Kennst du den "Was-wäre-wenn"-Mythos? Das ist eine prima Sache, weil man beim "Was-wäre-wenn"-Mythos immer recht behalten kann eben weil er sich nie in der Realität beweisen muss:

Wäre Guttenberg länger Verteidigungsminister geblieben, wäre alles ganz toll gelaufen!

Kann man auch mit der Realität auf Wunsch kombinieren:

Wenn Guttenbergs Nachfolger de Maizière gute Arbeit leistet, ist es der guten Vorarbeit Guttenbergs geschuldet (de Maizière heimst nur noch die Früchte ein).

Macht de Maizière schlechte Arbeit, hat er die gute Vorarbeit Guttenbergs vermasselt!

Du siehst: Beim "Was-wäre-wenn"-Mythos kann man immer Gewinner bleiben.
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14.05.2011 12:18 Uhr von Winneh
 
+1 | -5
 
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Dennoch: wird hier gemacht, was alle gut können. Die Vorarbeit erstmal tief in den Dreck ziehen, damit die Aufgabe unmöglich scheint. So kann man dann entweder sagen - die Vorarbeit war so daneben das es unmöglich war etwas zu retten oder sie versuchen sich als Helden hinzustellen, weil sie unmögliches geschafft haben. Bleibt so oder so elende Heuchelei.

Ist wie bei StarTrek mit Scotty ;)
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14.05.2011 13:53 Uhr von TheBearez
 
+4 | -3
 
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judas: "wie gesagt, wenn man jemanden seine arbeit nicht fertigmachen lässt, kann man nicht erwarten, das seine arbeit vollendet ist"


Inkompetenz hoch 10...


Er hatte schon längst die Wehrpflicht abgeschafft und auf den Einzug neuer Rekruten komplett verzichet, bevor überhaupt alle anderen Dinge geklärt wurden.

Das hat absolut nichts mit seinem Rücktritt zu tun!

Sowas hätte ihm früher einfallen müssen!
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14.05.2011 14:57 Uhr von TheBearez
 
+3 | -3
 
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judas: "gerade für die abschaffung dieser unsäglich wehrpflicht und damit verbunden auch des zivildienstes gebührt guttenberg dank und anerkennung, denn das war männerdiskriminierung sondergleichen."


OMG...


Dass der Zivilidienst ein Standbein des freiwilligen Dienstes gewesen ist, blendest du wohl vollkommen aus.

Der Schaden durch die Abschaffung des Zivilidienstes ist verheerend, aber dass du die Sache so oberflächlich und egoistisch betrachtest, wundert mich nicht.

Beschäftige dich lieber mehr mit dem Thema, als dass du solche dämlichen Behauptungen in den Raum stellst.


Du solltest dich vllt. lieber oberflächlichen Stammtischthemen widmen, das hier ist nichts für dich.
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14.05.2011 14:59 Uhr von jupiter12
 
+2 | -1
 
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was habt ihr denn erwartet? all das was jetzt ans Licht kommt war vor Monaten auch bekannt. Die BW Reform war von Anfang an Murks!

Ihr habt aber immer nur den "von und zu" Prommi gesehen.
Jeder der mit offenen Augen und Ohren das politische geschehen verfolgt haette sehen muessen das er ein blender ist.

Also, in Zukunft mehr auf Kompetenzen achten als auf Gel in den Haaren und Auftritte in TV Shows !!
Und nicht alles glauben was "Bild " und Spiegel schreiben".

[ nachträglich editiert von jupiter12 ]
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14.05.2011 20:59 Uhr von TheBearez
 
+1 | -1
 
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judas: lern dich auszudrücken


"zivildienst waren männerdiskriminierung"


zivi war ansich keine Diskriminierung, sondern die Tatsache, dass Frauen diesen Dienst nicht abliefern mussten, das mag ungerecht sein!
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17.05.2011 18:00 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@Judas II: >außerdem ist keine frau gezwungen, nen kind zu bekommen.<

Ich habe Dir schon mal dargelegt, dass das NICHT stimmt.

Was passiert, wenn sich jetzt, wo es ja die Wehrpflicht für Männer nicht mehr gibt, alle Frauen weigern, ein Kind zu bekommen, kannst Du Dir ja leicht ausmalen.
Noch ehe zwanzig Jahre vergangen wären, läge die Wirtschaft am Boden. Du könntest Dir dann mit ca. 40 die Kugel geben, weil Dein Job mangels Kundschaft wegfallen würde.

Im Großen und Ganzen ist eine Frau sehr wohl gezwungen, ein Kind (mindestens 1) zu bekommen, auch wenn niemand ihr die Wumme vorhalten udn sie zum Sex zwingen wird.


Und das blöde "wir Männer dürfen zahlen" ist ja nun auch Machotum aus dem vorletzten Jahrhundert. Es zwingt ja schliesslich auch niemand einnen Mann, seinen Schwanz irgendwo reinzuhalten.

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